Bei Friderike ist die diesjährige Ernte abgeschlossen. In welche brenzlige Situation sie bei der Körnermaisernte zwischenzeitlich geriet und ob sie mit den Erträgen zufrieden ist, liest Du in ihrem Blogbeitrag.

Körnermaisernte bei Friderike

Bei Friderike ist die diesjährige Ernte abgeschlossen. In welche brenzlige Situation sie bei der Körnermaisernte zwischenzeitlich geriet und ob sie mit den Erträgen zufrieden ist, liest Du in ihrem Blogbeitrag.

Milchviehhalterin Friderike aus Niedersachsen.

Milchviehhalterin Friderike aus Niedersachsen.

Liebe Hofhelden,

wir konnten nun endlich unsere gesamte Ernte abschließen.

Durch gute Silomaiserträge letztes Jahr, und etwas mehr Anbaufläche dieses Jahr, konnten wir noch 7 ha Mais zu Körnermais werden lassen. Wie geht das? Einfach stehen lassen 😀

Der Mais reift ab und kann gedroschen werden. So war es auch bei uns. Da mein Vater in Schweden Urlaub machte, war es in diesem Jahr meine Aufgabe alles zu planen und abzufahren.

 

Bei Friderike ist die diesjährige Ernte abgeschlossen. In welche brenzlige Situation sie bei der Körnermaisernte zwischenzeitlich geriet und ob sie mit den Erträgen zufrieden ist, liest Du in ihrem Blogbeitrag.

Beim Dreschen des Körnermais ging alles gut. Da Friderikes Vater in Schweden war, war sie für die Ernteabläufe verantwortlich. Foto: Friderike Koller

Wir haben uns entschieden den Mais gleich quetschen zu lassen, um ihn für unserer Kühe als Futter zu nutzen. Somit musste erstmal der Termin des Dreschens mit dem Zeitplan des Quetschers abgestimmt werden. Denn der Mais würde ansonsten nach ein paar Tagen warm und verdirbt. Alles war nach ein paar Telefonaten geklärt und jetzt musste nur noch das Wetter mitspielen. Regen war angesagt, blieb aber bei uns glücklicherweise aus.

Bei Friderike ist die diesjährige Ernte abgeschlossen. In welche brenzlige Situation sie bei der Körnermaisernte zwischenzeitlich geriet und ob sie mit den Erträgen zufrieden ist, liest Du in ihrem Blogbeitrag.

Nach dem Dreschen muss der Mais direkt gequetscht werden, ansonsten wird er warm und verdirbt. Foto: Friderike Koller

Somit ging das Dreschen an einem Freitagnachmittag los. Wir bekamen die Anhänger gut vom Feld und der Drescher lief auch reibungslos. So waren wir gegen 18:30 mit dem letzten Wagen dran.

Und dann passierte es: Ich rangierte mich unfassbar ungeschickt in eine ziemlich brenzliche Situation mit meinem Anhänger. Nach einigen Versuchen, ließ ich alles stehen und liegen und rief meinen Mann zur Hilfe. Dieser konnte den Anhänger Gott sei Dank sicher rausrangieren. Doch auch ihm war zwischendurch ganz schön mulmig. Am Hang, im Dunkeln mit weichem Boden und einem Anhänger der seitlich wegrutschte. Das ist nicht wirklich lustig. Aber es war geschafft 19:30 fuhr der letzte Wagen proppenvoll vom Feld.

Bei Friderike ist die diesjährige Ernte abgeschlossen. In welche brenzlige Situation sie bei der Körnermaisernte zwischenzeitlich geriet und ob sie mit den Erträgen zufrieden ist, liest Du in ihrem Blogbeitrag.

Im Schlauch gelagert ist der gequetschte Mais bis zu ein Jahr haltbar, für Kuhfutter ist vorerst also gesorgt.  Foto: Friderike Koller

Die Quetsche war nachmittags auch direkt Vorort und machte einen Testlauf. Alles klappte und so wurden schon 40t direkt am Freitag gequetscht. Mein Mann war für das Beladen der Quetsche verantwortlich, während ich einen Anhänger nach dem nächsten vom Feld holte.

Am Samstag ging es dann noch für weitere 3 Stunden weiter, Quetsche beladen und den Lagerplatz wieder sauber bekommen. Wir waren unfassbar erleichtert als die ganzen 130t schließlich im Sack sicher verstaut waren.

Nun haben wir super Futter für unsere Kühe und davon ganz schön viel – denn geplant hatten wir nur 60t zu schroten. 😀

Habt es fein!

Eure Friderike

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