Der Mais ist in der Gesellschaft wohl eine der umstrittensten Kulturen. Doch warum ist das so? Verstehen Landwirte die Verbraucher nicht oder die Verbraucher die Landwirte? Julia hat dazu eine ganz klare Meinung.

Von der ewigen Diskussion um den Mais

Der Mais ist in der Gesellschaft wohl eine der umstrittensten Kulturen. Doch warum ist das so? Verstehen Landwirte die Verbraucher nicht oder die Verbraucher die Landwirte? Julia hat dazu eine ganz klare Meinung.

Technikschülerin Julia aus Bayern.

Technikschülerin Julia aus Bayern.

Hoi Hofhelden,

nach einer langen Pause gibt’s jetzt endlich auch mal wieder einen Blogbeitrag von mir 😀

Naja was soll ich sagen, in letzter Zeit war einiges los. Nicht nur zuhause auf dem Hof ging es rund, sondern besonders auch auf dem Feld. Der letzte Schnitt Grassilage steht zwar noch an, aber die Getreidelager sind voll und der Silomais ist auch schon im Fahrsilo. Wo wir eigentlich auch schon bei einem meiner Lieblingsthemen wären. – Mais –

Der Mais ist in der Gesellschaft wohl eine der umstrittensten Kulturen. Doch warum ist das so? Verstehen Landwirte die Verbraucher nicht oder die Verbraucher die Landwirte? Julia hat dazu eine ganz klare Meinung.

Auch Hofheldin Julia hat die Maisernte für dieses Jahr abgeschlossen. Foto: privat

In der Landwirtschaft gibt es, glaube ich, keine andere Pflanze, die so viele Disskussionen zwischen Landwirt und Verbraucher auslöst. Doch warum ist das so? Verstehen die Landwirte die Ansichten der Verbaucher nicht oder verstehen die Verbraucher nicht, warum die Landwirtschaft auf den Mais als wichtige Kultur setzt?

Irgendwie kommt mir bei dieser ewigen „Mais-Disskussion“ immer der Spruch – Manche Leute haben immer so viel Meinung und Ahnung, da kann gar kein Platz mehr für Wissen sein – Zugegeben. Im ersten Moment hört sich das vielleicht ein bisschen krass an. Aber wenn man genauer darüber nachdenkt, ist da schon was Wahres dran.

Landwirte und Verbrauchen müssen wieder zusammenfinden

Weder Verbraucher noch Landwirt wissen genau, was die andere Seite denkt. Es wird immer nur den Medien Glauben geschenkt, die die vermeindliche Stellungnahme des anderen darstellt und häufig auch ins falsche Licht rückt. Durch diese verfälschte Darstellung bildet sich dann jede Seite ihre eigene Meinung, ohne zu wissen wie es wirklich ist oder mal direkt nachzufragen.

Es liegt wohl in der Natur des Menschen, lieber „mit dem Strom zu schwimmen“ und anderen Glauben zu schenken anstatt sich von der Gruppe zu lösen und sich ein eigenes Bild zu machen. Doch ich denke genau das ist der Punkt, an dem Landwirte und Verbraucher wieder zusammen finden sollten. Sich von der Gruppe lösen, auf eine „fremde Gruppe“ zugehen und anstatt falscher Meinung und vermeindlicher Ahnung wieder mehr Platz für gegenseitiges Verständnis und Wissen machen.

Ich wünsche Euch eine schöne Woche,

Eure Julia

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