Schnee und Eis haben viele Teile Deutschland in Atem gehalten. Auch im Heimatort von Blogger Basti ist das Schneechaos ausgebrochen und er eilte mit seinem Traktor zu Hilfe.

Wie Landwirte im Schneechaos helfen

Schnee und Eis haben viele Teile Deutschland in Atem gehalten. Auch im Heimatort von Blogger Basti ist das Schneechaos ausgebrochen und er eilte mit seinem Traktor zu Hilfe.

Blogger-Porträt-Sebastian-Basti-Horn

Geflügelhalter Basti aus NRW.

Hallo Hofhelden,

letzte Woche hat es bei uns im Bielefelder Raum (Kreis Lippe) einiges an Schnee in kurzer Zeit gegeben und gleichzeitig sind die Temperaturen fielen auf knackige, zweistellige Minusgrade. Doch was bedeutet das für uns Landwirte?

In erster Linie wird es erstmal chaotisch. Für unsere Tiere bedeutet es Stress, da diese nicht an so kalte Temperaturen gewöhnt sind. Bei unseren Rindern haben wir sofort dick Stroh eingestreut, damit sie sich im Unterstand einkuscheln können.

Schnee und Eis haben viele Teile Deutschland in Atem gehalten. Auch im Heimatort von Blogger Basti ist das Schneechaos ausgebrochen und er eilte mit seinem Traktor zu Hilfe.

Solche Schneemassen sind für Basti im Kreis Lippe eine Seltenheit. Foto: Horn

Im Hühnerstall hingegen sieht das ganze etwas anders aus. Wir nutzen mobile Öfen, die die Ställe erwärmen sollen, wenn die Tiere es selber nicht mehr schaffen. Im Normalfall wird die Temperatur im Stall nur durch die Lüftung reguliert. Die mobilen Öfen müssen aufgebaut und dann auch regelmäßig, also auch zu später Abendstunde, kontrolliert werden, damit sie störungsfrei funktionieren. Damit ist es dann geschafft und die ie Tiere sind soweit versorgt und alles läuft. Naja so halbwegs.

Durch die massiven Schneefälle ging nix mehr vor oder zurück. Also ab auf den Trecker, Schneeschild vor und helfen, wo man nur kann, um so schnell wie möglich die Schneemassen zu beseitigen. Ob vor der Feuerwehr oder vor dem abgelegenem Haus in der Nachbarschaft: Hauptsache, der erste Schnee ist weg und die Räumfahrzeuge kommen leichter durch zum Schieben und Streuen.

Schnee und Eis haben viele Teile Deutschland in Atem gehalten. Auch im Heimatort von Blogger Basti ist das Schneechaos ausgebrochen und er eilte mit seinem Traktor zu Hilfe.

Landwirt Basti räumte den Hof der Freiwilligen Feuerwehr. Foto: Horn

Das waren wirklich arbeitsreiche Tage und die Pausen waren nur kurz. Da ich auch in der Freiwilligen Feuerwehr bin, hieß es dann auch noch: Gerätehaus besetzen, um den Rettungsdienst zu unterstützen, falls dieser nicht mehr zum Einsatzort kommt. Darum haben wir die Nacht im Feuerwehrhaus verbracht, um schnellstmöglichst helfen zu können.

Schnee und Eis haben viele Teile Deutschland in Atem gehalten. Auch im Heimatort von Blogger Basti ist das Schneechaos ausgebrochen und er eilte mit seinem Traktor zu Hilfe.

Gewisse Wege und Straßen waren nur noch mit dem Traktor passierbar. Foto: Horn

Trotz all der Arbeit war es aber auch eine schöne Zeit. Die Dankbarkeit der Anwohner, wenn der Trecker den Weg zum Haus freischiebt und die Tafel Schokolade, die man hier und da ergattert, das ist unbezahlbar. Und wieder mal zeigt sich, wir Landwirte sind immer da und hilfsbereit, egal bei welchem Wetter.

Bis dann,

Euer Basti

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