Nach ihre Weine die Qualitätsweinprüfung bestanden haben, beklebt Mara sie mit den entsprechenden Etiketten. Hier erklärt sie, wie das abläuft und welche Etiketten sie benutzt.

Wissen, was drin ist

Nachdem ihre Weine die Qualitätsweinprüfung bestanden haben, beklebt Mara sie mit den entsprechenden Etiketten. Hier erklärt sie, wie das abläuft und welche Etiketten sie benutzt.

Mara, die stellvertretende Bundesvorsitzende des BDL.

Mara, die stellvertretende Bundesvorsitzende des BDL.

Hallo zusammen!

Vor einiger Zeit habe ich Euch von der Qualitätsweinprüfung berichtet. Wenn die Weine diese Prüfung bestanden haben, können wir die Etiketten drucken lassen. Die müssen dann aber noch auf die Flasche.

Nach dem Abfüllen lagern wir die Flaschen in Gitterboxen (Bild 1). Ganz wichtig ist dabei das Hinweisschild, was in der Box ist. Ohne diese Schild ist es bei den meisten Weine nicht zu erkennen, nur schmeckbar. Wir etikettieren dann immer zwischen 100 und 500 Flaschen je Wein, je nach Absatz. Wir haben in der Halle zwei Maschinen stehen, die wir beim Etikettieren benutzen.

Nach ihre Weine die Qualitätsweinprüfung bestanden haben, beklebt Mara sie mit den entsprechenden Etiketten. Hier erklärt sie, wie das abläuft und welche Etiketten sie benutzt.

Nach dem Abfüllen lagert Mara ihre Weine in Gitterboxen. Foto: Mara Walz

Zuerst werden die Flaschen mit Wasser angesprüht, dann wird mit Bürsten die Flasche gereinigt und dann wird die Flasche mit Druckluft getrocknet. So ist sichergestellt, dass z.B. Staub entfernt wird. Manchmal passiert es leider auch, dass eine Flasche in der Gitterbox undicht ist und somit die darunterliegenden Flaschen dreckig werden. Auch dieser Schmutz wird damit gelöst. Durch die Maschine läuft die Flasche über Sterne und ein Förderband.

Nach ihre Weine die Qualitätsweinprüfung bestanden haben, beklebt Mara sie mit den entsprechenden Etiketten. Hier erklärt sie, wie das abläuft und welche Etiketten sie benutzt.

Bevor das Etikett aufgeklebt wird, wird die Flasche in dieser Maschine mit Wasser besprüht, abgebürstet und anschließend mit Druckluft getrocknet. Foto: Mara Walz

Danach kommt die eigentliche Etikettiermaschine. Eine Zuführschnecke sorgt dafür, dass die Flaschen in der gleichen Geschwindigkeit zur Etiketten-Aufklebe-Station kommen. Bei den meisten Flaschen haben wir zwei Etiketten auf einer Flasche. Die Etiketten sind nacheinander auf der Rolle mit weißem Trägerpapier und einen Laser sorgt die Maschine dafür, dass die Etiketten im gleichen Abstand auf die Flasche kommen. Technik, die meistens begeistert, manchmal aber auch Verzweiflung produziert… Nach dem Etikettieren lagern wir die Weine in 12er-Kunststoffkisten. Je nach Bestellung der Kunden werden diese dann in Kartons verpackt oder die Kunden nehmen den Wein direkt in der nachhaltigen Mehrweg-Kunststoffkiste mit.

Nach ihre Weine die Qualitätsweinprüfung bestanden haben, beklebt Mara sie mit den entsprechenden Etiketten. Hier erklärt sie, wie das abläuft und welche Etiketten sie benutzt.

Eine Zuführschnecke sorgt dafür, dass die Flaschen in der gleichen Geschwindigkeit zum Etikettenaufkleben gelangen. Foto: Mara Walz

So läuft es also bei uns daheim. Bei dem Thema „Ausstattung der Flaschen“ gibt es genauso viele Philosophien wie Betriebe.

Es gibt viele, meist größere, Betriebe, die etikettieren die Weine schon direkt bei der Abfüllung. Sie haben dann die Prüfnummer im Vorfeld für den noch nicht abgefüllten Wein beantragt und lagern die Weine dann meist in Kartons. Das ist auch möglich, benötigt aber mehr Lagerplatz. Weiterhin statten manche Kollegen die Weine zwar auch erst peu à peu aus, lagern diese dann aber in Kartons. Das ist bei uns nicht so praktisch, da bei uns viel in den Kunststoff-Kisten an die Kunden geht. Sonst hätten wir nachher wieder viele gebrauchte Kartons übrig.

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Bei den meisten von Maras Weinen kommen zwei Etiketten auf die Flasche. Foto: Mara Walz

Wenn Ihr Euch auch fragt, was es für Etiketten sind: Wir nutzen Selbstklebeetiketten. Von den Sprudel-Flaschen kennt man oft jene Etiketten, welche sich im Kühlschrank lösen. Das ist die Nassleim-Etiketten, die bei uns früher auch genutzt wurden. Jedoch musste man dann an der Etikettiermaschine immer Leim auftragen und nach getaner Arbeit all das wieder putzen. Seitdem wir die Selbstklebeetiketten haben sparen wir uns diese Arbeit und die Etiketten kleben wie ein klassische Aufkleber.

So, jetzt habe ich dann genug Zeilen über den Weg des Weines zwischen Abfüllung und Verkauf verloren. Jetzt gönne ich mir ein Gläschen Wein und bin gespannt, was für Fragen von Euch auftauchen!

Viele Grüße,

Mara

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