• Home
  • /
  • Allgemein
  • /
  • So will Friderike ihre Kälberaufzucht verbessern
2021 wird bei Friderike das Jahr der Kälber. Denn nachdem sie in den letzten Jahren einige Dinge in der Haltung ihrer Milchkühe optimiert hat, ist nun die Kälberaufzucht dran. Was sie dort alles ändern will, verrät sie hier.

So will Friderike ihre Kälberaufzucht verbessern

2021 wird bei Friderike das Jahr der Kälber. Denn nachdem sie in den letzten Jahren einige Dinge in der Haltung ihrer Milchkühe optimiert hat, ist nun die Kälberaufzucht dran. Was sie dort alles ändern will, verrät sie hier.

Milchviehhalterin Friderike aus Niedersachsen.

Milchviehhalterin Friderike aus Niedersachsen.

Hallo und frohes neues Jahr noch an Euch alle!

Mit dem Beginn des neuen Jahres habe ich mir den Startschuss für ein neues Projekt gesetzt. In unserem Betrieb sind wir ständig dabei, Bereiche zu prüfen und zu überarbeiten bzw. zu optimieren. Somit habe ich mich in den letzten Jahren mit der Boxepflege, den Klauen und der Eutergesundheit der Kühe beschäftigt.

Nun fange ich ganz vorne an und zwar bei unserer Kälberaufzucht. Dort wird der Grundstein für unsere Kühe gelegt. Vitale, gesunde Kälber ergeben eine leistungsfähige Kuh. Den Anfang habe ich mit der Investition in neue Kälberiglus gemacht. Bisher wurden unsere Tiere die ersten 14 Lebenstage in umgebauten IBC-Containern gehalten. Diese Haltungsform ist arbeitstechnisch umständlich, dafür aber kostengünstig. Wie auch immer, ich habe nun das Geld in die Hand genommen und werde es bestimmt nicht bereuen.

2021 wird bei Friderike das Jahr der Kälber. Denn nachdem sie in den letzten Jahren einige Dinge in der Haltung ihrer Milchkühe optimiert hat, ist nun die Kälberaufzucht dran. Was sie dort alles ändern will, verrät sie hier.

Auch weiterhin wird Friderikes ihr Kälber in Iglus halten. Foto: Friderike Koller

Aber auch die Milchversorgung soll umgestellt werden, von der begrenzten Milch morgens und abends soll es wieder (wir hatten mal eine kleine Testphase, die leider durch mangelnde Konsequenz eingestellt wurde) eine ad-libitum-Tränke werden. Diese entspricht der natürlichen Milchaufnahme der Kälber: mehrere kleine Mahlzeiten über den Tag verteilt.

2021 wird bei Friderike das Jahr der Kälber. Denn nachdem sie in den letzten Jahren einige Dinge in der Haltung ihrer Milchkühe optimiert hat, ist nun die Kälberaufzucht dran. Was sie dort alles ändern will, verrät sie hier.

Statt einer begrenzten Milchmenge zu festen Mahlzeiten bekommen die Kälbchen auf Friderikes Hof bald eine ad libitum-Tränke. Foto: Friderike Koller

Auch die Fütterung soll optimiert werden, ein Kälbermüsli soll eingesetzt werden und die Kälber sollen ab der 2. Lebenswoche eine extra für sie angefertigte Kälbermischung bekommen. Am liebsten würde ich natürlich beides aus eigenen Komponenten herstellen, aber wie der Arbeitsaufwand und die Kosten dabei sind, muss ich erst testen.

2021 wird bei Friderike das Jahr der Kälber. Denn nachdem sie in den letzten Jahren einige Dinge in der Haltung ihrer Milchkühe optimiert hat, ist nun die Kälberaufzucht dran. Was sie dort alles ändern will, verrät sie hier.

In der Fütterung will Friderike ihren Kälbern eine eigene Mischung anbieten. Foto: Friderike Koller

Ihr seht, ich habe eine Menge vor. Ich werde Euch in den nächsten Wochen dabei mitnehmen und zu jedem Thema, das ich eben angesprochen habe, meine Erfahrungen schreiben. Nun heißt es erstmal auf die Lieferung der Iglus warten und mich weiter zu den Themen Fütterung und Tränke informieren. Ich habe mich auch schon zu einem Webinar angemeldet und hoffe, noch einen Platz ergattert zu haben.

Achso, das Ziel dieser ganzen Umstellung ist es einerseits unsere zukünftigen Milchkühe bestmöglich aufzuziehen, aber auch die Kälber, die verkauft werden (Bullen und Kreuzungstiere), besser zu vermarkten, denn der Preis hängt am Lebendgewicht der Tiere.

Ich bin schon ganz gespannt und freue mich auf die bevorstehenden Veränderungen!

Bleibt gesund,

Eure Friderike

Instagram-LogoFolge uns auch auf Instagram und werde Teil der Hofheld-Community!

Schreibe einen Kommentar