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Winterzeit ist die Zeit für Fortbildung in der Landwirtschaft. Alle Firmen und Vertreter halten jetzt ihre Seminare und Tagungen. Über ein etwas anderes Seminar berichtet Leo. Die AgrarScouts-Akademie in Berlin!

Junglandwirte unterwegs für ein gemeinsames Ziel – Das etwas andere Seminar

Winterzeit ist die Zeit für Fortbildung in der Landwirtschaft. Alle Firmen und Vertreter halten jetzt ihre Seminare und Tagungen. Über ein etwas anderes Seminar berichtet Leo. Und zwar über die AgrarScouts-Akademie in Berlin!

Leo-Rösel-PorträtLiebe Hofhelden,

das Forum Moderne Landwirtschaft (FML) hat seine Agrarscouts wieder zur Winterakademie eingeladen. Was dort alles geboten war, möchte ich euch erzählen. Doch von vorne:

Was machen die AgrarScouts eigentlich?

AgrarScouts sind Leute, die der modernen Landwirtschaft sehr nahestehen und ihr ein Gesicht geben. Sie sind öffentlichkeitswirksam in ganz Deutschland unterwegs, um Nicht-Landwirten die Landwirtschaft wieder näher zu bringen. Euch genau zu erzählen, was die Agrarscouts alles machen, würde jetzt den Rahmen sprengen, ich glaube da ist nochmal ein extra Beitrag fällig.

Winterzeit ist die Zeit für Fortbildung in der Landwirtschaft. Alle Firmen und Vertreter halten jetzt ihre Seminare und Tagungen. Über ein etwas anderes Seminar berichtet Leo. Die AgrarScouts-Akademie in Berlin!

Los geht die Agrarscout Akademie. Foto: privat

Warum eine AgrarScouts-Akademie?

Als AgrarScout im Einsatz begegnen einem viele Situationen, die neu oder ungewohnt sind. Zum Bespiel haben Leute aus der Großstadt oft ganz diffuse Ansichten, wie die Landwirtschaft funktioniert. Wie man auf solche Situationen reagiert oder wie man die Menschen für sein Tun und Handeln begeistern kann, kann man erlernen.

Und genau um solche Sachen geht es eben bei den AgrarScouts-Schulungen. Da werden Kommunikationsgrundlagen für die Öffentlichkeitsarbeit in der Landwirtschaft vermittelt. Wer sich dann noch weiterbilden möchte, der ist bei der AgrarScouts-Akademie genau richtig! Das Thema der diesjährigen Akademie war „Die Zukunft der Landwirtschaft“.

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Berlin bei Nacht, unterwegs mit dem „Fußpils“. Foto: privat

Treffpunkt Berlin

Passend zum Thema, hätte unser Treffpunkt nicht besser sein können. Als erstes stand die Besichtigung des Futuriums an. Das Futurium ist ein Haus der Zukünfte; hier kann man sehen, erleben und diskutieren, wie wir in Zukunft leben wollen, beziehungsweise vielleicht einfach leben werden. Während unserer Führung durch das Futurium diskutierten wir viel, denn wo und wie wir zukünftig leben und was wir essen wollen, hängt ja schließlich auch sehr stark von unserer Landwirtschaft ab.

Nach dem Futuriumsbesuch haben wir bei einem kleinen Spaziergang, vorbei an Kanzleramt, Reichstag und Brandenburger Tor, das Gesehene bei einem „Fußpils“ (Wegbier…) ausgiebig besprochen.

Vor dem Hoflieferanten-Dinner hatte ich noch ausgiebig Zeit die anderen AgrarScouts kennenzulernen. Unser gemeinsames Abendessen wurde von einem regionalen Catering-Betrieb – den Hoflieferanten – aus dem Speckgürtel Berlins geliefert. Nach dem Essen war noch Zeit sich mit einem der Lieferanten, der das Rindfleisch liefert, über seinen Betrieb und sein Konzept dahinter auszutauschen.

