Basti geht mit der Zeit und arbeitet immer wieder mit modernster Technik. Seine neuste Entdeckung ist der Sensorspaten. Wie der Umgang damit war und was er damit genau messen kann, erzählt er hier in seinem neuen Blogeintrag.

Hightech auf dem Acker mit dem Sensorspaten

Basti geht mit der Zeit und arbeitet immer wieder mit modernster Technik. Seine neuste Entdeckung ist der Sensorspaten. Wie der Umgang damit war und was er damit genau messen kann, erzählt er hier in seinem neuen Blogbeitrag.

Blogger-Porträt-Sebastian-Basti-Horn

Geflügelhalter Basti aus NRW.

Hallo Hofhelden,

ist die Landwirtschaft im Wandel? –  Ja das ist sie. Unsere Ansprüche an Umweltschutz, Dokumentation, Lebensmittelsicherheit und Genauigkeit werden immer höher. Natürlich müssen auch wir Landwirte hier mitgehen und arbeiten teilweise mit modernster Technik. Zwischen der Bauernhofidylle stehen teilweise hoch moderne Hightech-Spielzeuge, die uns die Arbeit um einiges erleichtern.

Neben dem GPS-System auf dem Schlepper, was mir die Überfahrten auf dem Acker erleichtert, und der Verwaltung des Betriebes auf dem PC haben wir seit kurzem eine neue Hightech-Kleinigkeit auf dem Betrieb.

Basti geht mit der Zeit und arbeitet immer wieder mit modernster Technik. Seine neuste Entdeckung ist der Sensorspaten. Wie der Umgang damit war und was er damit genau messen kann, erzählt er hier in seinem neuen Blogeintrag.

Zusammen mit einem Nachbarn hat sich Basti einen Sensorspaten ausgeliehen. Foto: Horn

Ich habe mir mit einem Nachbarbetrieb einen Bodenprobensensor gemietet. Gemeinsam haben wir uns von der Firma Stenon einen sogenannten Sensorspaten geliehen. Dieser misst in Echtzeit Bodenproben, die ich sonst von einem Labor analysieren lassen würde.

Der Clou dabei ist, dass mir jede Messstelle sofort auf dem Smartphone angezeigt wird, und dass ich auf jedem Feld beliebig viele Proben ziehen kann, ohne Mehrkosten von dem Labor zu haben. Das macht uns noch präziser im Ackerbau. Aus diesen Ergebnissen kann ich mir direkt sogenannte Applikationskarten erstellen lassen, die mir zeigen wo, wieviel Dünger am sinnvollsten wäre.  Eine ganze Fülle an Daten wird mir direkt übermittelt und eingeteilt, ob dieser Wert hoch oder niedrig ist.

Der Sensorspaten liegt bereit zum Einsatz. Foto: Horn

Unter anderem werden Nährstoffe wie Stickstoff, Phosphor und Kalium gemessen, zudem PH-Wert, Humusgehalt, Bodentextur, Bodenfeuchtigkeit und die Bodentemperatur zum Messzeitpunkt.

Leider sind diese Proben mit dem Spaten noch nicht anerkannt. Das bedeutet, dass ich für meine offizielle Dokumentation und Buchführung dennoch Bodenproben aus dem Labor benötige, aber für uns als Betrieb ist es eine super Sache, sich so intensiv mit seinen Flächen auseinander zu setzten.

Basti geht mit der Zeit und arbeitet immer wieder mit modernster Technik. Seine neuste Entdeckung ist der Sensorspaten. Wie der Umgang damit war und was er damit genau messen kann, erzählt er hier in seinem neuen Blogeintrag.

Im Büro kann Basti die Bodenproben sofort auswerten. Foto: Horn

Und wieder einmal zeigt sich: dummer Bauer war gestern. Ich bin immer offen für Neues und auch für neue Technik, um den Betrieb noch weiter zu optimieren, um noch genauer in den oben genannten Punkten zu werden. Nur wenn ich genau bestimmen kann, woran es im Boden mangelt und was den Pflanzen genau fehlt, kann ich mit weniger Dünger und Pflanzenschutz beste Ergebnisse erzielen.

Bis dann,

Euer Basti

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