Mit der Siloernte war die Arbeit Herbst für Vorführfahrer Freschle natürlich noch nicht erledigt. Nachdem der Mais geerntet war, ging es für ihn und seinen Case Magnum in den Forst.

Der Magnum am Holzhacker

Mit der Siloernte war die Arbeit Herbst für Vorführfahrer Freschle natürlich noch nicht erledigt. Nachdem der Mais geerntet war, ging es für ihn und seinen Case Magnum in den Forst.

Blogger-Porträt-Florian-Fröschle-Freschle

Vorführfahrer Freschle aus dem Schwarzwald.

Hallo Hofhelden,

nach der Maisernte ging es in der Oberpfalz für den Magnum endlich mal richtig zur Sache 💪🏻 Hier wurden 2 Holzhacker angehängt 😍👌🏽 Doch davon hieß es erstmal einen halben Tag lang Schlepper umrüsten.

Fit für den Forst

Los ging’s am Sitz. Hier mussten die Anschläge raus und die Elektrikleitungen mussten aus den Haltern geschraubt werden, um einen möglichst hohen Drehbereich des Sitzes zu erreichen. Am Ende schafften wir es, den Sitz etwas über 90 Grad zu drehen und nicht wie standardmäßig knappe 45 Grad.

Mit der Siloernte war die Arbeit Herbst für Vorführfahrer Freschle natürlich noch nicht erledigt. Nachdem der Mais geerntet war, ging es für ihn und seinen Case Magnum in den Forst.

Nach der Maisernte hängte Vorführfahrer Freschle einen Hacker an seinen Case Magnum an. Foto: Florian Fröschle

Als nächstes musste am Schlepper ein Kabel für die Hackersteuerung eingebaut werden. Das Kabel musste auf 80 Amper gesichert sein. Außerdem benötigten wir noch ein zusätzliches Kabel für die Kransteuerung, das auf 40 Amper abgesichert ist. Also mussten beide Kabel vorne an der Batterie angeschlossen und nach hinten durchgezogen werden.

Mit der Siloernte war die Arbeit Herbst für Vorführfahrer Freschle natürlich noch nicht erledigt. Nachdem der Mais geerntet war, ging es für ihn und seinen Case Magnum in den Forst.

Um den Hacker bedienen zu können, musste der Sitz so umgebaut werden, dass er sich mehr als die standardmäßigen 45° drehen lässt. Foto: Florian Fröschle

Damit die Joysticks für die Krankbedienung nicht an den Traktorsitz angebaut werden müssen, wurde am Hacker noch eine andere Kransteuerung eingebaut. So konnten wir mit dem Magnum mit einem Bauchladen hacken.

Auf los geht’s los

Nach den ganzen Vorbereitungen ging es endlich an den Hacker. Der erste Hacker war ein MusMax Woodterminator 11XL, dieser ist auf 700 PS zugelassen, die 420 PS vom Magnum liegen hier also am unteren Limit. Außerdem arbeiteten wir noch mit einem zweiten Hacker, einem Biber Eschelböck – hier mussten wir dann die Bedienung des Kranks den Armlehnen befestigen. Mein Magnum und ich waren mit einem Lohnunternehmen einen Tag lang bei Privatleuten unterwegs und am zweiten Tag dann im Forst.

Mit der Siloernte war die Arbeit Herbst für Vorführfahrer Freschle natürlich noch nicht erledigt. Nachdem der Mais geerntet war, ging es für ihn und seinen Case Magnum in den Forst.

Die Vorführung mit dem Hacker war einer letzten Einsätze von Freschle mit seinem Magnum. Foto: Florian Fröschle

So kam der Magnum mit dem Hacker zurecht

Es ist einfach Wahnsinn, was der Hacker mit dem Schlepper anstellt. Im Grobhackmodus (Hackschnitzelgröße ca. 8 cm x 8 cm, heißt pro Hackschnitt werden 8 cm vom Stamm abgeschnitten) war der Schlepper auf 1850 Motorumdrehungen eingestellt. Wenn der Einzug den Stamm in den Hacker befördert hat fiel die Drehzahl auf teilweise unter 1100 Motorumdrehungen ab. Dann musste sich der Schlepper erst etwas erholen und wieder hochdrehen.

Mit der Siloernte war die Arbeit Herbst für Vorführfahrer Freschle natürlich noch nicht erledigt. Nachdem der Mais geerntet war, ging es für ihn und seinen Case Magnum in den Forst.

Zuerst ging es für Freschle, den Magnum und den Hacker zu Privatpersonen. Foto: Florian Fröschle

Die Frequenzen kann man alle einstellen. Im normalen Hackmodus würde man den Einzug so stellen, dass der Schlepper nicht unter 1300 Motorumdrehungen kommt. Bei der Vorführung reizten wir aber natürlich das Maximale aus, deshalb ist die Drehzahl auch so extrem zusammen gebrochen. Allerdings gab es ein Lob vom Kunden, denn Schlepper anderer Marken würden sich unter 1100 Motorumdrehungen nicht mehr erholen sondern ausgehen.

Mit der Siloernte war die Arbeit Herbst für Vorführfahrer Freschle natürlich noch nicht erledigt. Nachdem der Mais geerntet war, ging es für ihn und seinen Case Magnum in den Forst.

Im Wald holte der Magnum alles aus sich heraus. Foto: Florian Fröschle

Auf Forst folgt Baustelle

Nach den zwei Hackern war ich noch auf einer Großbaustelle unterwegs. Dort sollte der Magnum eigentlich an einer Bodenstabilisierungsfräße kämpfen. Die Fräse, die für den Magnum vorgesehen war kam leider nicht auf die Baustelle, so fuhren wir zwei Tage lang mit dem Schlepper an der Dreckmulde. Das war dann Mitte November auch meine letzte Vorführung. Danach hieß es dann Dreckmulde weg, mit dem Schlepper nach Heilbronn fahren, in Heilbronn den Schlepper ausräumen, putzen und in die Halle stellen. Und rum war die Vorführtour 🤷🏼‍♂️

Etwas traurig aber auch froh, es endlich geschafft zu haben verließ ich die Halle und stieg ins Auto zur Heimfahrt. Daheim war noch etwas Büroarbeit zu erledigen. Außerdem gab es noch eine Demonachbesprechung, die – dank Corona – leider Online stattfinden musste.

Das war die Demosaison 2020 in der ich mit dem Case IH Magnum durch halb Deutschland reisen durfte ☝🏽 Trotzdem wird es in meinem nächsten Blogbeitrag auch um die Vorführsaison gehen, allerdings um andere Maschinen, also seid gespannt 😉

Bis dahin,

Euer Freschle

Instagram-LogoFolge uns auch auf Instagram und werde Teil der Hofheld-Community!

Schreibe einen Kommentar