Die Zukunft ist Europa - der Studienkurs Niedersachsen war in Brüssel unterwegs.

The future is Europe…

… konnte man an einer Hauswand in Brüssel lesen. Aber stimmt das wirklich und wie hängt unsere Landwirtschaft damit zusammen? Die Antworten darauf fand der Niedersächsische Studienkurs im letzten Block.

Philipp, Louisa und Anne berichten exklusiv vom Niedersächsischen Studienkurs 2018/2019.

Philipp, Louisa und Anne berichten exklusiv vom Niedersächsischen Studienkurs 2018/2019.

Hallo Hofhelden,

der fünfte Block startete dort, wo der vierte endete: In Hannover. Am ersten Abend bekamen wir das Rüstzeug zum Schreiben eines Leserbriefes an die Hand. Gar nicht so einfach seine Meinung auf einige, wenige Sätze mit viel Aussagekraft zu komprimieren.

Am Montag ging es für uns dann zur Marketinggesellschaft der Niedersächsischen Land-und Ernährungswirtschaft, deren Arbeit wir schon in der Niedersachsenhalle auf der Grünen Woche bewundern konnten. Wie es im Landwirtschaftsverlag zugeht und welche Gesichter hinter agrarheute, Land&Forst und natürlich hinter Hofheld stehen, durften wir im Anschluss erfahren. Zusätzlich bekamen wir Tipps und Tricks für gelungene Fotos und Social Media mit an die Hand.

Nachmittags traten wir dann die Reise nach Brüssel an. Ganz „oldschool“ mit dem Zug und nicht mit dem Flieger. Eine Entscheidung, die wir im Laufe der Reise mehrmals bereuten. Ziemlich erschöpft kamen wir, später als erwartet, am Brüsseler Hauptbahnhof an. Von dort aus fanden wir (einigermaßen schnell) den Weg zum Hotel und ließen den Abend in der Lobby ausklingen.

Off to Brüssel – wir im Europa Parlament Quelle: privat

Nach dem Morgenlauf am Dienstag (dessen Beteiligung im gesamten Kursverlauf stark ausbaufähig blieb 😉 ) ging es für uns in die Niedersächsische Vertretung. Ein ganzes Haus, nur um unser Bundesland in Brüssel zu vertreten, das war schon beeindruckend. Mit Herrn Jongebloed wurde dort viel diskutiert. In erster Linie natürlich über Landwirtschaft, aber auch darüber, warum die EU so wichtig für uns ist.

Krieg und Frieden – ein spannender Überblick. Quelle: Europa Parlament/privat

 Die Relevanz der EU wurde uns auch in der anschließenden Führung im Haus der Europäischen Geschichte noch mal vor Augen geführt. 1,5 Stunden vergingen wie im Flug. Wen es mal nach Brüssel verschlägt, der sollte einen Besuch dort unbedingt einplanen!

Der gesamte Studienkurs – für aller war es eine spannende Reise nach Brüssel. Quelle: privat

Durch das EU-Parlament gleich nebenan führte uns Sophie Trampf, Mitarbeiterin einer Abgeordneten. Einmal dort sitzen, wo sonst über Europa entschieden wird, das wurde für uns möglich. Sophie sahen wir schon am selben Abend in der Niedersächsischen Vertretung wieder. Neben einigen anderen jungen Lobbyisten vom DBV, BASF etc., war sie eine der Gäste bei unserem parlamentarischen Abend. Ganz offen und locker wurde sich bei gutem Essen über alles Mögliche ausgetauscht.

Ein Blick hinter die Kulissen des Europa-Parlaments. Quelle: privat

Am Mittwoch startete der Tag beim DBV – unserer landwirtschaftlichen Interessenvertretung in Brüssel. Etwas weniger landwirtschaftlich, aber genauso interessant war es am Nachmittag in der Ständigen Vertretung der Bundesrepublik Deutschland. Im Anschluss trotzten wir dem schlechten Wetter und machten uns auf zu einer Stadtführung durch das imposante Europaviertel, bevor wir an unserem letzten Abend die Brüsseler Kneipen unsicher machten.

Kneipentour durch Brüssel – auch das gehörte natürlich zu unserem Programm. Quelle: privat

 Auf eine lange Nacht folgte ein letzter gemeinsamer Morgen und ein letzter Programmpunkt, zu dem sich unsere Truppe teilte: Eine Hälfte traf sich mit Michael Hansmann, der die Anliegen von „Brot für die Welt“ in Brüssel vertritt, für die andere Hälfte ging es zu Greenpeace. Ehe wir uns wieder auf den Weg zum Bahnhof machten, gab es noch ein letztes Treffen in den Räumlichkeiten der Niedersächsischen Vertretung, um sich auszutauschen und die Woche Revue passieren zu lassen.

Was folgte war eine lange Zugreise zurück nach Hannover mit (wer hätte es geahnt) dem ein oder anderen außerplanmäßigen Umstieg. Letztendlich kamen wir aber alle wieder glücklich und zufrieden auf unseren Betrieben an. Was wir vom Studienkurs alle auf jeden Fall mitgenommen haben:

Ehrenamt ist keine Arbeit, die nicht bezahlt wird, es ist eine Arbeit, die unbezahlbar ist!

Uns hat es viel Spaß gemacht Euch an den Ereignissen des Studienkurses teilhaben zu lassen!

Louisa, Anne und Philipp

P.S. Am 26. Mai ist Europawahl!

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