Flo alias Freschle ist zurzeit als Vorführfahrer für einen Landmaschinenhersteller unterwegs. Dabei hat im Corona fast einen Strich durch die Rechnung gemacht.

Mein Weg zum Vorführfahrer

Flo alias Freschle ist zurzeit als Vorführfahrer für einen Landmaschinenhersteller unterwegs. Dabei hat ihm Corona fast einen Strich durch die Rechnung gemacht.

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Vorführfahrer Freschle aus dem Schwarzwald.

Hallo Zusammen,

mein Name ist Florian Fröschle, einige kennen mich vielleicht schon von meinem Instagram-Account Freschle, auf dem ich täglich Bilder der Landtechnik teile. Ich bin 24 Jahre alt und komme aus dem schönen Schwarzwald, genauer gesagt dem Landkreis Calw im Nordschwarzwald. Ich bin auf einem landwirtschaftlichen Betrieb groß geworden. Das heißt, mir wurde die Landwirtschaft quasi in die Wiege gelegt. Nach meinen Abitur habe ich Landwirt gelernt, habe ein Jahr auf meinem Ausbildungsbetrieb als Geselle gearbeitet und arbeite dort im Moment immer noch Dual neben dem Studium.

Flo alias Freschle ist zurzeit als Vorführfahrer für einen Landmaschinenhersteller unterwegs. Dabei hat im Corona fast einen Strich durch die Rechnung gemacht.

Flo alias Freschle arbeitet in diesem Sommer als Vorführfahrer für ein Landtechnikunternehmen. Foto: Florian Fröschle

Seit März diesen Jahres bin ich im Praxissemester. Dieses absolviere ich bei einem Landmaschinenhersteller im Bereich Marketing. In der zweiten Woche meines Praxissemesters wurde ich angefragt ob ich nicht während der Ernte in das Vorführteam wechseln wolle und ein Maschinengespann in Deutschland vorführen wolle. Natürlich habe ich sofort zugesagt, doch so schnell ich zugesagt habe kam schon der erste Rückschlag. Für die Tour benötige ich den LKW-Führerschein. Diesen hatte ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Also ging es Abends direkt zur Fahrschule, um mich für den C und CE Führerschein anzumelden. Direkt konnte ich meine erste Theoriestunde abhalten, dann am nächsten Morgen kam die Nachricht, dass alle Fahrschulen aufgrund der Coronaßnahmen schließen müssen.

Flo alias Freschle ist zurzeit als Vorführfahrer für einen Landmaschinenhersteller unterwegs. Dabei hat im Corona fast einen Strich durch die Rechnung gemacht.

Damit Freschle als Vorführfahrer arbeiten kann, musste er zunächst den LKW-Führerschein machen. Foto: Florian Fröschle

In diesem Moment dachte ich eigentlich schon, dass mit der Vorführtour kann ich komplett vergessen. Den ohne gültigen Führerschein geht es ja schließlich nichts. Ende Mai/Anfang Juni durften die Fahrschulen dann endlich wieder aufmachen, also schnell zum Arzt Gesundheitscheck machen, Erste Hilfe Kurs machen, zudem habe ich die Fahrschule gewechselt.

Bei der neuen Fahrschule konnte ich an einem LKW-Intensivkurs teilnehmen und habe meinen LKW-Schein innerhalb eines Monats durchgezogen. Wärend Praxissemester, Futter- und Heuernte daheim auf dem Betrieb, durfte ich jeden Tag zum Teil zwei Mal 30 km zur Fahrschule fahren.

Flo alias Freschle ist zurzeit als Vorführfahrer für einen Landmaschinenhersteller unterwegs. Dabei hat im Corona fast einen Strich durch die Rechnung gemacht.

Bestanden – gerade noch rechtzeitig konnte Freschle die Prüfung zum LKW-Führerschein ablegen. Foto: Florian Fröschle

Anfang Juli hatte ich dann endlich meinen Prüfungen – zum Glück alle auf das erste Mal – bestanden. Zeit verlieren konnte ich keine mehr, da eh alles kurz vor knapp war. Die Vorführungen sollen am 15. Juli beginnen, bis dahin sollte ich den Lappen haben. Ich wurde 2 Wochen vorher fertig, was perfekt aufging, da die 2 Wochen vor den Vorführungen noch intensiv mit Schulungen genutzt werden konnten. Aber davon erzähle ich Euch demnächst.

Bis dahin,

Euer Freschle

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