Ludwig „Lucki“ Maurer, bekannt als Deutschlands Fleischpapst, ist im Herzen Bauer. Als Hybrid zwischen Koch und Landwirt wird er zum Brückenbauer zwischen Erzeuger und Verbraucher.

Lucki, der Fleischpapst

Ludwig „Lucki“ Maurer, bekannt als Deutschlands Fleischpapst, ist im Herzen Bauer. Als Hybrid zwischen Koch baut er Brücken zwischen Erzeuger und Verbraucher. agrarheute hat ihn besucht.

Gastronom, Koch, Buchautor, Heavy-Metal-Musiker, Rinderzüchter und Landwirt – Ludwig „Lucki“ Maurer ist ein bunter Vogel. Als Fleischpapst ist er eine Kultfigur. Der 38-jährige Niederbayer hat mehrere Bücher über die Verarbeitung von Fleisch geschrieben und tritt regelmäßig in TV-Kochshows auf. Sein Buch „Fleisch“, das sich wie ein Plädoyer für mehr Wertschätzung von tierischen Lebensmitteln liest, ist ein Bestseller und zur Bibel für Profiköche geworden.

Im Herzen ist Ludwig Maurer jedoch mehr Bauer als Fleischpapst. So ist er überhaupt erst zum Fleischexperten geworden. Er hat sich sehr intensiv mit dem Thema Fleischproduktion beschäftigt, auch mit dem Thema Tierwohl. Seit er selbst Erzeuger ist – er hält eine Wagyu-Herde mit 60 Tieren – , ist ihm die innere Haltung beim Konsum von Fleisch ein Anliegen. Wenn man ihn zum ersten Mal trifft, würde man weder Koch noch Landwirt hinter dem hünenhaften Rotbart im Rocker-Outfit vermuten. Aber wenn man ihn reden hört, merkt man schnell, dass er beides aus echter Leidenschaft macht.

Nose to tail – oder: von den Nieren bis zu den Hoden

Das ganze Tier in der Küche zu verwerten ist eigentlich ein alter Hut. Doch heute wollen und kennen Verbraucher nur noch die Edelteile. Deshalb fing er an, neue Rezepte zu entwickeln, bei denen alle Teile des Tiers Platz auf dem Teller finden. Von den Nieren bis zu den Hoden. „Wenn ich schon einen meiner Ochsen zum Schlachten gebe, dann muss sich das lohnen“, sagt er.

Ludwig „Lucki“ Maurer, bekannt als Deutschlands Fleischpapst, ist im Herzen Bauer. Als Hybrid zwischen Koch und Landwirt wird er zum Brückenbauer zwischen Erzeuger und Verbraucher.

Ludwig Maurer hält 60 Wagy-Rinder. Foto: Finn

Diese Haltung vermittelt er auch in seinem Restaurant und in seinen Kochkursen. Als Hybrid zwischen Koch und Landwirt ist er Erzeuger und Verbraucher in einem. Er bewegt sich in beiden Welten und wird so zum Brückenbauer.

Was ist das perfekte Steak?

Bevor seine Kochkursteilnehmer Fleisch in die Hand bekommen, geht er zuerst in den Stall zu seinen Rindern. Das ist ihm wichtig. Oft wird er gefragt: „Was ist das perfekte Steak?“ Auf diese Frage hat der Fleischpapst keine einfache Antwort parat. „Das kann ich doch nicht in drei Sätzen erklären. Wir reden hier immer noch von einem Lebewesen, das zu einem Lebensmittel wird – nicht von einem Produkt Fleisch“. Das Wort „Lebewesen“ betont er deutlich.

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Beitragsbild: Finn

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