Ich und mein Preis

Bist du ein Siegertyp? Dann machs wie Christian Bug, dem Junglandwirt des Jahres 2016, und bewirb dich beim CeresAward! Warum er letztes Mal gewonnen hat und warum Du Dich bewerben solltest, erfährst Du hier.

Kannst Du Dich an Christian erinnern? Christian ist Deutschlands bester Junglandwirt. Er gewann in dieser Kategorie den CeresAward 2016 des dlz agrarmagazin. Damals hat nicht nur das Team rund um den Award darüber berichtet …

… sondern natürlich haben auch wir von Hofheld Christians Weg zum CeresAward exklusiv mitverfolgt.

Die nächste Bewerbungsrunde für den CeresAward läuft bereits. Warum auch Du Dich dafür bewerben solltest? Na deshalb:

Der Award beginnt und er bekommt ein Thema – der Landwirt lebe hoch.
Und das Thema heute, es heißt: Du! – der Landwirt lebe hoch.
Du leistest viel, Deine Arbeit brauchen wir – der Landwirt lebe hoch.
Ohne Dich kein Essen, und alles verwildert – der Landwirt lebe hoch.
Doch Deine Arbeit braucht mehr Anerkennung – der Landwirt lebe hoch.
Und hierbei hilft Dir der Award.

Und jetzt alle:

Der Landwirt, er, er lebe hoch.
Landwirt, Landwirt, hey!
Der Landwirt, er, er lebe hoch.
Der Landwirt, er, er lebe hoch.

Wer hierzu noch etwas musikalische Untermalung brauch, der findet sie hier.

Was wir Dir über den letztjährigen Gewinner noch nicht verraten haben ist, warum die Jury ihn eigentlich zum Sieger gekürt hat. Darum haben wir das einmal ein einer kleinen Bildergeschichte zusammengefasst.

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Die Leidenschaft für seinen Berufsstand spricht bei Christian Bug aus jedem Satz. „Landwirt ist der Beruf der Möglichkeiten und war deswegen schon immer mein absoluter Traumberuf.“ Und den Gestaltungsspielraum, den ihm sein Milchviehbetrieb mit Biogasanlage gibt, er auch voll aus. Foto: Ledényi

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Auf dem landwirtschaftlichen Betrieb, den der Junglandwirt mit seinem Vater und seinem Onkel führt, dreht sich alles um die Milch. 95 schwarzbunte Kühe und ihre Nachzucht stehen im Bug‘schen Stall. Der Jahresdurchschnitt pro Kuh liegt bei rund 10.500 kg. Foto: Ledényi

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Milchleistung will Christian aber nicht um jeden Preis: „Was bringt es mir, wenn ich der einzelnen Kuh immer noch 1 kg mehr aus dem Euter kitzle, sie dafür aber nach wenigen Laktationen zusammenbricht?“ Sein Hauptziel sind gesunde, langlebige Kühe. Damit dies auch so bleibt, plant er, den in die Jahre gekommenen Stall zu modernisieren. Foto: Ledényi

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Christian ist auf seinem Betrieb ein möglichst geschlossener Stoffkreislauf wichtig. Grünland und Ackerflächen dienen ihm primär zur Futtererzeugung. Was nicht auf dem Futtertisch landet, verwendet er als Substrat in seiner Biogasanlage – ebenso die Gülle und den Mist der Rinder. Die Gärreste landen anschließend wieder auf Feldern und Wiesen. Foto: Ledényi

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„Die Bauphase der Biogasanlage war die größte Herausforderung, die meine Familie und ich bisher bewältigen mussten“, erinnert sich der Junglandwirt. Wegen der unmittelbaren Nähe zum Wohngebiet stieß das Bauvorhaben damals schnell auf Gegenwehr aus der Bevölkerung. Letztendlich klagte sogar eine eigens gegründete Bürgerinitiative gegen die Genehmigung. Drei Tage vor der geplanten Inbetriebnahme ordnete das Landgericht letztendlich den Stopp an. Foto: Ledényi

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Es folgte ein einjähriger Marsch durch mehrere Instanzen. Er endete erst mit einem Schiedsspruch des Verwaltungsgerichtshofs, der Christian in einem Eilverfahren in allen Punkten Recht gab. So ging die Anlage ans Netz, allerdings mit Auflagen. Foto: Ledényi

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Die teils aufwendigen Bestimmungen bremsen den Junglandwirt aber nicht in seinem Enthusiasmus. Im Moment sondiert er Nutzungskonzepte für die Abwärme der Stromerzeugung. Außerdem strebt er langfristig eine Direktvermarktung seiner Produkte auf dem Hof, um vor allem die Wertschöpfung der Milch zu steigern. Foto: Ledényi

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Christians Tatendrang und Ideenreichtum enden aber nicht am Hoftor. In diversen Ehrenämtern setzt er sich auch überregional für die Belange seines Berufsstands ein. Er ist Agrarsprecher der Hessischen Landjugend und leitet den Agrarausschuss. Darüber hinaus ist er Mitglied des Landesagrarausschusses und stellvertretender Vorsitzender der Landwirtschaftlichen Vieh- und Fleischvermarktung Fulda-Hünefeld. Er sitzt mit am „Runden Tisch Tierwohl“, im Ortsbeirat von Margretenhaun und in der Gemeindevertretung von Petersberg. Foto: Ledényi

Seit einiger Zeit ist der 29-Jährige mit einigen Berufskollegen aus der Region Fulda deswegen auch aktiv und prominent in den sozialen Medien auf der Facebookseite „Team Fulda unterwegs“ vertreten. Die haben sich natürlich sehr über den Sieg Ihres Teammitglieds gefreut:

Kein Wunder, so einen Preis kriegt ja auch nicht jeder.

Und zum Schluss, wo Du ja jetzt restlos davon überzeugt bist, Dich beim CeresAward zu bewerben, gibt’s dazu noch alle wichtigen Infos:

  • Es können sich alle Landwirte und Landwirtinnen in der DACH Region bewerben. Du kannst auch jemanden nominieren.
  • Bewerben kannst Du Dich über das Kontaktformular auf der CeresAward-Website.
  • Es gibt verschiedene Kategorien, in denen Du Dich bewerben kannst. Dabei kannst Du Dich für mehrere Kategorien gleichzeitig bewerben. Aus den Gewinnern aller Kategorien kürt die Jury zudem den Landwirt des Jahres.
  • Bewerbungsschluss ist der 30. April 2017.
  • Dem Gewinner einer Kategorie winken 1.000 Euro. Der Landwirt des Jahres gewinnt ein zweckgebundenes Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro.

Mehr Informationen dazu bekommst Du auf der Website des CeresAward sowie der CeresAward-Facebook-Seite.

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