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Christina verbrachte ihren Urlaub in diesem Jahr damit, durch Deutschland zu fahren, verschiedene Höfe zu besuchen und sich für die nächsten Schritte auf dem Genholter Hof inspirieren zu lassen. Unter anderem nahm sie verschiedene Hofautomaten genau unter die Lupe.

Hofautomat: Eine Option für den Genholter Hof?

Christina verbrachte ihren Urlaub in diesem Jahr damit, durch Deutschland zu fahren, verschiedene Höfe zu besuchen und sich für die nächsten Schritte auf dem Genholter Hof inspirieren zu lassen. Unter anderem nahm sie verschiedene Hofautomaten genau unter die Lupe.

Hofübernehmerin Christina aus Nordrhein-Westfalen.

Hofübernehmerin Christina aus Nordrhein-Westfalen.

Hallo Ihr fleißigen Hofhelden,

da bin ich wieder – zurück von einer Woche, die ich liebevoll „Inspirationsreise“ genannt habe. Auf mehr als 1000 km quer durch Deutschland habe ich 6 Tage lang versucht, meiner Vision des GeHo 2.0 näher zu kommen. So habe ich nicht nur andere (Familien-)Betriebe kennenlernen und mich bei Gesprächen mit tollen Menschen von deren Wegen inspirieren lassen dürfen, sondern habe mir – wie im vorangegangen Blogbeitrag bereits angedeutet – auch sogenannte Coworking-Spaces näher angeschaut. Gleichzeitig habe ich die Strecken zwischen Hotel und Coworking-Spaces genutzt, um Eindrücke für ein weiteres, mögliches Projekt zu sammeln: Den Hofautomaten. Mehr als 10 Höfe habe ich mir angeschaut, die selbst einen Automaten aufgestellt haben. Dabei konnte ich einige Impressionen und Anregungen mitnehmen.

Christina verbrachte ihren Urlaub in diesem Jahr damit, durch Deutschland zu fahren, verschiedene Höfe zu besuchen und sich für die nächsten Schritte auf dem Genholter Hof inspirieren zu lassen. Unter anderem nahm sie verschiedene Hofautomaten genau unter die Lupe.

Ihre Inspirationsreise führte Christina quer durch Deutschland. Foto: Christina Ingenrieth

Aaaber eins nach dem anderen:

Es ist Sonntagmittag, strahlender Sonnenschein und ich mache mich auf den Weg ins über 300 km entfernte Warpe in Niedersachsen. Bevor ich bei der lieben Familie Okelmann mein erstes Übernachtungsziel erreichen werde, schaue ich mir die ersten Hofautomaten an. Schon länger spielen wir hier auf dem Genholter Hof mit dem Gedanken, einen Hofautomaten anzuschaffen. In erster Linie für unsere Gäste, die während unserer Spargelsaison einen noch schnelleren Absatzweg von Spargel, Erdbeeren und Kartoffeln bevorzugen. Gleichzeitig aber auch damit unsere Landvergnügen-Gäste, die eine Nacht kostenlos auf unserem Hof verbringen dürfen, an Tagen, an denen unser Hofladen geschlossen ist, nicht auf unsere und regionale Produkte verzichten müssen. Dieser Gedanke wurde jetzt in Zeiten von Corona noch einmal aufgefrischt. Und nun möchten wir diesen zu Ende bringen: Entweder uns bewusst FÜR oder eben auch bewusst GEGEN den Erwerb eines Hofautomaten entscheiden.

Christina verbrachte ihren Urlaub in diesem Jahr damit, durch Deutschland zu fahren, verschiedene Höfe zu besuchen und sich für die nächsten Schritte auf dem Genholter Hof inspirieren zu lassen. Unter anderem nahm sie verschiedene Hofautomaten genau unter die Lupe.

Der erste Automat, den Christina sich ansah, war auf einem Hof in Kamen. Foto: Christina Ingenrieth

Mir ist dabei folgender Aspekt besonders wichtig: Wenn wir uns „DAFÜR“ entscheiden, sollte die Umsetzung, sprich der Kauf eines Automaten, zeitnah erfolgen – und es sollten nicht erst wieder Monate verstreichen ehe etwas passiert 😉. Vier Hofautomaten sind es, die ich mir alleine auf dieser Teilstrecke anschaue. Besonders interessant ist dabei, dass diese vier trotz der ähnlichen Umgebung in der sie stehen, einige Ähnlichkeiten aber doch auch Unterschiede haben. So befindet sich der erste Automat direkt auf einem Hof in Kamen, dessen Innenhof mit ganz vielen selbst angebauten Kürbissen dekoriert ist. Hier kann ich neben eigenen Freilandeiern (aus dem Automaten) und Kartoffeln (im Selbstbedienungshofladen) direkt auch eine große Auswahl an herbstlichen Dekoartikeln erwerben, an denen ich natürlich nicht einfach so vorbeigehen kann *zwinker* – bin ja schließlich auch nur ein Mädchen.

