Bevor Julia auf die Alp ging wusste sie natürlich, dass damit jede Menge Arbeit und Verantwortung verbunden sind. Trotzdem flößt ihr die Aussicht, über 120 ha Weidefläche am Hang täglich mehrmals abzulaufen, Respekt ein.

Zwischen Idyll und Realität

Bevor Julia auf die Alp ging wusste sie natürlich, dass damit jede Menge Arbeit und Verantwortung verbunden sind. Trotzdem flößt ihr die Aussicht, über 120 ha Weidefläche am Hang täglich mehrmals abzulaufen, Respekt ein.

Julia Göggelmann sammelt neue Erfahrungen auf dern Alp - und teil sie mit dir auf Hofheld.

Julia Göggelmann sammelt neue Erfahrungen auf dern Alp – und teil sie mit dir auf Hofheld.

Hoi Hofhelden,

mittlerweile bin ich gut in Liechtenstein auf „unserer“ Alp angekommen. Es ist auch schon einiges passiert seit ich hier bin. Vom Alpauftrieb bis Zaunen oder besser gesagt „Hagen“ war alles dabei.

Nach unserer Ankunft am Donnerstag mit 2 Autos voller Klamotten, Essen, Bergschuhen, Gummistiefel usw. mussten erst mal noch einige formelle Dinge erledigt werden … wie das halt immer so ist 😀

Bevor Julia auf die Alp ging wusste sie natürlich, dass damit jede Menge Arbeit und Verantwortung verbunden sind. Trotzdem flößt ihr die Aussicht, über 120 ha Weidefläche am Hang täglich mehrmals abzulaufen, Respekt ein.

Der Ausblick hier ist echt großartig. Foto: privat

Danach gings aber dann gleich weiter mit einer Rundfahrt über s ganze Alpgelände. Und das ist echt riesig kann ich euch sagen – nämlich über 120 Hektar Weidefläche. Wenn man bedenkt, dass die Kühe, Rinder und Kälber auf dieser Fläche unterwegs sind und mehrmals am Tag gezählt oder zum melken geholt werden wollen, kann man sich in etwa vorstellen, wie oft man da wohl den Berg hoch und runter muss.

Bevor Julia auf die Alp ging wusste sie natürlich, dass damit jede Menge Arbeit und Verantwortung verbunden sind. Trotzdem flößt ihr die Aussicht, über 120 ha Weidefläche am Hang täglich mehrmals abzulaufen, Respekt ein.

Auch, wenn es hier nicht so aussieht: nach dem Hagen waren wir echt fix und fertig. Foto: privat

Ziemlich oft mussten Leni und ich auch beim „Hagen“ (Unterteilen der großen Weide in mehrere kleine Parzellen) den Berg hoch und runter. Zu allem Übel sind wir aber natürlich nicht ohne Gepäck aufgestiegen, sondern mit 15 bis 20 Plastikpfählen in der Hand und Weidezaunband am Gürtel. Am Ende des Tages waren wir echt fix und fertig.

Aber wie sagt man so schön: zuerst die Arbeit dann das Vergnügen. Denn am Samstag sind dann endlich die Kühe angekommen. Schon frühmorgens ging es los und die ersten Bauern haben ihre Tiere entweder aufgetrieben oder mit dem Viehtransporter gebracht. Irgendwie ein tolles Gefühl zu wissen, dass all die Kühe nun für die nächsten 3 Monate sozusagen mir gehören. Andererseits fordern die 91 Kühe, die wir auf der Alp melken, auch eine Menge Verantwortung. Es soll den Tieren ja an nichts fehlen, denn ohne gute Milch gibt es auch keinen leckeren Alpkäse.

Bevor Julia auf die Alp ging wusste sie natürlich, dass damit jede Menge Arbeit und Verantwortung verbunden sind. Trotzdem flößt ihr die Aussicht, über 120 ha Weidefläche am Hang täglich mehrmals abzulaufen, Respekt ein.

Als die Kühe ankamen, musste eine von ihnen erstmal in den Klauenpflegestand. Foto: privat

Natürlich kann aber trotzdem immer mal was passieren. So habe ich zum Beispiel gleich am Montag bei einer Galtkuh (trockenstehende Kuh) Klauenpflege gemacht, da sie einen Fuß nicht mehr richtig belasten konnte und somit auch den Berg nur noch mühsam hochlaufen konnte. Da muss natürlich schnell gehandelt werden, denn eine Kuh die nicht laufen kann, tut sich ziemlich schwer – vor allem auf der Alp.

Aber nicht nur die Kühe, sondern auch die Alpschweine wollen jeden Tag zweimal versorgt werden. Neben füttern und misten bleiben aber meistens doch noch ein paar Minuten, um das ein oder andere Schwein kurz zu kraulen oder ihnen beim Toben im Auslauf zuzusehen.

Bevor Julia auf die Alp ging wusste sie natürlich, dass damit jede Menge Arbeit und Verantwortung verbunden sind. Trotzdem flößt ihr die Aussicht, über 120 ha Weidefläche am Hang täglich mehrmals abzulaufen, Respekt ein.

Wir haben auf unserer Alp auch Schweine, die natürlich auch viel Auslauf bekommen. Foto: privat

Ja bis jetzt ist schon einiges passiert…

Auch sehr lustige Sachen. So haben zum Beispiel Wanderer statt Zucker ausversehen Salz in ihren Kaffee getan. Wir haben nämlich am Tag zuvor Salz in die Zuckerdose gefüllt, weil wir keinen Salzstreuer hatten für unsere Frühstückseier…. Das wussten die Gäste aber leider nicht 😀

Z‘ Alp ist natürlich auch das Improvisationstalent gefragt, so ist am Abend am mobilen Milchtank die Dichtung vom Deckel in den Tank gefallen und hat sich um das Rührwerk gewickelt, dann musste eben kurzerhand ein Pullover (natürlich frisch gewaschen) herhalten.

Bevor Julia auf die Alp ging wusste sie natürlich, dass damit jede Menge Arbeit und Verantwortung verbunden sind. Trotzdem flößt ihr die Aussicht, über 120 ha Weidefläche am Hang täglich mehrmals abzulaufen, Respekt ein.

Wenn die Dichtung fehlt, muss eben der Pulli herhalten. Foto: privat

So jetzt aber genug für’s Erste …

Bis bald,

Eure Hofheldin Julia

Was Julia auf der Alp alles erlebt, liest Du hier.

>> Dir hat dieser Beitrag gefallen? Dann teile ihn jetzt mit deinen Freunden in den sozialen Medien! <<

One Comment

Schreibe einen Kommentar