Auf dem zweiten Teil ihrer Inspirationsreise traf Christina wieder auf einige interessante Personen. Sie verrät, wie das geholfen hat, ihre nächsten Schritte für den Genholter Hof festzulegen und ob sie sich jetzt für oder gegen einen Hofautomaten entschieden hat.

Kameradschaft, Co-Working und Coaching

Auf dem zweiten Teil ihrer Inspirationsreise traf Christina wieder auf einige interessante Personen. Sie verrät, wie das geholfen hat, ihre nächsten Schritte für den Genholter Hof festzulegen und ob sie sich jetzt für oder gegen einen Hofautomaten entschieden hat.

Hofübernehmerin Christina aus Nordrhein-Westfalen.

Hofübernehmerin Christina aus Nordrhein-Westfalen.

Hallo Ihr fleißigen Hofhelden,

in meinem letzten Beitrag habe ich Euch von meinen ersten Eindrücken von meiner Inspirationsreise zur Vision GeHo 2.0 berichtet. Zuletzt habe ich Euch schon angedeutet, welch wunderbare Verbindung Maren (Tochter des Familienbetriebes Okelmanns) und ich in einem persönlichen Gespräch gefunden haben, wie meine ersten eigenen „Arbeitserfahrungen“ in den verschiedenen Coworking-Spaces waren und wie es natürlich um eine mögliche Anschaffung eines GeHomaten steht.

Aaalso weiter geht’s:

Maren, die gemeinsam mit ihrer Schwester Kristin das liebevoll gestaltete Boutiquehotel*** mit angrenzendem Restraunt und Café Heimatliebe übernehmen wird, hat mich ganz herzlich empfangen. Schon kurz vor meiner Reise hatte ich über einen der wirklich authentisch gestalteten Social-Media-Kanäle des Hauses Kontakt zu ihr, um einen persönlichen Austausch anzufragen. Schließlich befanden wir uns doch in einer ähnlichen Lebenssituation und da ist ein aktiver Austausch meist mehr wert, als irgendwelche Ratgeber zu lesen *zwinker*.

 

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WILLKOMMEN 💚⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀ ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀ Die liebe Larissa von @larissasydekumphotography hat uns ein paar wunderschöne Bilder geschickt, an denen wir euch hier gerne teilhaben lassen möchten.⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀ Was habt ihr denn diese Woche vor? Vielleicht kommt ihr uns ja mal besuchen, wir freuen uns sehr! Zu den Öffnungszeiten gelangt ihr über den Link in der Bio.⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀ ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀ #okelmanns #warpe #boutiquehotel #location #hochzeitsplanung #weddinggoals #caféheimatliebe #marenstorten #backhaus #restaurant #mohltied #landreise #familie #niedersachsen #mittelweser #liebezumdetail #umsorgtwerden⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀ (unbezahlte Werbung)

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So kam es zu einem sehr interessanten Dialog, der mit einem Satz begann, welcher mir persönlich sehr bekannt vorkam: „Eigentlich wollte ich den Familienbetrieb nie übernehmen.“ Dies ließ mich innerlich doch sehr schmunzeln, als aber Maren noch draufsetzte, sie sei gelernte Bankkauffrau und sei froh, dieses Grundlagenwissen nun mit in den Betrieb zu bringen, war ich schon sehr geflashed. Konnte es so viel Zufall geben, dass zwei junge Frauen knapp 300km voneinander entfernt lebten und doch fast die gleichen Hintergründe mitbrachten?

Auf dem zweiten Teil ihrer Inspirationsreise traf Christina wieder auf einige interessante Personen. Sie verrät, wie das geholfen hat, ihre nächsten Schritte für den Genholter Hof festzulegen und ob sie sich jetzt für oder gegen einen Hofautomaten entschieden hat.

Mit Maren Okelmann (rechts) hat Christina eine Gleichgesinnte getroffen. Foto: privat

Eher weniger – wir freuten uns daher umso mehr über die Gemeinsamkeit und kamen während unseres Gespräches, in dem es u.a. auch darum ging, dass mit der Familie zusammenzuarbeiten Fluch und Segen zugleich sein kann, immer wieder auf diese zurück. Voller Freude darüber, verabschiedeten wir uns vorerst und waren uns definitiv einig, in Kontakt bleiben zu wollen.

Tipps für die Findungsphase

Am gleichen Tag durfte ich aber auch meine erste Erfahrung in einem Coworking-Space machen, indem ich diesen als Arbeitsort genutzt habe. So besuchte ich die liebe Verena vom TokunftHus mitten im kleinen Dorf Bücken in Niedersachsen. Der Slogan „Small house big door“ passt hier definitiv wie die Faust aufs Auge. Denn die Räumlichkeiten einer ehemaligen Sparkasse bieten zum einen Open Spaces, also Räume, die zu bestimmten Zeiten für die Öffentlichkeit zugänglich sind, und zum anderen eben auch Co-Working Spaces.

Auf dem zweiten Teil ihrer Inspirationsreise traf Christina wieder auf einige interessante Personen. Sie verrät, wie das geholfen hat, ihre nächsten Schritte für den Genholter Hof festzulegen und ob sie sich jetzt für oder gegen einen Hofautomaten entschieden hat.

