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Amelie Vermeer und Julia Piechotta möchten Plastikmüll vermeiden, der Umwelt zuliebe. Aus diesem Grund haben die beiden ihr Start-Up Spoontainable gegründet, mit dem sie einen veganen, nachhaltigen und essbaren Eislöffel entwickelt haben. Wie die beiden auf die Produktidee gekommen sind, wie sich das Produkt entwickelt hat und welche Pläne sie für die Zukunft haben, werden sie euch selbst berichten.

Spoontainable: Zwei Mädels im Kampf gegen Plastik

Amelie Vermeer und Julia Piechotta möchten Plastikmüll vermeiden, der Umwelt zuliebe. Aus diesem Grund haben die beiden ihr Start-Up Spoontainable gegründet, mit dem sie einen veganen, nachhaltigen und essbaren Eislöffel entwickelt haben. Wie die beiden auf die Produktidee gekommen sind, wie sich das Produkt entwickelt hat und welche Pläne sie für die Zukunft haben, werden sie euch selbst berichten.

Was ist Spoonie? Woraus wird er hergestellt? Was ist das Besondere an ihm?

Der Spoonie ist der erste essbare Eislöffel, der aus Nahrungsfasern hergestellt wird. Wir verwenden hierfür die Schalen der Kakaobohne, die für die Schokoladenverarbeitung nicht eingesetzt werden. Diese lassen wir zu Fasern verarbeiten, sodass alle Ballaststoffe, Nährstoffe und Geschmack erhalten bleiben. Hieraus entsteht dann unser Spoonie choc, der vegan und glutenfrei ist. Wir haben bis jetzt zwei unterschiedliche Varianten unseres Spoonies. Neben dem Spoonie choc haben wir auch den Spoonie classic entwickelt, dessen Basis Haferschalen sind.

Wie seid ihr darauf gekommen, einen nachhaltigen, essbaren Eislöffel zu entwickeln? Wie und wo ist die Produktidee entstanden?

Im Studium haben wir uns in einer Studierendenorganisation mit Plastikalternativen und umweltfreundlichen Lösungen auseinandergesetzt. Beim Eis essen kam uns dann die Idee, dass es doch sehr einfach wäre, neben der essbaren Waffel auch den Löffel mitessen zu können. In der WG-Küche hat dann also alles mit dem Versuch einen Löffelkeks zu backen, angefangen.

Das hat natürlich nicht sofort funktioniert, weshalb wir zahlreiche Stunden in der Küche verbracht haben. Nach vielen Prototypen und stundenlangem Backen kamen unsere Lebensmittelexpertinnen dann auf die Fasern der Kakaoschale, welche sie in einer ihrer Vorlesungen aufgegriffen haben. Mit diesen habe wir dann ein optimales Ergebnis erzielt.

Amelie Vermeer und Julia Piechotta möchten Plastikmüll vermeiden, der Umwelt zuliebe. Aus diesem Grund haben die beiden ihr Start-Up Spoontainable gegründet, mit dem sie einen veganen, nachhaltigen und essbaren Eislöffel entwickelt haben. Wie die beiden auf die Produktidee gekommen sind, wie sich das Produkt entwickelt hat und welche Pläne sie für die Zukunft haben, werden sie euch selbst berichten.

Den Spoonie gibt es in zwei verschiedenen Varianten: den Spoonie choc und den Spoonie classic. ©Spoontainable

Wo darf euer Spoonie auf keinen Fall fehlen?

Fokussiert haben wir uns auf den B2B-Markt. Das heißt, wir verkaufen unsere Spoonies an Händler, Eisdielen und Dessertanbieter. Unsere Löffel können aber vielseitig eingesetzt werden, zum Beispiel im Catering, für Dessert, Eis, Bubble Waffle oder zum Kaffee-Umrühren. Der Spoonie darf auf keinen Fall in deiner Lieblingseidiele fehlen! Denn wir wollen jeden Plastiklöffel durch unseren nachhaltigen Eislöffel ersetzen.

Wo können wir auf den Geschmack eurer Eislöffel kommen? 

Auf unserer Website findet ihr eine Karte, auf welcher die Eisdielen zu finden sind, die bereits unsere Spoonies anbieten. Diese versuchen wir immer ganz aktuell zu halten, falls ihr aber eine Eisdiele entdeckt, die noch nicht angezeigt wird, gebt uns gerne Bescheid. Und gute Neuigkeiten – bald gibt es die Spoonies auch in neuer Verpackungsgröße für den Privatgebrauch!

Warum ist es für euch persönlich wichtig, etwas für die Umwelt zu tun?

Die Welt ein kleines bisschen Plastikfreier zu machen ist unserer Herzensprojekt! Wir wollen unseren Kindern und Enkelkindern keine Welt voller Plastikmüll hinterlassen, sondern aktiv etwas dagegen unternehmen. Zudem wird das Thema Nachhaltigkeit gesellschaftlich immer relevanter und besonders unsere und die kommenden Generationen beschäftigen sich aktiv damit. Wir stellen bestehende Prozesse in Frage und wollen diese optimieren, damit unsere Erde auch in 100 Jahren noch erhalten bleibt.

Habt ihr, als erfolgreiche Unternehmerinnen, abschließend vielleicht noch ein paar Tipps für all diejenigen, die auch eine bahnbrechende Idee im Kopf haben, die der Umwelt zugutekommt? 

Um ein Startup zu gründen, gibt es keinen standardisierten Fahrplan. Also bevor ihr euch in die Risiken hineinsteigert, solltet ihr einfach machen und loslegen. Was wir aber empfehlen können ist, sich mit vielen Personen über die Idee auszutauschen und Feedback einzuholen. Versucht euch so viel zu Netzwerken wie möglich und sucht euch einen sehr guten Steuerberater, der euch zur Seite steht.

Danke für das Interview! Wir wünschen euch weiterhin viel Erfolg mit eurem Unternehmen. Ganz nach eurem Motto: Don’t Waste It. Taste It.

Du bist neugierig auf Spoontainable geworden? Schau auf www.spoontainable.com vorbei. Hier findest Du noch mehr Infos und News zum Spoonie.  

Wir haben Dir in diesem Beitrag das Wichtigste kurz und knapp zusammengefasst. Noch mehr zu diesem Thema findest Du bei agrajo.com.

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Beitragsbild: Spoontainable

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