Tipps gegen Stalleinsteiger

So wehrst Du Dich gegen Stalleinsteiger

Immer häufiger verbreiten Tierrechtler Bildmaterial, das sie heimlich in Nutztierställen aufgenommen haben. Hier erfährst du, wie Du gegen die Einsteiger vorgehen kannst.

Bilder von Stalleinsteigern sind oft nicht nachvollziehbar und manchmal sogar eindeutig manipuliert. Das Gute: Landwirte können sich dagegen wehren. Die Kollegen der agrarheute-Redaktion haben zusammen mit Dr. Walter Scheuerl, Rechtsanwalt im Lebensmittelrecht, Maßnahmen gegen Stalleinsteiger zusammengestellt.

Ziel von Stalleinsteigern

Grundsätzlich gilt: es kann jeden treffen! Häufiger im Visier der Tierrechtler stehen jedoch bekannte Marken. Wer also beispielsweise das Logo einer Einzelhandelskette an der Stallwand befestigt hat, erregt Aufmerksamkeit. Auch öffentlich handelnde Personen, wie etwa Agrarblogger oder Verbandsfunktionäre sind oft Opfer von Stalleinsteigern.

Vorbeugende Maßnahmen

Sichere die Stallanlagen möglichst gegen Einsteiger ab. Verbaue stabile Zäune und schließe Türen ab. Installiere gegebenenfalls auch Bewegungsmelder oder Kameras.

Unterschied Einbruch und Hausfriedensbruch

Hausfriedensbruch begeht man, wenn man unerlaubt umfriedetes fremdes Gelände oder einen Stall betritt. Einen Einbruch und Sachbeschädigung begeht man, wenn man Türen aufbricht oder  Schlösser knackt. Beide Fälle sind auf jeden Fall Straftaten!

Notwehrparagraph

Der Notwehrparagraph besagt, dass man sich zur Not auch körperlich wehren darf, um sein Eigentum zu schützen. Dazu zählt zum Beispiel ein scharfer Hund. Außerdem darf man Personen, die eine Straftat begehen, mit angemessenen Mitteln am Weglaufen hindern. Einsteiger im Stall einsperren, bis die Polizei eintrifft ist also erlaubt und keine Freiheitsberaubung, wie viele behaupten.

Vorfall anzeigen

Informiere IMMER die Polizei und zeige den Vorfall an. Anzeigeberechtigt sind aber nur Eigentümer oder Betriebsinhaber, deshalb immer vorher abklären, wer anzeigeberechtigt ist.

Mehr zu deinen Rechten beim Thema Stalleinsteiger kannst du im Interview mit dem Rechtsanwalt Dr. Walter Scheuerl nachlesen. Ab Seite 40 im Magazin der Dezemberausgabe verrät der Rechtsexperte, wie du dich wehren kannst.

Du kennst agrarheute noch nicht? Dann hol Dir jetzt Dein kostenloses Probeheft!

Cover-agrarheute-Magazin-12-2018
Hier gehts zum kostenlosen Probeheft!

>> Dir hat dieser Beitrag gefallen? Dann teile ihn jetzt mit Deinen Freunden! <<

Schreibe einen Kommentar