Wenn Jungwinzer sich treffen

Mara leitet als stellvertretende Bundesvorsitzende des Bunds der Deutschen Landjugend (BDL) den Arbeitskreis Deutsche JungwinzerInnen. Hier berichtet sie Dir, wie ihre Arbeit dort aussieht.

Mara, die stellvertretende Bundesvorsitzende des BDL.

Mara, die stellvertretende Bundesvorsitzende des BDL.

Hallo Hofhelden,

im BDL haben wir drei Arbeitskreise: Jugend macht Politik, Agrarpolitik und der Arbeitskreis Deutsche JungwinzerInnen. Als stellvertretende Bundesvorsitzende leite ich den Weinbau-Arbeitskreis.

Dazu gehört, dass ich schon im Jahr zuvor mit dem Agrar-Team im BDL die Themen fürs kommende Jahr festlege und dann in die jeweilige Planung des Arbeitskreises komplett involviert bin. Wir vom Weinbau treffen uns normalerweise viermal jährlich. Zwei AKs sind nur eintägig und zwei AKs mit ein oder zwei Übernachtungen. Gerade bei den längeren AKs haben wir Zeit, uns umfassend mit neuen Themen zu beschäftigen und Positionen zu entwickeln.

Eis geht immer – vor allem wenn die Köpfe rauchen. Qelle: privat

Neue Themen angehen

So ein Treffen hatten wir nun in Mainz. 20 JungwinzerInnen waren bei heißen Temperaturen dabei und wir hatten auf der Agenda, uns nochmal mit dem Grundsatzpapier zur Agrarischen Bildung aus dem Jahr 2008 zu beschäftigen. Dazu haben wir schon bei unserem AK im April gearbeitet und hatten nur noch einige Passagen, welche wir durchgingen und auf die heutige Zeit anpassten. Dazu haben wir auch neue Themen diskutiert, z.B. Genderverteilung in der Landwirtschaft. Bei diesem Prozess darf ich die Sitzung moderieren. Es gibt viele gute Ideen der TeilnehmerInnen, diese müssen gebündelt werden und wir einigen uns gemeinsam auf Formulierungen. Dazu hatten wir das Thema Weinbezeichnungsrecht auf dem Schirm. Uns beschäftigt das Thema schon seit über zwei Jahren. Bei diesem AK haben Vertreter der Fachschaft am Weincampus Neustadt uns ihre Vorstellungen präsentiert. Anhand ihrer Ideen, haben wir unsere Vorstellungen aktualisiert und uns gegenseitig zu dem komplexen Thema ausgetauscht.

Schritt für Schritt werden die Punkte im Arbeitskreis abgearbeitet. Quelle: privat

Dazu haben wir Tagesordnungspunkte, welche bei jedem AK dazu gehören. So tauschen wir uns aus, was in den einzelnen Regionen an Aktivitäten der Landjugend los war und was die aktuelle Weinbaupolitik macht. Ich darf dazu noch über die Aktivitäten des BDLs informieren und möchte so auch dafür sorgen, dass die WinzerInnen noch näher an den anderen Landjugendlichen sind. Hierbei entstehen immer wieder spannende Synergien!

Eindrücke sammeln

Nach dem offiziellen Teil haben wir noch Martin Fischborn auf seinem Weingut besucht. Er war früher auch im Arbeitskreis aktiv und ist heute Vizepräsident des Rheinhessischen Weinbauverbandes. Immer wieder spannend zu sehen, wie weit es die (ehemaligen) Landjugendlichen schaffen!

Weinverkostung auf dem Weingut von Martin Fischborn mit den jungen Winzern. Quelle: privat

Für mich geht es jetzt wieder in den Weinberg, da die Lese schon startete. Bald hört ihr von mir auch noch mehr zu den Arbeiten im Weinberg!

Bis bald & viele Grüße,

Mara

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