Katrin Fischer Südafrika

Its time for Africa! Teil 3

Jetzt wird’s crazy: nachdem Hofheld-Gastbloggerin Katrin die Landwirtschaft kennengelernt hat, geht’s für sie jetzt zusammen mit Christine zu den Sehenswürdigkeiten von Südafrika. Hier ist der dritte und letzte Teil ihres Reiseberichts.

Katrin Fischer am Kap der guten Hoffnung

Gastbloggerin Katrin berichtet aus Südafrika.

Jetzt geht es los mit dem privaten Programm. Neben Landwirtschaft hat das Land schließlich noch mehr zu bieten. Dazu gehört natürlich der Wein 🙂

Tafel mit Spruch

Und das ist ja fast fachlich und sollte beim Touri-Programm nicht fehlen. Am Western Cape rund um Kapstadt findet man zahlreiche tolle Weingüter, von denen wir „nur“ vier besucht haben.

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Wer trockene Weine mag, wird sich hier pudelwohl fühlen. Jedes Weingut bietet Verkostungen an, mal mit, mal ohne weitere Geschmackserlebnisse wie Käse, Schokolade oder Biltong (getrocknetes Fleisch).

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Highlight: Die Duck-Parade bei Vergenoegd (Stellenbosch). Hier werden täglich um 10 Uhr 1.000 Enten vom See in den Weinberg getrieben, damit sich diese dort um die Regulierung des Schneckenbestands kümmern.

Duck Parade Vergenoegd

Entenmarsch bei Vergenoegd: die Tiere werden in den Weinberg getrieben, damit sie dort die Schnecken fressen.

Weiter geht es zum Cape Point und Kap der guten Hoffnung. Es ist ein einzigartiger Anblick dort am südwestlichsten Punkt des Landes am Leuchtturm zu stehen und auf die Ozeane zu blicken.

Kap der guten Hoffnung

Am Kap der guten Hoffnung

Auch wenn es heißt, dass dort Atlantischer und Indischer Ozean zusammentreffen, es ist nicht so. Das passiert knapp 160 km entfernt. Egal, hier ist der Punkt, der die Touristen lockt und man sollte dort sein, bevor die Busse mit den Selfiestick-Süchtigen eintreffen.

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Auf dem Weg dorthin oder zurück laden natürlich noch der Botanische Garten in Kirstenbosch …

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… und die Pinguine im Boulders Visitor Center (die gibt es nur hier zu sehen) zu einer Stippvisite ein.

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Aber auch Kapstadt hat einiges zu bieten. Vor lauter Begeisterung für das Land haben Christine und ich total vergessen, uns ein Ticket für Robben Island zu buchen. So konnten wir leider nicht die Insel besuchen, auf der Mandela lange Zeit inhaftiert war. Aber auch so trifft man immer wieder auf den Mann, der eine wichtige Rolle in der Entwicklung Südafrikas eingenommen hat.

Nelson Mandela

Mandela hat in der Entwicklung Südafrikas eine wichtige Rolle eingenommen.

Mit dem Hop on, hop off- Bus sind wir durch Kapstadt gefahren und haben die Highlights der Stadt gesehen: Tafelberg, V&A Waterfront, Fussballstadtion der WM 2010, die 12 Apostel, den Hafen und auch einzigartige Stadtviertel (bspw. Bo-Kaap). Hier lohnt es sich auch mal aus dem Bus raus zu klettern und zu Fuß (mit einem Guide) loszuziehen.

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Und noch ein Tipp: Nutzt die Chance, wenn es windstill ist, in die Seilbahn zu steigen und auf den Tafelberg zu fahren. Der Blick von oben (am besten morgens oder zum Sonnenuntergang) ist sagenhaft.

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Nicht vergessen will ich natürlich noch die Menschen. Viele warnen einen ja vor der Kriminalität, die dort herrscht. Wenn man sich an ein paar Grundregeln hält, kommt man aber sicher durch die Straßen. Meiden sollten man nachts auf jeden Fall Nebenstraßen und man zieht am besten in Gruppen durch die Hauptstraßen. Leider hatten wir nicht mehr die Zeit ein Township zu besuchen und konnten nur über unsere Guides, die wir bei den Touren hatten, etwas darüber erfahren. Das Leben dort ist definitiv kein Zuckerschlecken.

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Nehmt an einem Braai (afrikanisches BBQ) mit landestypischem Essen, Tänzen und Gesang teil. Die Atmosphäre, die dabei entsteht, lässt Gänsehaut entstehen. Die Afrikaner strahlen solch eine  Zufriedenheit aus und sind vollkommen offen für Gespräche, dass man ihnen die Lebensfreude abnimmt und man selbst über das „Wohlstandsgejammer“ in Deutschland grübelt.

Apropos Essen: Vegetarier haben schlechte Karten in Südafrika. Fleisch und Fisch dominieren die Speisekarten. Neben all dem leckerem Fleisch vom Grill (Beef, Chicken und natürlich auch Rind) sollte man auch mal ein Curry, Burger oder Bobotie (Hack-Auflauf) probieren. Nicht zu verachten ist neben dem Pinotage (Rotwein) auch ein weiteres alkoholhaltiges Getränk: Amarula! Man muss ja schließlich regionale und lokale Produkte fordern;-)

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Wie ihr auf den Bildern schon sehen konntet, ist das Licht in Südafrika besonders. Das liegt unter anderem an der Sonne. Wir hatten Glück und haben sie jeden Tag zu Gesicht bekommenJ An unserem letzten Abend haben wir dann noch die Chance genutzt den Sonnenuntergang vom bekannten Signal Hill aus zu betrachten. Es ist schon ein Wahnsinn zu sehen, wie die Sonne in nur 5 Minuten untergeht. Dazu gibt es natürlich ein Video, das ungekürzt (in 2 Minuten) den Absturz des Planeten zeigt…

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Damit endet nun auch der letzte Teil des Blogs. Ich hoffe, dass ich Euch von dem Land begeistern konnte. Wann ich von welchem Land oder Kontinent als nächstes berichte: Keine Ahnung. Bestimmt kommt irgendwann wieder kurzfristig die Möglichkeit ein mir unbekanntes Land zu erkunden. Ich freu mich schon darauf…

Bis dahin,

Eure Katrin

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