Hendriks Jahr begann mit zahlreichen Vorträgen und Veranstaltungen. Eine davon war der Landvolktag 2019, bei dem die Landwirte die Chance hatten, sich direkt mit Niedersachsens Umweltminister Olaf Lies auszutauschen.

Austausch mit dem Umweltminister

Hendriks Jahr begann mit zahlreichen Vorträgen und Veranstaltungen. Eine davon war der Landvolktag 2019, bei dem die Landwirte die Chance hatten, sich direkt mit Niedersachsens Umweltminister Olaf Lies auszutauschen.

Bei Geflügelhalter Hendrik dreht sich alles ums liebe Federvieh.

Bei Geflügelhalter Hendrik dreht sich alles ums liebe Federvieh.

Hallo ihr Lieben,

das neue Jahr 2019 begann mit einem Veranstaltungsmarathon. Interessante – und weniger interessante – Vorträge und Veranstaltungen von Pflanzenschutzmittelherstellern oder politische Infoabende pflasterten den Weg im Januar bis hin zum jetzigen Februar.

Eine sehr gute Veranstaltung, war unser jährlicher Landvolktag. Dieses Jahr war Prominenz aus dem Landtag aus Niedersachsen angekündigt. Und tatsächlich  stand da Olaf Lies, unser früherer Wirtschaftsminister und heutiger Umweltminister. Er beantwortete wirklich sehr ausführlich die vorher gestellten Fragen. Themen waren unter anderem Natur- und Hochwasserschutz, über die offen gesprochen und diskutiert wurden. Die Landwirte hat zum Beispiel die Ausweisung von FFH-Gebieten und die Erstellung von Kernzonen, die nicht bewirtschaftet werden dürfen, bewegt. Unsern Betrieb betrifft das zum Glück nicht, da wir die Flächen im Rückhaltebecken aufgegeben haben.

Hendriks Jahr begann mit zahlreichen Vorträgen und Veranstaltungen. Eine davon war der Landvolktag 2019, bei dem die Landwirte die Chance hatten, sich direkt mit Niedersachsens Umweltminister Olaf Lies auszutauschen.

Der Landvolktag war gut besucht. Foto: Landvolk NOM

Ein brennendes Thema war auch der Ausbau der erneuerbaren Energien, mit Blick auf die Energiewende und die daraus resultierenden Stromtrassen. Durch unsere Region sollen von Norden nach Süden zwei Stromtrassen gebaut werden, jede mit gut 30 m Breite. Unserer Ansicht nach viel zu groß, deswegen haben wir nachgefragt ob es nicht alternative Verlegeverfahren gibt. Außerdem stand die Forderung von regelmäßigen Ausgleichszahlungen für die beanspruchten Flächen im Raum. Herr Lies stellte sich hinter die Forderung nach einer angemessenen Entschädigung, er sagte aber mit ganzer Deutlichkeit, dass es zur Zeit keine andere marktreife Verlegetechnik gibt. Daher wird es wohl oder übel einen 30m Graben geben.

Ein anderes, genauso wichtiges Thema, ist für einen Teil unserer Region der Schaden durch die Gänse. Der ist zwar noch nicht so massiv wie im Norden unseres Bundeslandes, trotzdem wurde es von Herrn Lies ernstgenommen. Er bestätigte, dass es bereits eine Arbeitsgruppe gibt, die sich mit diesem Thema befasst. Generell plädierte er bei manchen Themen für mehr Gelassenheit in der Gesellschaft und für einen Austausch der Argumente. Alles in allem war es ein sehr informativer und schöner Landvolktag 2019.

Bis dahin,

Euer Hendrik

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