Julia war anlässlich der Umweltwoche mit der Freiwilligen Feuerwehr beim Müllsammeln. Sie war entsetzt darüber, was Menschen alles "naturnah" am Straßenrand entsorgen.

1.280 l Müll am Straßenrand

Julia war anlässlich der Umweltwoche mit der Freiwilligen Feuerwehr beim Müllsammeln. Sie war entsetzt darüber, was Menschen alles „naturnah“ am Straßenrand entsorgen.

Nach ihrem Alpsommer ging's für Julia Göggelmann direkt auf die Technikerschule in Triesdorf.

Nach ihrem Alpsommer ging’s für Julia Göggelmann direkt auf die Technikerschule in Triesdorf.

Hoi Hofhelden,

habt Ihr Euch schon einmal gefragt wie lange es dauert, bis unsere Lebensmittel und deren Verpackungen verrotten bzw. sich zersetzen? Nein? Dann schaut mal her:

  • Apfelkerngehäuse: 2 Wochen
  • Müsliverpackung: 6 Wochen
  • Obst und Gemüseverpackung: 10 bis 20 Jahre
  • Chipstüte: etwa 80 Jahre
  • Energydrinkdose: 80 bis 200 Jahre
  • PET-Flasche: bis zu 500 Jahre
  • Glasflasche: 1 Millionen Jahre

So, und jetzt fragt Ihr euch bestimmt, wieso ich Euch das erzähle. Das hat einen ganz einfachen Grund.

Vor kurzem waren wir mit der Freiwilligen Feuerwehr anlässlich der Umweltwoche beim Müllsammeln. Insgesamt konnten wir 4 Müllsäcke à 120 Liter und einen BigPack à 800 Liter mit Verpackungsmaterial, Dosen und Plastik sowie eine halbe Mülltonne mit Glasflaschen befüllen.

Julia war anlässlich der Umweltwoche mit der Freiwilligen Feuerwehr beim Müllsammeln. Sie war entsetzt darüber, was Menschen alles "naturnah" am Straßenrand entsorgen.

Der Straßengraben lag überall Müll. Foto: privat

Auf einer Strecke von nicht einmal einem Kilometer entlang der Hauptstraße, haben wir eine ganze Pritsche voll Müll aufgesammelt. Vom Nummernschild, über einen Spiegel, Verpackungen diverser Schnellrestaurants und einen Eimer, bis hin zu halbvollen Weinflaschen und alten Verbandskästen war so ziemlich alles dabei.

Julia war anlässlich der Umweltwoche mit der Freiwilligen Feuerwehr beim Müllsammeln. Sie war entsetzt darüber, was Menschen alles "naturnah" am Straßenrand entsorgen.

Auf einer Strecke von einem Kilometer sammelten wir eine ganze Pritsche Müll. Foto: privat

Da stellt sich mir die Frage: Sind das die gleichen Leute, die über die Landwirtschaft schimpfen, weil wir in ihren Augen die Natur zerstören? Ich weiß ja nicht, wie Ihr das seht, aber meiner Meinung nach haben Menschen, die ihren Müll „naturnah“ entsorgen, den Gedanken von Natur noch nicht verstanden.

„Es ist einfacher mit dem Finger auf andere zu zeigen, als vor der eigenen Tür zu kehren.“

Genau dieser Spruch fällt mir ein, wenn ich daran denke, wie einige Leute versuchen der modernen Landwirtschaft das „Leid“ unserer Natur anzuhängen.

Julia war anlässlich der Umweltwoche mit der Freiwilligen Feuerwehr beim Müllsammeln. Sie war entsetzt darüber, was Menschen alles "naturnah" am Straßenrand entsorgen.

Ein paar wenige Dingen wurden wohl tatsächlich nur verloren. Foto: privat

Doch anstatt immer nur mit dem Finger auf andere zu zeigen, sollten wir vielleicht mal bei uns selbst anfangen. Vor der eigenen Haustür kehren. Denn nicht nur Landwirte tragen der Natur gegenüber Verantwortung, sondern jeder Einzelne von uns.

In diesem Sinne wünsche ich euch noch eine schöne Woche,

Eure Julia

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