Nachdem Freschle den LKW-Führerschein in der Tasche hatte, ging es gleich am nächsten Tag mit seinem Job als Vorführfahrer los. Was dabei genau seine Aufgaben sind und was in den ersten Woche so los war, erzählt er hier.

Mein Job als Vorführfahrer – los geht’s

Nachdem Freschle den LKW-Führerschein in der Tasche hatte, ging es gleich am nächsten Tag mit seinem Job als Vorführfahrer los. Was dabei genau seine Aufgaben sind und was in den ersten Wochen so los war, erzählt er hier.

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Vorführfahrer Freschle aus dem Schwarzwald.

Hallo Hofhelden,

ich habe Euch ja beim letzten Mal schon erzählt, dass ich zuerst meinen LKW-Führerschein machen musste, bevor ich als Vorführfahrer loslegen konnte. Als ich meinen Führerschein endlich hatte, bekam ich am nächsten Morgen direkt einen Anruf, ich müsse zusammen mit einem Kollegen einen Mähdrescher etwa 60 km übersetzen. Endlich mal Drescher fahren 💪🏻

Nachdem Freschle den LKW-Führerschein in der Tasche hatte, ging es gleich am nächsten Tag mit seinem Job als Vorführfahrer los. Was dabei genau seine Aufgaben sind und was in den ersten Woche so los war, erzählt er hier.

Endlich konnte Freschle seinen Vorführschlepper in Empfang nehmen. Foto: Florian Fröschle

Am nächsten Tag wurde der Drescher für ein Event benötigt. Dabei wurden wir nochmals auf die neuen Drescher geschult. Danach durfte ich dann endlich zu meinem Traktor. Dieser stand bei einem Händler und musste für Schulungszwecke zu einem anderen Händler überführt werden. Dort hatten wir dann nochmals einen Crashkurs zum Auffrischen des Erlernten. Ende der Woche habe ich den Traktor dann endlich zu dem Händler überführt, bei dem ich mit der Vorführtour beginnen sollte. Als der Schlepper beim Händler stand, konnte ich Wochenende machen.

Nachdem Freschle den LKW-Führerschein in der Tasche hatte, ging es gleich am nächsten Tag mit seinem Job als Vorführfahrer los. Was dabei genau seine Aufgaben sind und was in den ersten Woche so los war, erzählt er hier.

Dem Kaufinteressenten erklärt Freschle unter anderem das Bedienterminal. Foto: Florian Fröschle

Am Sonntagabend, den 12. Juli, wurde es dann ernst. Ich bin bin dem Auto 400 km von zu Hause Richtung Thüringen gefahren, um am nächsten Tag dann fit zu sein. Montagmorgen um 7.00 Uhr habe ich dann beim Händler den Traktor für die Vorführung hergerichtet. Anschließend konnte ich noch ein bisschen die Gegend in Thüringen erkunden. Hier arbeiten viele Maschinen, die ich schon sehr lange fotografieren möchte. Einige davon konnte ich an diesem Nachmittag auffindig machen und endlich ablichten 💪🏻

Am nächsten Tag fuhren wir dann endlich zu unserer ersten Vorführung. Diese laufen in der Regel so ab:

  • Ein Verkäufer des Händlers fragt bei der Kundschaft an, ob wir mit der Maschine kommen dürfen. Oder der Landwirt fragt bei Verkäufer an, ob wir nicht mal kommen wollen, er hätte Kaufinteresse. Dann wird ein Termin ausgemacht.
  • Am Tag der Vorführung oder am Vorabend bekomme ich die Adresse. Ich schaue ich mir grob die Route an und schon kann es losgehen.
  • Je nach Wunsch des Landwirts kommen wir entweder mit Anbaumaschine oder wir fahren mit dem Schlepper solo zum Landwirt und hängen dort eine Maschine von ihm an. Im zweiten Fall hat der Landwirt einen Vergleich zu seinem eigenen Schlepper, z. B. bezüglich Spritverbrauch, Arbeitsgeschwindigkeit, Arbeitsstiefe usw.
  • Beim Landwirt angekommen erkläre ich kurz die Maschine von außen, welche technischen und optischen Neuerungen es gib, außerdem erkläre ich ihm die technischen Daten z.B. Leistung, Gewicht, Getriebeart usw. Anschließend geht es in die Kabine, hier erkläre ich das neue Bedienkonzept des Traktors.
  • Nach dem Anhängen geht es auf den Acker und wir beginnen mit der praktischen Vorführung. Hier habe ich dann in der Regel einen Mitarbeiter, Fahrer oder den Betriebsleiter mit auf dem Schlepper. Den weise ich dann ein und lasse ihn selbst mit der Maschine fahren. Manche wollen hier nur kurz 10 min mitfahren, andere fahren mal eine Stunde, wiederum andere lassen komplett mich fahren und schauen sich alles an.
  • Am Abend wird das Gerät dann wieder abgehängt, der Schlepper getankt und ich beginne meine Reise zurück zu dem Händler. Dort wird die Maschine ein bisschen geputzt und für den nächsten Tag fertig gemacht.
Nachdem Freschle den LKW-Führerschein in der Tasche hatte, ging es gleich am nächsten Tag mit seinem Job als Vorführfahrer los. Was dabei genau seine Aufgaben sind und was in den ersten Woche so los war, erzählt er hier.

Freschle war mit seinem Vorführschlepper unter anderem schon bei der Getreideernte im Einsatz. Foto: Florian Fröschle

Ich durfte den Traktor schon an einem HW 80 Hängerzug in der Getreideernte, an einem 5 m Horsch Tiger, an einer 6 m Lemken Scheibenegge, an einer 6 m Horsch Prontor, an einem 5 m Väderstadt Grubber und 6 m Lemken Grubber vorführen. Die Grubber wurden meist zwischen 20 bis 30 cm tief in den Boden gelassen, um die Zugkraft des Schleppers zu testen.

Nachdem Freschle den LKW-Führerschein in der Tasche hatte, ging es gleich am nächsten Tag mit seinem Job als Vorführfahrer los. Was dabei genau seine Aufgaben sind und was in den ersten Woche so los war, erzählt er hier.

In den ersten beiden Wochen stand hauptsächlich Bodenbearbeitung auf dem Programm. Foto: Florian Fröschle

Ich habe die Maschine eine Woche in Thüringen und eine Woche in Bayern in der Bodenbearbeitung gezeigt. Dann kam die Meldung, dass mein Anbaugerät beim Händler ankam. Doch das erzähle ich Euch beim nächsten Mal.

Bis dann,

Euer Freschle

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