Janne ist zwar gelernte Landwirtin, hat's aber nicht so mit Pflanzen. Jedenfalls ist die Remontierungsrate ihrer Zimmerpflanzen relativ hoch. Daher lässt sie sich jetzt von der Natur bei der Pflanzenpflege helfen und hat einen Gemüsegarten angelegt. Wie's läuft, erzählt sie hier.

Die mit dem (un)grünen Daumen

Janne ist zwar gelernte Landwirtin, hat’s aber nicht so mit Pflanzen. Jedenfalls ist die Remontierungsrate ihrer Zimmerpflanzen relativ hoch. Daher lässt sie sich jetzt von der Natur bei der Pflanzenpflege helfen und hat einen Gemüsegarten angelegt. Wie’s läuft, erzählt sie hier.

Janne berichtet für Dich über Landwirtschaft aus aller Herren Länder.

Janne berichtet für Dich über Landwirtschaft aus aller Herren Länder.

Moin liebe Hofhelden aus dem Garten!

Wie ihr wisst, bin ich gelernte Landwirtin und studiere Agrarwirtschaft. Doch ich muss hier mal etwas los werden. Ich habe nämlich keinen sonderlich grünen Daumen. Das ist quasi vergleichbar mit einer gelernten Hauswirtschafterin, die keine Torten backen kann. Ja, gibt´s. Ausbildung trotzdem geschafft.

Wie ich gemerkt habe, dass ich keinen grünen Daumen habe? Naja, vielleicht haben es eher meine Zimmerpflanzen gemerkt. An den braunen Blättern und hängenden Köpfen habe ich es dann auch gecheckt. Leider habe nicht so viele Pflanzen, dass man meinen könnte, ich hätte vielleicht den Überblick verloren. Nope. Meistens eine, maximal zwei zeitgleich. Shame on me.

Janne ist zwar gelernte Landwirtin, hat's aber nicht so mit Pflanzen. Jedenfalls ist die Remontierungsrate ihrer Zimmerpflanzen relativ hoch. Daher lässt sie sich jetzt von der Natur bei der Pflanzenpflege helfen und hat einen Gemüsegarten angelegt. Wie's läuft, erzählt sie hier.

In meinem Gemüsegarten bin ich quasi nur der Betreuer der Pflanzen und nicht mehr Alleinerzieher. Die Natur regelt das wichtigste. Foto: privat

Zu trinken bekommen sie in der Regel die Reste aus meiner Wasserflasche nach meinem FH-Tag. Wenn ich allerdings alles ausgetrunken habe … naja dann fällt der künstliche Niederschlag nicht sonderlich ertragreich aus. Meistens geht das mehrere Tage so – schließlich soll man viel trinken. Sagen wir so, die Remontierungsrate meiner Pflanzen ist relativ hoch 😀

Dieses Jahr im Frühjahr habe ich mir dann gedacht, dass Pflanzen mit Unterstützung der Natur bei mir vielleicht besser versorgt sind und länger leben. So bin ich quasi nicht mehr Alleinerzieher, sondern nur noch Betreuer und die Natur regelt das wichtigste.

Die erste Ernte ist schon eingefahren

Kurzerhand bin ich mit meinem Freund losgezogen und wir haben allerlei Saatgut gekauft. Unser Tütchen-Vorrat bestand aus Erbsen, Radieschen, Porree, Zwiebeln und mehr. Sobald die Temperaturen draußen geeignet waren, haben wir fleißig Reihen gezogen und die Saat verbuddelt.

Mittlerweile sind einige Wochen vergangen, in denen wir Unkraut gehackt haben, mit der Gießkanne nachgeholfen haben, wenn die Trinkflasche von Petrus mal wieder leer war, und bereits die erste Ernte eingefahren.

Janne ist zwar gelernte Landwirtin, hat's aber nicht so mit Pflanzen. Jedenfalls ist die Remontierungsrate ihrer Zimmerpflanzen relativ hoch. Daher lässt sie sich jetzt von der Natur bei der Pflanzenpflege helfen und hat einen Gemüsegarten angelegt. Wie's läuft, erzählt sie hier.

An unseren Radieschen hat sich die Kohlfliege bedient. Hier seht ihr eine Larve des Schädlings. Foto: privat

Die Radieschen benötigen lediglich 5-8 Wochen, bis sie geerntet werden können. Leider mussten wir feststellen, dass die Larven der Kohlfliege bereits ne fette Radieschen-Fressorgie gestartet haben. Von etwa 150 Pflanzen konnten wir letztendlich eine Handvoll essen ☹ Wir haben einen erneuten Versuch gestartet. Mal abwarten.

Janne ist zwar gelernte Landwirtin, hat's aber nicht so mit Pflanzen. Jedenfalls ist die Remontierungsrate ihrer Zimmerpflanzen relativ hoch. Daher lässt sie sich jetzt von der Natur bei der Pflanzenpflege helfen und hat einen Gemüsegarten angelegt. Wie's läuft, erzählt sie hier.

Wegen des Schädlings konnten wir nur eine handvoll Radieschen ernten. Foto: privat

Aktuell stehen im ca. 40 m² großen Garten Zwiebeln, Porree, Knoblauch, Rote Rüben, Zuckermais, Wirsing, Möhren, Stangenbohnen, Kartoffeln, Kohlrabi, Erbsen, Radieschen, Salat, Spinat, Rhabarber, Johannisbeeren, Himbeeren und nicht zu vergessen; ein Streifen Blühmischung für die Bienen.

Ich werde euch auf jeden Fall auf dem Laufenden halten, was die Herausforderungen und Erträge im Garten angehen. So, wie sich die Pflanzen bisher entwickeln, ist mein Daumen mithilfe der Natur vielleicht doch gar nicht so braun und ich bin schon ein bisschen stolz auf mich. (Die mini Palme auf meiner Fensterbank mit ihren braunen Spitzen unterschlage ich jetzt einfach mal :D).

Wie sieht das denn bei euch aus? Seid ihr Team „Pflanzenflüsterer“ oder Team „Survival oft he fittest“?

Bis bald,

Eure Janne

WhatsApp-LogoMelde Dich jetzt für den WhatsApp-Newsletter an und bekomme die aktuellen Beiträge von Hofheld bequem aufs Handy!

Schreibe einen Kommentar