Du hast Interesse an der Natur, an Tieren und an der modernen Technik? Dann ist eine Ausbildung im Agrarbereich genau das Richtige für Dich! Damit Du Dir ein Bild von der Ausbildung machen kannst, stellen wir Dir ein paar der landwirtschaftlichen Ausbildungsberufe kurz vor.

Schon die richtige Ausbildung gefunden?

Du hast Interesse an der Natur, an Tieren und an der modernen Technik? Dann ist eine Ausbildung im Agrarbereich genau das Richtige für Dich! Damit Du Dir ein Bild von der Ausbildung machen kannst, stellen wir Dir ein paar der landwirtschaftlichen Ausbildungsberufe kurz vor.

Im Jahr 2018 befanden sich etwa 32.493 junge Menschen in einem Agrarberuf in Ausbildung [Statistisches Bundesamt, Bildung und Kultur, 2019]. Nicht verwunderlich, bei den vielseitigen, naturverbundenen und abwechslungsreichen Tätigkeiten, die diese Berufe bieten. Die Arbeit mit Tieren, Pflanzen und Technik, sowie die Herstellung von hochwertigen Nahrungsmitteln bieten zahlreiche Perspektiven für die Zukunft.

Zu den grünen Berufen zählen unter anderem:

  • Milchtechnologe
  • Fachkraft für Agrarservice
  • Fischwirt
  • Forstwirt
  • Pflanzentechnologe
  • Tierwirt
  • Landwirt

Die Ausbildung dieser Berufe dauert in der Regel drei Jahre und bietet anschließend gute Zukunftschancen und auch einige Weiterbildungsmöglichkeiten. Einige davon stellen wir Dir hier genauer vor. Während der Ausbildung beträgt das Gehalt etwa 665 € bis zu 1.016 €, was jedoch abhängig von der Region und der Unternehmensgröße variieren kann [Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung, 2020].

Wäre eine dieser Ausbildungen etwas für Dich? Damit Du Dir ein Bild davon machen kannst, was Dich in der Ausbildung erwartet, stellen wir Dir hier die Ausbildungsberufe Landwirt, Tierwirt, Fachpraktiker Landwirtschaft und Fachkraft Agrarservice kurz vor.

Landwirt

Inhalte

Während der Ausbildung zum Landwirt befasst Du Dich sowohl mit Tieren, der Natur, der Technik und auch mit wirtschaftlichen Aspekten. Du erlernst den richtigen Umgang mit Nutztieren und wie Du tierische Produkte gewinnen und aufbereiten kannst. Zudem lernst Du Böden zu bearbeiten, Feldfrüchte anzubauen und diese zu pflegen und zu ernten.
Darüber hinaus wird Dir etwas über die richtige Verwertung der gewonnen Lebensmittel, die Qualitätsnormen und die Vermarktung beigebracht. Die richtige Bedienung und Wartung von Maschinen und Geräten darf bei der Ausbildung natürlich nicht fehlen. Auch betriebliche Geschäftsvorgänge zu gestalten und betriebliche Abläufe zu planen und zu kontrollieren steht auf dem Lehrplan.

Ablauf

Die Ausbildung findet im dualen System statt. Also sowohl in einem anerkannten Ausbildungsbetrieb als auch in der Berufsschule. Im ersten Jahr besuchen die Auszubildenden eine landwirtschaftliche Berufsschule in Vollzeit. Im zweiten und dritten Ausbildungsjahr erfolgt die Ausbildung dual. Das bedeutet die Auszubildenden sind im Betrieb und in der Regel einen Tag pro Woche in der Berufsschule.
Die einzelnen Ausbildungsjahre können auch auf unterschiedlichen Betrieben absolviert werden.

Persönliche Voraussetzungen

  • Interesse an Tieren, Natur und Agrartechnik
  • Freude an körperlichen Arbeiten und arbeiten an der frischen Luft
  • Organisationstalent, Kreativität und Flexibilität
  • Selbstständiges und verantwortungsbewusstes Handeln
  • Bereitschaft, betriebswirtschaftliches Denken und unternehmerisches Handeln zu lernen

Wo arbeitet man?

  • Landwirtschaftliche Betriebe
  • Im Landhandel in der Beratung und im Verkauf
  • Agrarunternehmen (Beispielsweise in den Bereichen Landtechnik, Stallbau oder Stalltechnik)
  • Saatzucht- und Vermehrungsunternehmen
  • Landwirtschaftliche Versuchs- und Untersuchungsanstalten
  • Landwirtschaftskammern/-ämter
  • Berufs- und Interessenorganisationen

Weiterbildungsmöglichkeiten

  • Staatlich geprüfter Wirtschafter
  • Staatlich geprüfter Agrarbetriebswirt
  • Staatlich geprüfter Techniker
  • Landwirtschaftsmeister
  • Geprüfter Natur- und Landschaftspfleger
  • Fachagrarwirt
  • Hochschulstudium
Du hast Interesse an der Natur, an Tieren und an der modernen Technik? Dann ist eine Ausbildung im Agrarbereich genau das Richtige für Dich! Damit Du Dir ein Bild von der Ausbildung machen kannst, stellen wir Dir ein paar der landwirtschaftlichen Ausbildungsberufe kurz vor.

