auf den lehmigen kuppen wir die saatmenge manuell um 20 oder 40 prozent erhöht. das muss der fahrer abschätzen, in dem fal lich. bei nacht ist das doch etwas schwierig. wir machen das, weil auf diesen kuppen der boden schwerer ist und somit weniger wasser hergibt und daher zu erwarten ist, dass da weniger saat aufgeht. daher wird da gleich von vorneweg 20 prozent mehr gegeben, damit der feldaufgang übers ganze stück verteilt gelcihmäßig aufeht. das habe ich auch hier im osten gelernt, bei uns zuhause macht das niemand, schon allein deswegen, weil es die technik nicht hergibt. obwohl selbstgebaut arbeiten wir hier mit höchsten technischen standard. die moderne aussaattechnik ist sehr umweltschonend und effizient und lässt auf eine gute rapsernte 2020 hoffen.

Nächtliche Rapsaussaat

Niko schiebt auf dem Großbetrieb in Mecklenburg-Vorpommern immer noch Nachtschichten. Diesmal jedoch nicht mit dem John Deere 9620 RX, sondern mit einem Claas Axion 960, einer Horsch Tiger – und mit Christopher.

Niko Ziegler bloggt über seine landwirtschaftliche Erfahrungen im In- und Ausland.

Niko bloggt über seine landwirtschaftliche Erfahrungen im In- und Ausland.

Ja liebe Hofhelden,

nachdem ich drei Tage krank war, weil mir ein Weißheitszahn gezogen werden musste, hau ich mir hier in Mecklenburg wieder die Nächte um die Ohren. Zuerst war ich ja mir der John Deere-Raupe unterwegs, jetzt sitze ich hier seit dem 20. August auf der Rapssämaschine. Das Gespann besteht aus einem Claas Axion 960 und einer Horsch Tiger mit 6 Metern Arbeitsbreite, die wir mit einem Saatguttank ausgerüstet haben. Dazu haben wir einen Fronttank mit Dünger, den wir unter das Rapskorn legen. Und hinten am Grubber haben wir eine Säschiene angeschweißt, mit der wir quasi den Raps drillen.

auf den lehmigen kuppen wir die saatmenge manuell um 20 oder 40 prozent erhöht. das muss der fahrer abschätzen, in dem fal lich. bei nacht ist das doch etwas schwierig. wir machen das, weil auf diesen kuppen der boden schwerer ist und somit weniger wasser hergibt und daher zu erwarten ist, dass da weniger saat aufgeht. daher wird da gleich von vorneweg 20 prozent mehr gegeben, damit der feldaufgang übers ganze stück verteilt gelcihmäßig aufeht. das habe ich auch hier im osten gelernt, bei uns zuhause macht das niemand, schon allein deswegen, weil es die technik nicht hergibt. obwohl selbstgebaut arbeiten wir hier mit höchsten technischen standard. die moderne aussaattechnik ist sehr umweltschonend und effizient und lässt auf eine gute rapsernte 2020 hoffen.

An meinen Claas Axion 960 habe ich eine Horsch Tiger angehängt. Foto: privat

Das besondere an dieser Technik ist, dass der Grubber ca, 10 cm hohe Dämme formt und zwischen diese Dämme, also quasi in die Täler, das Rapskorn legt.Das hat den großen Vorteil, dass sich dort der Tau sammeln kann und der Raps somit besser keimen kann. Zusätzlich legen wir eine selbstgemischte Düngemischung Unterfuß ca. 20 cm unter die Rapskörner. Das soll den Effekt haben, dass die Rapswurzel später darauf zuwächst und immer genügend Dünger zur Verfügung hat.

Umweltschonend und effizient

Die Aussaat wird hier über modernste Technik gesteuert. Ich habe drei Terminals in meinem Schlepper hängen, für die GPS-Spurführung, die Düngersteuerung für den Fronttank und für die Aussaat mit dem Grubber. Auf einer Bedeckungskarte kann ich dank GPS erkennen, wo ich schon gesät habe und wo nicht. Bei den großen, teilweise unübersichtlichen Schlägen ist das schon sehr hilfreich. Außerdem sparen wir dadurch auch Saatgut, da die Sämaschine mit einem System namens Section Control arbeitet. Das heißt, sie schaltet sich am Vorgewende automatisch an und schaltet den Saatgutfluss auch wieder automatisch ab. Somit werden Überlappungen minimiert. Das ist nicht nur effektiv, sondern auch umweltschonen, weil wir so nicht nur Saatgut sparen, sondern auch Dünger.

auf den lehmigen kuppen wir die saatmenge manuell um 20 oder 40 prozent erhöht. das muss der fahrer abschätzen, in dem fal lich. bei nacht ist das doch etwas schwierig. wir machen das, weil auf diesen kuppen der boden schwerer ist und somit weniger wasser hergibt und daher zu erwarten ist, dass da weniger saat aufgeht. daher wird da gleich von vorneweg 20 prozent mehr gegeben, damit der feldaufgang übers ganze stück verteilt gelcihmäßig aufeht. das habe ich auch hier im osten gelernt, bei uns zuhause macht das niemand, schon allein deswegen, weil es die technik nicht hergibt. obwohl selbstgebaut arbeiten wir hier mit höchsten technischen standard. die moderne aussaattechnik ist sehr umweltschonend und effizient und lässt auf eine gute rapsernte 2020 hoffen.