Im TonkunfHus hat sich Christina die CoWorking-Spaces genauer angesehen und selbst getestet. Foto: Christina Ingenrieth

Hier durfte ich mich ausbreiten und ein paar Stunden konzentriert arbeiten. Bevor ich jedoch damit begonnen habe, hat Verena sich selbst noch ein bisschen Zeit genommen, um mit mir über die Idee des Co-Workings sowie meine Hofnachfolge in Gänze zu sprechen. Denn Verena hat selbst als Senior Kommunikationsmanagerin im Tech Inkubator der Deutschen Telekom gearbeitet, der u.a. in Startups investiert. Deswegen hat sie super viel Ahnung, wenn es um die „Findungsphase“ geht. Insbesondere hat uns das Thema verbunden, auf dem Land zu leben und diesen ländlichen Raum nach vorne bringen zu wollen. Schließlich hat das eigene Dorf doch sooo viel zu bieten und muss gefördert werden! 😊

Auf dem zweiten Teil ihrer Inspirationsreise traf Christina wieder auf einige interessante Personen. Sie verrät, wie das geholfen hat, ihre nächsten Schritte für den Genholter Hof festzulegen und ob sie sich jetzt für oder gegen einen Hofautomaten entschieden hat.

Verena vom TonkunftHus (rechts) hat Christina viele Tipps zum Thema Findungsphase gegeben. Foto: privat

Wie gehe ich Projekte an?

Nachdem Verena mir dann alles wichtige zum Arbeiten im TokunftHus erklärt hatte, startete ich direkt durch. Denn der nächste Termin ließ nicht lange auf sich warten: Mein erstes Coaching mit der lieben Maxine Schiffmann. Darauf war ich sehr gespannt, wollte ich doch während meiner Reise nicht nur „einfach gucken“, sondern auch für mich persönlich einen Schritt weiterkommen. Und wie geht das besser, als mit jemandem an der Seite, der gemeinsam mit mir den Fokus nochmal neu ausrichtet? So hatte ich vor unserem gemeinsamen Coaching schon „Hausaufgaben“ von Maxine bekommen, in denen ich meine drei Ziele formulieren sollte, die ich gerne mit diesem gemeinsamen Coaching (welches aus vier einzelnen Sessions besteht) erreichen wollte. Und da stand ganz oben, einen Leitfaden zu erhalten, anhand dessen es mir möglich ist, Projekte anzugehen. Denn aktuell habe ich soooo unendlich viele Ideen im Kopf, finde aber kein richtiges „Pack an“ – ähnlich wie im Blogbeitrag „Hofübernahme – und jetzt“ beschrieben.

GeHomat – ja oder nein? Die Entscheidung!

Maxine half mir dann anhand einer meiner ersten Ideen – dem GeHomaten – einen Leitfaden zu entwickeln. Diesen erarbeiteten wir gemeinsam. Als eine weitere Art Hausaufgabe sollte ich diesen weiterführen und im besten Fall auch beenden, um zu einer Entscheidung zu kommen. Und was soll ich sagen? Die Entscheidung ist nun nach einiger Zeit tatsächlich da: Für den Moment bzw. in der aktuellen Situation haben wir uns erst einmal gegen die Anschaffung eines GeHomaten entschieden.

Die Gründe sind vielfältig, einer der stärksten ist aber, dass ich – noch – nicht zu 100% hinter einem solchen Automaten stehen würde. Zumal die Befüllung u.a. auch von mir gestemmt werden müsste, dies sich aber schwierig gestaltet, wenn ich selbst nicht vor Ort wohne (wie es eben derzeit der Fall ist). Und meinen Eltern stets die Befüllung zu überlassen, an Tagen an denen sie ggf. selbst die Freizeit nutzen wollen, möchte ich auch nicht. Somit wird dieses Projekt vorerst auf Eis gelegt. Sollte ich zukünftig auf die verrückte Idee kommen, auf dem GeHo bauen zu wollen, fällt dieses Gegenargument ja weg und könnte dem Projekt „GeHomat“ eine neue Dynamik geben.

Ja ich weiß, stand ich dem Projekt GeHomaten doch im letzten Blogbeitrag – gerade auch nach dem guten Austausch mit meinem Freund Philipp –durchaus euphorisch gegenüber, ist es für eine fundierte Entscheidung umso wichtiger, alle Argumente neutral zu betrachten und gegenüberzustellen. Die ich natürlich in Gänze auch nicht alleine getroffen habe, sondern auch mein Papa eine wichtige Rolle dabei gespielt hat. Denn mit seiner Erfahrung aus mehr als 30 Jahren Direktvermarktung, durch Hofladen und Marktbeschickung, hat er auch zu der gemeinsamen Entscheidung beigetragen.

Ihr seht also, sich auch einmal bewusst gegen ein Projekt zu entscheiden, ist nicht schlecht. Vielmehr ermöglicht es mir nun, mich weiter auf andere Projekte konzentrieren zu können und mit den Gedanken nicht an dem Automaten hängen zu bleiben!

Wie meine Reise weiterging, welchen tollen Austausch ich mich der Ceres-Award-Finalistin Annika Ahlers hatte und wie wichtig es ist, das eigene „Warum“ zu finden, erzähle ich im kommenden Blogbeitrag.

Eure Christina

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