Zum Jahresbeginn lässt Friderike die Feiertage Revue passieren und erzählt Dir, warum sie eine eingeschlafene Weihnachtstradition wieder aufleben ließ und wie die Anwohner darauf reagiert haben.

Weihnachten am Kuhstall

Friderike lässt die Adventszeit Revue passieren und erzählt Dir, warum sie eine eingeschlafene Weihnachtstradition wieder aufleben ließ und wie die Anwohner darauf reagiert haben.

Milchviehhalterin Friderike aus Niedersachsen.

Milchviehhalterin Friderike aus Niedersachsen.

Liebe Hofhelden,

dieses Jahr hatten wir im Advent einen geschmückten Tannenbaum an unserem Stall stehen.
Wir haben vor einigen Jahren damit angefangen, den Baum über dem Dorf an unserem Kuhstall aufzustellen. Die letzten Jahre haben wir allerdings pausiert, da es Mal Probleme mit den Anwohnern gab, oder uns die Milchkrise den Spaß daran genommen hatte. Doch dieses Jahr entscheiden wir uns wieder ganz bewusst dafür!

Zum Jahresbeginn lässt Friderike die Feiertage Revue passieren und erzählt Dir, warum sie eine eingeschlafene Weihnachtstradition wieder aufleben ließ und wie die Anwohner darauf reagiert haben.

In diesem Jahr stellten Friderike und ihre Familie wieder einen Weihnachtsbaum vor ihrem Kuhstall auf. Foto: Friderike Koller

In diesen verrückten Zeiten wollten wir einfach unserem Dorf etwas Schönes schenken, etwas, worüber man sich freuen kann. So eine weihnachtliche Beleuchtung hoch oben vor dem Wald am Rande des Dorfs ist schon imposant. Das tolle ist, man sieht die Tanne aus fast jedem Winkel unserer Gemeinde und sogar bis ins Nachbardorf.

Zum Jahresbeginn lässt Friderike die Feiertage Revue passieren und erzählt Dir, warum sie eine eingeschlafene Weihnachtstradition wieder aufleben ließ und wie die Anwohner darauf reagiert haben.

Von der Anhöhe, auf der der Kuhstall liegt, leuchtet der Baum über das ganze Dorf. Foto: Friderike Koller

Nach einigen Tagen erhielten wir dann die ersten Anrufe, wie schön es sei, dass der Baum wieder stehen würde. Ein bisschen Normalität und eine kleine Abwechslung in den Zeiten von Lockdown und sozialen Einschränkungen. Andere Anwohner haben uns als Dankeschön Kekse vorbeigebracht und meinten der Baum würde ihnen etwas Hoffnung schenken. Und auch unser Pastor ließ es sich nicht entgehen, die Chance für eine kleine, besinnliche Outdoor-Andacht am Kuhstall zu nutzen.

Zum Jahresbeginn lässt Friderike die Feiertage Revue passieren und erzählt Dir, warum sie eine eingeschlafene Weihnachtstradition wieder aufleben ließ und wie die Anwohner darauf reagiert haben.

Der Pastor von Friderikes Heimatort nutzte die Kulisse für eine Adventsandacht. Foto: Friderike Koller

Was mir dabei wieder bewusst geworden ist

Wir Landwirte fühlen uns oft im Abseits, genau wie unser Stall abseits vom Dorf liegt. Aber irgendwie sind wir doch mittendrin und jeder kann uns sehen und hat Berührungspunkte mit uns, unseren Maschinen, unseren Feldern oder unseren Produkten. Dabei stehen wir auch oft in der Kritik. Daher ist es umso schöner zu hören, dass es der Bevölkerung gefällt, was wir machen. Auch, wenn es nur ein beleuchteter Baum ist. Irgendwie bringt es uns näher zusammen und erzeugt im besten Fall einen guten Gedanken, wenn man uns beim nächsten Mal mit dem Trecker sieht.

Zum Jahresbeginn lässt Friderike die Feiertage Revue passieren und erzählt Dir, warum sie eine eingeschlafene Weihnachtstradition wieder aufleben ließ und wie die Anwohner darauf reagiert haben.

Friderike freut sich über die vielen positiven Rückmeldungen aus der Gemeinde. Foto: Friderike Koller

Daher habt Euch wohl und seid lieb zueinander ;P

Horrido,

Eure Friderike

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