Der Start ist geschafft! Hofheldin Brina hat die ersten Wochen ihrer Ausbildung zur Landwirtin bereits hinter sich. Und die waren ganz schön turbulent.

Mein Start in die Ausbildung

Der Start ist geschafft! Hofheldin Brina hat die ersten Wochen ihrer Ausbildung zur Landwirtin bereits hinter sich. Und die waren ganz schön turbulent.

Brina berichtet über ihre Ausbildung und ihr Leben in der elterlichen Schäferei.

Brina berichtet über ihre Ausbildung und ihr Leben in der elterlichen Schäferei.

Hey Hofhelden,

die ersten Wochen der Ausbildung sind schon vorbei und somit wollte ich euch ein bisschen von der Zeit berichten. Das Erste, das ich machen durfte war, dass ich mit dem John Deere 7710 und einer vier Meter breiten Scheibenegge erstmal auf dem Acker arbeiten durfte. Ich fand es gut, dass mein Chef mir gleich so vertraut hat. Die Familie hat mich sehr herzlich aufgenommen und ich fühle mich dort Pudelwohl.

Ich habe ziemlich schnell gemerkt, dass ich mehr Abwechslung brauche und nicht den ganzen Tag auf dem Schlepper sitzen kann. Jetzt habe ich die Aufgabe übernommen, nach unseren zwei „Problemkälbern“ und ihrer Mutter zu schauen und außerdem noch die Rinder und Bullen zu füttern, die beim Hof stehen. Daran sehe ich wie sehr mir die Arbeit mit den Tieren gefällt. Trotzdem gebe ich zu das ich vor unserem Zuchtbullen „Pinzi“ sehr großen Respekt habe. Er steht mit seinen Damen auf einer 50 Hektar großen Wiese und hat natürlich alle im Auge.

Der Start ist geschafft! Hofheldin Brina hat die ersten Wochen ihrer Ausbildung zur Landwirtin bereits hinter sich. Und die waren ganz schön turbulent.

Ich durfte gleich mal mit der Scheibenegge aufs Feld. Foto: privat

Ich habe auch schon ein paar Kampfverletzungen davon getragen, weil wir ein Kalb mit einem Lasso fangen mussten und dieses erst das Lasso um meinen Knöchel gezogen hat (Leichte Verbrennung) und dann hat es noch zwei mal ausgereten und mich getroffen. Daran bin ich aber selber schuld, weil ich meinte mit anpacken zu müssen 😀 Zitat meines Chefs: „Sie hat in den paar Wochen schon mehr mit gemacht, als mancher in der ganzen Ausbildung.“ Zusätzlich darf ich auch schon die Papiere fertig machen, die gebraucht werden wenn Getreide geholt wird.

Fazit: Die Ausbildung macht mir sehr viel Spaß und ich bin sehr dankbar einen so tollen Ausbildungsbetrieb zu haben! Wer meine Beiträge verfolgt weiß, dass sich die Ausbildung zur Landwirtin aus Zufall ergeben hat und auch die Stelle auf meinem Ausbildungsbetrieb. In der nächsten Zeit werde ich euch natürlich noch mehr mit nehmen.

Bis dahin,

Eure Brina

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