Alles, was auf der Bedeckungskarte grün angezeigt wird, wurde schon gesät. Foto: privat

Meine Schichten bestehen im Moment eigentlich nur aus Sämaschien fahren. Bei Schichtbeginn wird getankt, alles wird überprüft, dann wird die ganze Nacht durch gefahren. Meine beste Freundin ist zurzeit die Kaffeemaschine 😉 Morgens werde ich dann abgelöst. Die Sämaschine teile ich mir mit einem Festangestellten. Bei der Übergabe sieht man wieder, was für ein super Team wir hier auf dem Betrieb sind. Die Kommunikation läuft immer super und man bekommt immer alles gesagt, was man wissen muss.

Team work makes the dream work

Parallel zu mir fährt in der Nachschicht überigens der Christopher, ein zweiter Erntehelfer. Er fährt mit der John Deere-Raupe vorneweg und grubbert den Acker auf. Er ist wirklich ein toller Schichtpartner, mit ihm mach die Arbeit echt Spaß. Wir sind mit Funk verbunden und halten uns nachts mit langen Schimpfwörtertiraden und lustigen Geschichten gegenseitig fit. Wir verstehen uns echt super und sind beide relativ erfahren, was Ernte und Aussaat angeht. Somit helfen wir uns bei allen möglichen kleinen oder größeren Problemen gegenseitig. In der Nacht müssen wir uns natürlich auch immer darum kümmern, dass genügend Saatgut und Dünger auf dem Acker sind. Und wenn ich die Sämaschine auf einen anderen Acker umsetzen muss, begleitet er mich mit dem Begleitfahrzeug. Mein Axion ist mit den Zwillingsreifen zu breit, um damit alleine auf der Straße zu fahren. Teamwork makes the dream work.

auf den lehmigen kuppen wir die saatmenge manuell um 20 oder 40 prozent erhöht. das muss der fahrer abschätzen, in dem fal lich. bei nacht ist das doch etwas schwierig. wir machen das, weil auf diesen kuppen der boden schwerer ist und somit weniger wasser hergibt und daher zu erwarten ist, dass da weniger saat aufgeht. daher wird da gleich von vorneweg 20 prozent mehr gegeben, damit der feldaufgang übers ganze stück verteilt gelcihmäßig aufeht. das habe ich auch hier im osten gelernt, bei uns zuhause macht das niemand, schon allein deswegen, weil es die technik nicht hergibt. obwohl selbstgebaut arbeiten wir hier mit höchsten technischen standard. die moderne aussaattechnik ist sehr umweltschonend und effizient und lässt auf eine gute rapsernte 2020 hoffen.

Ich schaffe ca. 4-5 ha pro Stunde. Foto: privat

Auf dem Feld fahre ich zwischen 8 und 12 km/h, da komme ich auf etwa 4-5 ha pro Stunde. Je nach Fläche. Los ging’s auf einem 170-ha-Schlag, das war relativ cool. Da konnte ich schön geradeaus fahren. Jetzt bin ich eher auf kleineren Schlägen mit 20 ha unterwegs, mit vielen Kuhlen, Löchern und Gräben. Da muss ich viel wenden, drehen und außerdem Spuren um Masten ziehen, die im Schlag stehen. So brauche ich ein bisschen mehr Zeit, läuft aber soweit ganz gut.

auf den lehmigen kuppen wir die saatmenge manuell um 20 oder 40 prozent erhöht. das muss der fahrer abschätzen, in dem fal lich. bei nacht ist das doch etwas schwierig. wir machen das, weil auf diesen kuppen der boden schwerer ist und somit weniger wasser hergibt und daher zu erwarten ist, dass da weniger saat aufgeht. daher wird da gleich von vorneweg 20 prozent mehr gegeben, damit der feldaufgang übers ganze stück verteilt gelcihmäßig aufeht. das habe ich auch hier im osten gelernt, bei uns zuhause macht das niemand, schon allein deswegen, weil es die technik nicht hergibt. obwohl selbstgebaut arbeiten wir hier mit höchsten technischen standard. die moderne aussaattechnik ist sehr umweltschonend und effizient und lässt auf eine gute rapsernte 2020 hoffen.

Ich kann mich nur wiederholen: die Sonnenauf- und -untergänge sind wirklich wunderschön. Foto: privat

Auf den lehmigen Kuppen erhöhe ich die Saatmenge manuell um 20 oder 40 Prozent. Bei Nacht ist das gar nicht so einfach. Wir machen das, weil auf diesen Kuppen der Boden schwerer ist und somit weniger Wasser hergibt. Daher ist zu erwarten, dass da weniger Saat aufgeht. Im Sinne des gleichmäßigen Feldaufgangs geben wir an den Stellen daher von vorneweg 2o Prozent mehr Saatgut. Das habe ich auch hier im Osten gelernt, von zu Hause kenne ich das gar nicht. Schon allein deswegen, weil es die Technik nicht hergibt. Obwohl selbstgebaut, arbeiten wir hier echt mit höchstem technischem Standard. Das lässt auf eine gute Rapsernte 2020 hoffen.

In diesem Sinne,

Euer Niko

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