Wie gehe ich auf Verbraucher zu? Welches sind die häufigsten Fehler in der Kommunikation? Und wie schaffe ich es, in heißen Diskussionen nicht emotional zu werden? Das und mehr beantwortete Hetti Keuffel, Projektleiterin der AgrarScouts, bei unserer Veranstaltung Hofheld in Berlin.

Tipps und Kniffe zur Verbraucherkommunikation

Wie gehe ich auf Verbraucher zu? Welches sind die häufigsten Fehler in der Kommunikation? Und wie schaffe ich es, in heißen Diskussionen nicht emotional zu werden? Das und mehr beantwortete Hetti Keuffel, Projektleiterin der AgrarScouts, bei unserer Veranstaltung Hofheld in Berlin.

Sie ist überall: die Kommunikation. Sei es auf dem Hof mit der Familie oder den Mitarbeitern, in Verhandlungen mit Geschäftspartnern oder in der Freizeit mit Menschen, die nicht so viel mit der Landwirtschaft am Hut haben. Und genau darum ging es bei unserer Veranstaltung Hofheld in Berlin. Welches sind denn die häufigsten Fehler in der Kommunikation? Wie gehe ich auf Vebraucher zu? Und wie schaffe ich es, in heißen Diskussionen nicht emotional zu werden?

Um diese Fragen zu beantworten, haben wir uns das Forum Moderne Landwirtschaft (FML) als Partner mit ins Boot geholt. Und die haben 10 goldene Regeln aufgestellt, mit denen Du jeder Gesprächssituation gewachsen bist:

  1. Stehe für Dich und Deinen Betrieb ein, berichte von Deinen persönlichen Erfahrungen. Das macht Dich authentisch und echt. Dann brauchst Du Dich nämlich auch nicht von pauschalen Angriffen gegen die moderne Landwirtschaft persönlich angegriffen zu fühlen.
  2. Höre mal genau hin, was Dein Gegenüber erzählt und mache Dir nicht direkt Gedanken, was Du an welcher Stelle erwidern könntest. Höre wirklich einmal genau zu.
  3. Frage nach, wenn Du etwas nicht verstanden hast, oder sich Dir etwas nicht erschließt. Das zeigt Deinem Gegenüber, dass Du Dich für das Gespräch interessiers und es ernst nimmst.
  4. Komme auf den Punkt und fasse Dich kurz. Die Aufmerksamkeitsspanne des Menschen ist kurz und ein Gespräch lebt vom Austausch untereinander, wie ein Fußballspiel vom Ballwechsel.
  5. Respektiere andere Meinungen und Ansichten. Das fällt nicht immer leicht – ja – bietet aber auch Möglichkeiten, den eigenen Horizont zu erweitern und Vertrauen aufzubauen.
  6. Versetze Dich in die Situation des anderen und nehme selbst einmal die Position eines Außenstehenden ein, um Wünsche und Bedürfnisse Deines Gegenübers nachzuvollziehen.
  7. Drücke Dich klar und deutlich aus, sodass Dein Gegenüber Dir nicht mit einem Fragezeichen im Gesicht gegenübersteht. Bemühe Dich, in Gesprächen, in denen viele Fremdworte fallen, deren Bedeutung direkt aufzuklären.
  8. Achte auf Deine Körpersprache, die sagt nämlich auch eine Menge über Dich aus. Abgeneigte Gestik und Mimik können positive Worte überspielen. Wenn Du also etwas positiv ernst meinst, dann zeig dies auch mit Händen und Füßen.
  9. Gehe in die Offensive – frei nach dem Motto: Tue Gutes und sprich auch darüber! Das signalisiert Kommunikationsbereitschaft.
  10. Übe! Denke bei Gesprächen bewusst an diese kleinen Tipps und Tricks hier und reflektieren Sie Ihre Erfahrungen.

Aber damit nicht genug. Vor Ort hat Hetti Keuffel, die Leiterin des AgrarScouts-Projekts des FML, aus dem Nähkästchen geplaudert. Für alle, die nicht dabei sein konnten, haben wir das Gespräch natürlich aufgezeichnet:

 

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