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Das Gerstenstroh wurde direkt nach der Ernte gepresst.

Friderikes spontane Hilfe bei der Gerstenernte

Ganz unerwartet war Bloggerin Friderike bei ihrem Bruder zur Gerstenernte eingespannt. Wie sie den Spagat zwischen Erntestress und Baby hüten geschafft hat, liest Du in ihrem Blogbeitrag.

Milchviehhalterin Friderike aus Niedersachsen.

Milchviehhalterin Friderike aus Niedersachsen.

Moin liebe Hofhelden,

Die Ernte hat bei uns begonnen und zu meiner eigenen Überraschung mal wieder mit mir! Denn seit einiger Zeit bin ich eigentlich aus dem reinen Ackerbau völlig raus. Doch wie heißt es so schön? Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt.
Unser Sommer dieses Jahr hat irgendwie Schluckauf: Mal schön und sonnig und der nächste Tag ist komplett verregnet. Wir brauchen den Regen keine Frage aber durch das auf und ab beim Wetter, war die Ernte irgendwie noch nicht auf meinem Radar sichtbar.

Als ich Sonntag noch spazieren ging, hörte ich, wie die Gerste in der Sonne schön knackte und trocknete. Das wir am nächsten Tag schon unsere gesamte Gerste ernten würden, hätte ich aber trotzdem nicht erwartet.

 

Am Tag vor der Ernte hörte Friderike schon das typische Knacken der trocknenden Gerste. Foto: Privat

Doch so war es. Am Montagmorgen 8:00 Uhr beim Frühstück entschied mein Bruder: Heute geht es los, müsste doch eigentlich gehen. Wie der Zufall es wollte war mein Vater den ganzen Tag zur Abschlussprüfung und mein Mann auch am Dreschen. Also blieben nur noch meine Mutter und ich als mögliche Hilfe.
Nach dem Füttern ging es los, Schneidwerkswagen hinter und ab aufs Feld, einfach mal probieren.

Nachdem die Gerste beim Anmähen trocken genug war, ging es für Friderike an den Ernteeinsatz. Foto: Privat

Als klar war, dass die Gerste trocken ist musste ich die Anhänger ans Feld bringen und anschließend auch das Getreide zum Landhandel bringen. Habe ich ja schon ewig nicht mehr gemacht…

Die frisch geerntete Gerste brachte Friderike direkt zum Landhandel. Foto: Privat

 

Zwischendurch auch immer mal wieder nach Hause, um das Kind zu versorgen. Schließlich ist das sechs Monate alte Baby bei Oma zwar in guten Händen, aber alle drei bis vier Stunden muss Mama dann doch mal vorbeikommen.
Klingt stressig, war es auch! Allerdings ist dieser Tag eine große Ausnahme gewesen, aber so ist es in der Landwirtschaft, man kann es einfach nicht planen. Nur gut, dass wenn es drauf ankommt, doch genug Leute in der Hinterhand hat und eine Oma, die das Kind betreuen kann.

Grüße,

Eure Friderike

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