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Storys für Instagram, unser erster Workshop. Foto: privat

Die Workshops am Tag zwei

Die Nacht war sehr kurz – Berlin schläft eben nie. Nach einer kleinen Einführung ging es sofort ans Eingemachte und wir AgrarScouts haben uns auf verschiedene Workshops aufgeteilt. Als Tagungsort diente uns, passend zum Thema, der Food Tech Campus – eine Plattform für junge Unternehmen aus dem Lebensmittelbereich, die hier zusammenkommen, um die Ernährungswirtschaft „auf den Kopf zu stellen“.

Der erste Workshop meiner Gruppe behandelte das Thema „Als Landwirt in den sozialen Medien unterwegs“. Kathi, die beim FML für Social Media zuständig ist, gab uns wertvolle Tipps für‘s Storytelling und zum Test haben wir einige Instagram-Storys aufgenommen und anschließend darüber diskutiert.

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Interviewtraining mit Reporter und Kamera, Workshop 2. Foto: privat

Dann die Live-Schaltung vom Hof: Im zweiten Workshop standen wir vor der Kamera eines NDR-Redakteurs, der uns Tipps gab, wie wir mit einem Filmteam auf dem Hof am besten umgehen. Auch ein spontanes Interview wurde aufgezeichnet und geschnitten.

Workshop drei war eine Diskussionsrunde nach Fishbowl-Art. Teilgenommen haben neben den Agrarscouts, verschiedene unkonventionelle Landwirte und ein Gründer von „Food Start Ups“. Themen dieser Diskussion waren unter anderem wie wir uns die Ernährung in Zukunft vorstellen oder wie wir die Forderungen der Gesellschaft umsetzen können. Dabei war es besonders interessant zu hören, wie sich die Bevölkerung in einer Großstadt wie Berlin ihre Ernährung vorstellt. Auch, dass sich Food Trends in der Großstadt viel leichter durchsetzen und nachgefragt werden als auf dem Land.

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Diskussion nach Fishbowl Art, Workshop 3. Foto: privat

Der letzte Workshop hat sich mit der zwischenmenschlichen Kommunikation beschäftigt. Damit die Kommunikation zwischen den Menschen erfolgreich wird, muss man verstehen, welche Botschaft unser Gegenüber durch das Gesagte vermitteln möchte. So kann man sich in den jeweils anderen hineinversetzen und leichter auf seine Fragen, Ängste oder Wünsche eingehen, um gemeinsam vorwärtsgewandte Lösungen für Herausforderungen zu finden.

In der Abschlussrunde haben wir dann ein Fazit gezogen! Und uns unter anderem den fertig geschnittenen Film unseres Interviewtrainings bestaunt und beurteilt. Ein großer Dank an alle Organisatoren und ein kleines Geschenk für uns Teilnehmer bildeten den Abschluss unserer AgrarScouts-Akademie. Für mich ging es dann direkt wieder zum Bahnhof und nach Hause.

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Zwischenmenschliche Kommunikation, unser Workshop 4. Foto: privat

Mein persönliches Fazit

Was habe ich aus Berlin mitgenommen? Zuerst einmal ganz viel Motivation, auch weiterhin Öffentlichkeitsarbeit zu betreiben, sowohl in den sozialen Medien als auch im persönlichen Gespräch oder auch mal vor einer Fernsehkamera.

Ich habe viele neue AgrarScouts-Gesichter persönlich kennengelernt, auch die Menschen hinter bekannten Instagram-Kanälen. Einen positiven Blick in die Zukunft, wo unser „Abenteuer Landwirtschaft“ hingehen kann, konnte ich ebenfalls erhaschen. Genauso, wie einen Blick über unsere eigene Landkarte hinweg. Berlin, Agrarscouts und Forum Moderne Landwirtschaft – ich komme wieder! 

Bis Bald!

Euer Leo

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