Maja auf Agrarweltreise

Majas Agrarweltreise

Was Praktisches machen und die Welt sehen. Maja kündigt ihren Job bei einem landwirtschaftlichen Unternehme in Berlin, packte die Arbeitskleidung in den Koffer und macht sich auf durch die Welt. Hier berichtet sie nun von ihrem Start, ihren Erfahrungen und Plänen.

Hallo Hofhelden,

„Die Welt ist wie ein Buch. Wer nie reist, sieht nur eine Seite davon“. Mir war schon als junges Mädchen klar, dass ich gerne mal Landwirtin werden möchte und deshalb wusste ich schon lange vorm Abi, dass ich auf jeden Fall Landwirtschaft studieren möchte. Nach meinem Studium habe ich mich nach etwas Größerem gesehnt – so zog es mich in die Hauptstadt – in der ich in einer Social Media Abteilung eines landwirtschaftlichen Unternehmens gearbeitet habe. Das ist jetzt genau zwei Jahre her. Bis hierhin war für mich immer ziemlich klar, was ich in meinem Leben machen möchte und ich dachte, dass mein Beruf in Berlin für mich genau das Richtige ist.

Der erste Gedanke

Doch nach einer gewissen Zeit habe ich festgestellt – nope, ich brauche mehr, dass ist es noch nicht. Ich habe mir also Gedanken gemacht: Möchte ich einen Master machen? Möchte ich vielleicht noch eine Lehre dazu machen? Möchte ich im Ausland studieren? Setze ich einen Master aus einem anderen Fachbereich obendrauf?

Nichts davon erfüllte genau das, was ich mir vorgestellt hatte, denn ich wollte was Praktisches machen, dennoch aber was von der Welt sehen und nicht als Azubi jeden Morgen die gleiche Scheiße von A nach B schieben müssen. Deshalb bin ich nun mein eigener Schmied meiner Weiterbildung: eine Agrarweltreise. Viele Länder, viele unterschiedliche Betriebe, viele Kulturen, viele Landwirte, viele Familien und dazwischen ich. Die Welt ist wie ein Buch und wer nie reist, sieht nur eine Seite davon. Meine erste neue Seite, die ich aufschlagen werde, ist Neuseeland.

Der erste Stopp auf der Weltreise ist Neuseeland! Quelle: Maja

Und warum musst du das alles posten?

Tjaaa und warum muss ich das alles posten? Diese Frage hat mir mein Papi gestellt. Der stellt viele Fragen, wenn der Tag lang ist, aber irgendwie hat er damit einen guten Punkt getroffen.

Mein kürzeste Antwort darauf ist, dass ich daran Freude habe und es mir Spaß macht Texte zu schreiben, die ich mit anderen gerne teile. Aber hinter meinem Blog agrarweltreisen liegt natürlich eine viel größere Motivation.

In der heutigen Zeit ist es nicht nur ein Lebensstil geworden sich darüber Gedanken zu machen, wie man sich ernährt, wo man es einkauft und wie es hergestellt wird, sondern es ist fast zu einer Grundsatzdiskussion der Zukunftsfrage geworden. 
Ich selber saß schon oft abends mit Freunden zusammen und dann kam man auf das Thema, ob man denn Bio einkauft. Dann hat man über Landwirtschaft geredet, gefolgt von den Themen Tierwohl, Pestizide und Nachhaltigkeit. Ja und auch Worte wie Massentierhaltung und Fleischkonsum sind dann gefallen – bis es dann letztendlich in der Klimadiskussion geendet ist.

Man kann mir auch auf Instagram unter Mayooo_naise folgen. Quelle: Maja

Landwirtin und Verbraucherin

Und wenn ich mich umschaue, sind es nicht nur meine Freunde, die sich über diese Themen unterhalten – sondern auch bei den Fridays for Future Demos sind viele Schilder zu finden, die Forderungen an die Landwirtschaft stellen. Irgendwie fühlt sich jeder von diesem Thema angesprochen und ein Stück weit, fühlt sich auch jeder verantwortlich.

Das Thema Ernährung und somit auch die Frage der Lebensmittelproduktion ist mehr als denn je Thema – und so auch bei mir. Ich, die gerne mal Landwirtin werden möchte. Ich, die dann tatsächlich Verantwortung dafür trägt..! Ich, die ebenso Verbraucherin wie Landwirtin in einem ist.

Warum also nicht darüber schreiben? Wieso nicht andere daran teil haben lassen, was ich auf meiner Reise lerne. Wieso nicht Einblicke in die moderne Landwirtschaft geben?

Ich möchte zeigen, dass die Zukunft der Landwirtschaft eine Gute ist. Und ich möchte später einmal dazu beitragen.

Ein kleiner Anfang ist meine Reise.

Ich freue mich darauf!

Eure Maja

 

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