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Die Agrarwissenschaftlerin Lea Trampenau betreibt einen Foodtruck, in dem sie nur Fleisch aus Weideschlachtung anbietet. Für sie ist das ein optimales Marketinginstrument, um den Verbrauchern qualitativ hochwertige Lebensmittel nahezubringen.

Mit Foodtrucks hochwertige Lebensmittel an den Verbraucher bringen

Die Agrarwissenschaftlerin Lea Trampenau betreibt einen Foodtruck, in dem sie nur Fleisch aus Weideschlachtung anbietet. Für sie ist das ein optimales Marketinginstrument, um den Verbrauchern qualitativ hochwertige Lebensmittel nahezubringen.

Die rosigen Burgerpatties zischen, als sie ins heiße Fett auf der Grillplatte rutschen. Während sie brutzeln, kriecht ihr Duft durch den 7 m² großen Verkaufswagen, in dem der Grill steht. Lea Trampenau nimmt einen tiefen Zug und lächelt. Seit 2013 betreibt sie ihren Foodtruck. Ihre Diplomarbeit hat die Agrarwissenschaftlerin über Weidenschlachtung geschrieben. „Mit der Zeit wurde dieses Thema zu meiner Herzensangelegenheit“, sagt sie. Und weil man nicht nur von Luft und Liebe leben kann, hat sie sich überlegt, wie sie mit ihrer Herzensangelegenheit Geld verdienen kann. Die Idee des mobilen Foodtrucks namens Goldburger war geboren.

Die Agrarwissenschaftlerin Lea Trampenau betreibt einen Foodtruck, in dem sie nur Fleisch aus Weideschlachtung anbietet. Für sie ist das ein optimales Marketinginstrument, um den Verbrauchern qualitativ hochwertige Lebensmittel nahezubringen.

Lea verarbeitet in ihrem Foodtruck nur Fleisch aus Weideschlachtung. Foto: Eberstein

„Das Schöne an so einem Foodtruck ist, dass man ihn überall hinstellen kann. Also genau dorthin, wo auch die Kunden sind“, sagt Lea. Gute Standplätze sind zum Beispiel vor Supermärkten zum Mittagstisch oder vor Bürogebäuden. „Für einen Landwirt, der selbst einen Foodtruck betreiben möchte, wären solche Plätze zum Beispiel super geeignet.“ Sie selbst bietet ihre Burger außer auf regionalen Stadt- oder Gemeindefesten auch auf Geburtstagen oder Hochzeiten sowie auf Firmen- und Hoffesten an.

Die Agrarwissenschaftlerin Lea Trampenau betreibt einen Foodtruck, in dem sie nur Fleisch aus Weideschlachtung anbietet. Für sie ist das ein optimales Marketinginstrument, um den Verbrauchern qualitativ hochwertige Lebensmittel nahezubringen.

Das Stadtfest in ihrer Heimat Lüneburg hat Lea fest in ihrem Foodtruck-Kalender eingeplant. Foto: Eberstein

Bei Wochenendveranstaltungen reicht sie bis zu 1.000 Burger aus dem Ausgabefenster. Bei Privatveranstaltungen sind die Verkaufszahlen mit bis zu 100 Burgern überschaubarer. „Wenn wir gut vorbereitet sind, können wir die 100 Burger in einer Stunde rausgeben“, sagt Lea, die bei mehrtägigen Events Hilfe von ihrer Schwester Daria bekommt.

Die Agrarwissenschaftlerin Lea Trampenau betreibt einen Foodtruck, in dem sie nur Fleisch aus Weideschlachtung anbietet. Für sie ist das ein optimales Marketinginstrument, um den Verbrauchern qualitativ hochwertige Lebensmittel nahezubringen.

Bei guter Vorbereitung gibt Lea pro Stunde 100 Goldburger durch das Ausgabefenster. Foto: Eberstein

Bevor der Foodtruck einsatzbereit ist, müssen die Lebensmittel vorbereitet werden. „Salat waschen, Tomaten schneiden, Burgerpatties pressen und vieles mehr“, zählt Lea auf. Vor Ort müssen dann unter anderem die Stützen des Wagens aufgebaut und Strom besorgt werden. „Da stecken schon einige Stunden Arbeit drin. Wenn ein Event um 18 Uhr losgeht, muss ich spätestens um 16 Uhr mit den Vorbereitungen beginnen.“

Die Agrarwissenschaftlerin Lea Trampenau betreibt einen Foodtruck, in dem sie nur Fleisch aus Weideschlachtung anbietet. Für sie ist das ein optimales Marketinginstrument, um den Verbrauchern qualitativ hochwertige Lebensmittel nahezubringen.

Wer einen Foodtruck betrieben will, darf den Arbeitsaufwand nicht unterschätzen. Foto: Eberstein

Ein klassischer Hamburger kostet bei ihr 7,90 Euro, also schon ein bisschen mehr als bei den namhaften Fastfood-Ketten. Aber ihre Burger bewegen sich auch qualitativ auf einer anderen Ebene. „Die Foodtruck-Szene hat sich auf möglichst handgemachte und nachhaltige Produkte spezialisiert“, sagt Lea. Und mit der Szene hat sich auch das Publikum entwickelt. „Wer bei einem Foodtruck kauft, erwartet diese qualitativ hochwertigen Mahlzeiten.“ Beste Voraussetzungen also für Landwirte, die ihre Produkte per Foodtruck an den Verbraucher bringen wollen.

Die Agrarwissenschaftlerin Lea Trampenau betreibt einen Foodtruck, in dem sie nur Fleisch aus Weideschlachtung anbietet. Für sie ist das ein optimales Marketinginstrument, um den Verbrauchern qualitativ hochwertige Lebensmittel nahezubringen.

Ein Burger kostet bei Lea 7,90 Euro. Foodtruck-Kunden bezahlen diesen Preis gern. Foto: Eberstein

„Es wird den Verbrauchern immer wichtiger zu wissen, woher ihre Lebensmittel stammen und wie sie produziert werden“, hat Lea festgestellt. Ein Landwirt, könnte mit einem Foodtruck Verbrauchern seine Produkte und seine Arbeit näherbringen. „So ein Foodtruck ist einfach ein guter Weg, um qualitativ hochwertige Lebensmittel zu vermarkten, mit Verbrauchern ins Gespräch zu kommen und Wertschätzung für seine Arbeit zu erfahren.“

Die Agrarwissenschaftlerin Lea Trampenau betreibt einen Foodtruck, in dem sie nur Fleisch aus Weideschlachtung anbietet. Für sie ist das ein optimales Marketinginstrument, um den Verbrauchern qualitativ hochwertige Lebensmittel nahezubringen.

Bei größeren Veranstaltung bekommt Lea Hilfe von ihrer Schwester Daria (rechts). Foto: Eberstein

Die ganze Geschichte sowie wertvolle Tipps vom Experten liest Du ab S.34 in der Dezemberausgabe von agrarheute. Klaus Wünsch von Foodtrucks Deutschland klärt auf über:

  • Umbaukosten,
  • Vorschriften,
  • und einen gelungenen Einstieg ins Foodtruck-Geschäft.

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