In der Ausbildung zum Tierwirt kannst du zwischen verschiedenen Fachbereichen wählen. Rinderhaltung ist eine davon. Foto: pixabay

Tierwirt

5 Fachrichtungen:

  • Geflügelhaltung
  • Imkerei
  • Rinderhaltung
  • Schäferei
  • Schweinehaltung

Inhalte

In der Ausbildung zum Tierwirt lernst Du Nutztiere richtige zu versorgen und die Tiergesundheit zu fördern. Es gibt auch bestimmte Hygienebestimmungen, die eingehalten werden müssen. Zudem erlernst Du die Produktqualität zu kontrollieren und Qualitätsnormen einzuhalten. Inhalt der Ausbildung ist ebenfalls die richtige Kontrolle und Dokumentation von Tierbeständen und von Arbeitsabläufen. Wichtig ist auch das bedienen von Maschinen und Geräten und die Beurteilung der Wirtschaftlichkeit von der Produktion und der Vermarktung von Agrarprodukten.

Ablauf

Wie die Ausbildung zum Landwirt findet die Ausbildung zum Tierwirt auch im dualen System statt. Also im ersten Jahr besuchen die Auszubildenden eine landwirtschaftliche Berufsschule in Vollzeit. Im zweiten und dritten Ausbildungsjahr erfolgt die Ausbildung dual im Betrieb und in der Berufsschule.

Persönliche Voraussetzungen

  • Freude am Umgang mit Tieren
  • Interesse an Tieren, Pflanzen, Natur und Technik
  • Gute Beobachtungsgabe
  • Interesse an biologischen Vorgängen und tiermedizinischen Sachverhalten
  • Bereitschaft betriebswirtschaftliches Denken und unternehmerisches Handeln zu lernen
  • Flexibilität bei den Arbeitszeiten

Wo arbeitet man?

  • Zuchtbetriebe
  • Landwirtschaftliche Betriebe
  • Tierkliniken und Labore
  • Agrarhandel

Weiterbildungsmöglichkeiten

  • Staatlich geprüfter Wirtschafter
  • Staatlich geprüfter Agrarbetriebswirt
  • Staatlich geprüfter Techniker
  • Tierwirtschaftsmeister
  • Geprüfter Natur- und Landschaftspfleger
  • Fachagrarwirtin
  • Hochschulstudium

Fachpraktiker Landwirtschaft

Inhalte

Die Ausbildung Fachpraktiker für Landwirtschaft ist ein Ausbildungsberuf für Menschen mit Behinderung. Im Grunde ist sie dem Ausbildungsberuf Landwirt ähnlich. Du erlernst ebenso die Erzeugung pflanzlicher und tierischer Produkte, den Umgang mit Maschinen und die ökonomischen Grundlagen. Allerdings ist der Stoffumfang soweit reduziert, dass Du sowohl das theoretische Wissen als auch das praktische Arbeiten erlernen kannst.

Ablauf

Wie auch die Ausbildung zum Landwirt findet die Ausbildung zum Fachpraktiker in landwirtschaftlichen Betrieben und in der Berufsschule statt. Allerdings sind die Auszubildenden einem geringeren Leistungsdruck ausgesetzt und sie werden individuell betreut. Außerdem steht eine psychologische Betreuung bei Bedarf zur Verfügung.

Persönliche Voraussetzungen

Die Ausbildung zum Fachpraktiker Landwirtschaft kann jeder machen, für den eine Vollausbildung nicht in Frage kommt. Allerdings führt die Agentur für Arbeit eine Eignungsuntersuchung bei dem angehenden Auszubildenden durch.
Zudem sind von Vorteil:

  • Gute körperliche Konstitution
  • Verantwortungsbewusstsein
  • Technisches Verständnis

Wo arbeitet man?

  • Landwirtschaftliche Betriebe
  • Forstwirtschaftliche Betriebe
Du hast Interesse an der Natur, an Tieren und an der modernen Technik? Dann ist eine Ausbildung im Agrarbereich genau das Richtige für Dich! Damit Du Dir ein Bild von der Ausbildung machen kannst, stellen wir Dir ein paar der landwirtschaftlichen Ausbildungsberufe kurz vor.

Große Maschinen gehören zum Alltag jeder Fachkraft für Agrarservice. Foto: pixabay

Fachkraft Agrarservice

Inhalte

In der Ausbildung zur Fachkraft Agrarservice lernst Du unter anderem etwas über die pflanzenbauliche Erzeugung und das Führen und Warten von landwirtschaftlichen Maschinen. Zudem wird dir während der Ausbildung beigebracht Kunden richtig zu beraten, Dienstleistungsangebote zu entwickeln und bei Geschäftsvorgängen mitzuwirken.

Ablauf

Wie auch die Ausbildung zum Landwirt und zum Tierwirt findet die Ausbildung zur Fachkraft Agrarservice im dualen System statt. Also im ersten Jahr besuchen die Auszubildenden eine landwirtschaftliche Berufsschule in Vollzeit. Im zweiten und dritten Ausbildungsjahr erfolgt die Ausbildung dual im Betrieb und in der Berufsschule.

Persönliche Voraussetzungen

  • Spaß am Umgang mit Agrartechnik und der Natur
  • Freude im Umgang mit Kunden
  • Ökonomisches und ökologisches Denken
  • Zuverlässigkeit und Engagement
  • Bereitschaft zu unregelmäßigen Arbeitszeiten in der Saison

Wo arbeitet man?

  • Landwirtschaftliche Betriebe
  • Landwirtschaftliche Lohnunternehmen
  • Agrartechnische Dienstleistungsunternehmen

Weiterbildungsmöglichkeiten

  • Agrarservicemeister
  • Staatlich geprüfter Wirtschafter Agrarservice
  • Hochschulstudium.

Eine Übersicht der landwirtschaftlichen Studiengänge findest Du hier.

 

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Beitragsbild: imago

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