Junglandwirte des Jahres

Der Ceres-Award –  auch in diesem Jahr wird er wieder in Berlin in verschiedenen Kategorien an Landwirte verliehen. Wir stellen Euch die Shortlist in der Kategorie Junglandwirt vor.

Die große Nacht der Landwirtschat 2018 steht kurz bevor. Nächste Woche, am 18.Oktober öffnet das Kosmos in Berlin seine Tore für die Experten der Landwirtschaft.

30 Finalisten in 10 Kategorien werden an diesem Tag für einen kurzen Moment den Atem anhalten, wenn sie darauf warten, dass ihr Name in der Kategorie vor rund 350 Gästen aus Politik, Branche, Wirtschaft und den Verbänden aufgerufen wird. So auch unsere Junglandwirte.

Sie haben sich bei uns, beziehungsweise dem agrarheute Magazin beworben und wurden von den Jurymitgliedern auf ihren Höfen besucht und bewertet. Und nun stehen die Shortlist und natürlich für uns die Gewinner fest. Die Landwirte und alle Anderen erfahren dies dann natürlich erst an dem Galaabend am 18. Oktober. Und ob vielleicht einer dieser Junglandwirte am Ende der Gesamtsieger, der „Landwirt des Jahres 2018“ wird – darauf dürfen wir auch gespannt sein.

Das sind die Nominierten in der Kategorie Junglandwirt:

Nicholas Lein

Nicholas Lein bewirtschaftet in einer Vater-Sohn-Betriebsgemeinschaft den Betrieb mit 250 Kühen und Jungvieh, sowie ein 75-kW-Hofbiogasanlage.

Nicholas Lein bewirtschaftet in einer Vater-Sohn-Betriebsgemeinschaft den Betrieb mit 250 Kühen und Jungvieh, sowie ein 75-kW-Hofbiogasanlage. Quelle: Jaworr

Mit Prinzip zum Erfolg
Der Junglandwirt und seine Familie arbeiten, um zu leben. Damit dieses Prinzip aufgeht, achten sein Vater und er darauf, Arbeiten und Abläufe effizient zu organisieren. Gut 250 Kühe und deren Jungvieh stehen im Stall der Vater-Sohn-Betriebsgemeinschaft, der neben komfortablen Liegeboxen auch einen Erholungsbereich für frisch abgekalbte Kühe bietet. Den Komfort danken die Kühe mit einer Jahresleistung von 10.300 l. Zum Betrieb im hessischen Vogelsbergkreis gehört auch die 75-kW-Hofbiogasanlage, in der Energie aus Futterresten, Gülle und Mist gewonnen wird.

Sven de Vries

Sven die Vries ist Herr über 550 Mutterschafe und auch in den sozialen Medien für mehr Öffentlichkeitsarbeit unterwegs. Quelle: Jaworr

Sven die Vries ist Herr über 550 Mutterschafe und auch in den sozialen Medien für mehr Öffentlichkeitsarbeit unterwegs. Quelle: Jaworr

Der mit den Schafen wandert
Er ist ein Schafhalter mit Leib und Seele. Seine 550 Mutterschafe wandern im Sommer auf Wacholderheiden der schwäbischen Alb, im Winter auf Flächen von Landwirten im Umkreis. Dabei kümmert sich der Wanderschäfer nicht nur um seine Tiere, sondern engagiert sich aktiv für seinen
Berufsstand. So kämpft er für die Einführung der Weidetierprämie und gewährt unter dem Kürzel @schafzwitschern auf Twitter, Instagram und Facebook Einblicke in seine spannende Arbeit.

Luc Emering

Luc Emering

Luc Emering aus Luxemburg setzt zusammen mit seiner Familie auf die Mast von Bio-Hähnchen. Quelle: Jaworr

Bio hausgemacht
Produkte anbieten, die es nicht an jeder Ecke gibt – das ist Luc Emerings Motto. Im südwestlichen Luxemburg betreibt er zusammen mit seiner Familie einen Bio-Hähnchenmastbetrieb. Und wem zum Essen noch die Nudeln fehlen, der kann direkt die hauseigenen Dinkelnudeln mitnehmen. Unter der Marke „Dudel Magie“ produzieren die Emerings nämlich seit 2012 Nudeln aus hofeigenem Dinkel. Die Eier dafür kommen von umliegenden Legehennenbetrieben und sind ausschließlich solche, die nicht in das Größenschema des Einzelhandels passen und daher sonst entsorgt werden würden.

 

Wer noch Interesse an Karten für diesen tollen Gala-Abend mit Band, Tanz und Programm hat, klickt einfach hier.

 

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