Weniger Bodendverdichtungen senken nicht nur den Dieselverbrauch, sondern wirken auch Erosion entgegen. Wir haben Tipps, wie du den Bodendruck verringern kannst.

6 Tipps, wie Du den Bodendruck verringerst

Weniger Bodendverdichtungen senken nicht nur den Dieselverbrauch, sondern wirken auch Erosion entgegen. Wir haben Tipps, wie du den Bodendruck verringern kannst.

Originalbeitrag von Kalle Bockholt, agrarheute

Wie stelle ich fest, wann mein Boden befahrbar ist? Wie erkenne ich bodenschonende Reifen? Und welche Bodenarten sind besonders anfällig für Reifenverdichtungen? Auf diese und weitere Fragen liefern folgende Tipps Antworten:

  • Wenn Du mit den Arbeitsschuhen auf Acker oder Wiese einsinkst, dann warte, bis der Boden abgetrocknet ist.
  • Achte beim Kauf der Reifen auf radiale, große, breite Reifen mit flexiblen Flanken. Je weniger Reifendruck Du brauchst, desto bodenschonender kannst Du arbeiten.
  • Rund 50 Prozent Porenvolumen sind für Durchlüftung, Gasaustausch und Bodenleben Deines Bodens nötig. Sand- und Kiesböden sind tragfähiger im Verlgeich zu Lehm- und Tonböden.
  • Jeder Zentimeter Spurtiefe bedeutet Verdichtung und kostet 10 Prozent mehr Diesel. Bei 10 cm tiefen Spuren verdoppelt sich der Verbrauch.
  • Schlupf schädigt die Bodenporen und das Bodenleben. Die Folgen sind flachere Wurzeln, weniger Wasserlieferung, schlechtere Düngernutzung und Ertragsverzicht.
  • Ideal sind große Reifen mit variablem Druck, den Du in der Kabine einstellen kannst.

Ein ausführliches Experteninterview mit Prof. Dr. Ludwig Volk zum Thema Bodendruck verringen gibt’s in der aktuellen Ausgabe von agrarheute. Klick doch mal rein und hol Dir jetzt Dein kostenloses Probeabo des neuen Digitalmagazins von agrarheute.

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Beitragsbild: Prof. Dr. Ludwig Volk

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