Christina verbrachte ihren Urlaub in diesem Jahr damit, durch Deutschland zu fahren, verschiedene Höfe zu besuchen und sich für die nächsten Schritte auf dem Genholter Hof inspirieren zu lassen. Unter anderem nahm sie verschiedene Hofautomaten genau unter die Lupe.

Bei diesem Automaten gab es Fleisch aus der Region. Foto: Christina Ingenrieth

Weiter geht es in Richtung Oelde, wo ich direkt zwei Automaten in einem relativ nahen Umkreis unter die Lupe nehme. In diesen sind u.a. hochwertiges Fleisch aus der direkten Umgebung, selbsthergestellte Fruchtaufstriche (in den tollsten Kombinationen wie Pflaume-Sauerkirsch) oder ebenfalls eigene Freilandeier zu erstehen. Jeder Automat hat unterschiedliche Schwerpunkte und zeigt, dass jeder Hof anders ist. Vor unserer Reise haben wir tatsächlich auch schon eng mit einem Automatenanbieter zusammengearbeitet und uns unseren eigenen GeHomaten erstellen lassen.

Christina verbrachte ihren Urlaub in diesem Jahr damit, durch Deutschland zu fahren, verschiedene Höfe zu besuchen und sich für die nächsten Schritte auf dem Genholter Hof inspirieren zu lassen. Unter anderem nahm sie verschiedene Hofautomaten genau unter die Lupe.

So gleich und doch so unterschiedlich: jeder Automat hat unterschiedliche Schwerpunkte und zeigt, wie unterschiedlich die Betriebe sind. Foto: Christina Ingenrieth

Danach und nach einem sehr produktiven Gespräch mit meinem Freund Philipp darüber, hatte ich erstmalig richtig Lust auf diesen GeHomaten, wäre es schließlich auch eines meiner ersten richtigen eigenen Projekte :-O Aber wo genau dieser auf unserem GeHo stehen soll und vor allen Dingen, welche Produkte ich denn darin vertreiben möchte, weiß ich einfach noch nicht so recht. Denn in der Spargelzeit stellt sich die Frage nicht, was darin überwiegend platziert wird, jedoch hält das Jahr noch ein paar Monate mehr bereit, in denen der Automat ja auch interessant bestückt und vor allen Dingen (Achtung: Hier spricht die BWLerin aus mir heraus :-P) Umsätze generieren sollte!

Christina verbrachte ihren Urlaub in diesem Jahr damit, durch Deutschland zu fahren, verschiedene Höfe zu besuchen und sich für die nächsten Schritte auf dem Genholter Hof inspirieren zu lassen. Unter anderem nahm sie verschiedene Hofautomaten genau unter die Lupe.

Die erste Übernachtung führte Christina ins Boutiquehotel der Familie Okelmann. Foto: larissasydekumphotography

Nun ist es aber schon ganz schön spät geworden: Auf zu meiner ersten Übernachtungsmöglichkeit, dem liebevoll gestalteten Boutiquehotel**** mit angrenzendem Restaurant und Café Heimatliebe der Familie Okelmann. Hier wird Familienbetrieb definitiv großgeschrieben, denn neben den Senioren Helmut und Annegret sind mittlerweile auch die Töchter Maren und Kristin in den Betrieb eingestiegen. Sehr treffend beschreiben sie ihre Hofgeschichte auf ihrer Homepage wie folgt:

Maren studiert das Hotelfach. Macht Wanderjahre. Kristin lernt im Hotel. Macht Wanderjahre. Beide Schwestern kehren zurück. In die Heimat. Große Liebe zum elterlichen Betrieb. Annegret und Helmut sind glücklich. Kristin ist Gastgeberin. Maren liebt Details. Landhaus aus den 70-igern wird zur natürlichen Wohlfühloase, flirtet mit nordischer Frische, neuen Sichtweisen und ein ganz klein wenig Nostalgie. Happy end.

Welch wunderbare Verbindung Maren und ich in einem persönlichen Gespräch gefunden haben, wie meine ersten eigenen „Arbeitserfahrungen“ in verschiedenen Coworking-Spaces waren und wie es nun um die Anschaffung eines GeHomaten steht, berichte ich in den kommenden Blogbeiträgen.

Eure Christina

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