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Mann kocht: Fish and Chips

Die Tage werden kürzer, der Sommer gönnt sich erste Pausen. Zeit, mal wieder einen gemütlichen Pub-Abend zu verbringen. Das geht auch zu Hause, denn der Kneipenklassiker Fish and Chips ist schnell gemacht.

Zutaten für vier Personen: 4 bis 6 Kabeljaufilets, 1,5kg mehlig-kochende Kartoffeln, 1 Tasse Mehl, 175 ml Bier, 1 Ei, 1TL Backpulver, etwas Milch, Salz, Rindernieren- oder Pflanzenfett zum Frittieren

Die Fischfilets in Stücke schneiden (Größe nach Belieben), von allen Seiten salzen und kühl stellen, während wir den Bierteig vorbereiten.

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Das Ei trennen und das Eigelb gemeinsam mit dem Mehl, Bier, Milch, Backpulver und Salz zu einem dickflüssigen Teig verrühren.

Nun widmen wir uns wieder dem Fisch. Dieser sollte mittlerweile einiges an Wasser verloren haben. Das schütten wir weg und wälzen die Filets sorgfältig in Mehl.

Die Pommes:

Die Kartoffeln schälen wir und schneiden sie in die altbekannte Stäbchenform (nicht zu dick!). Derweil erhitzen wir das Frittierfett in einem Topf oder einer Fritteuse (auf 150 Grad Celsius).

Ein Tipp: Die belgischen Meister-Fritten-Brutzler nehmen ausnahmslos Rindernierenfett zum Frittieren. Es gibt den Pommes ein wahnsinnig tolles Aroma. Bekommt man im gut sortierten Fachgeschäft oder noch einfacher im Interner. Gesünder ist sicher Pflanzenöl, aber über Gesundheit müssen wir uns bei Pommes wohl nicht streiten, oder? Auch hier gilt: Die Menge macht das Gift.

Die noch rohen Pommes frittieren wir nun portionsweise nach und nach etwa fünf Minuten gar. Danach lassen wir sie abtropfen und stellen sie beiseite.

Die Fischfilets kann man natürlich auch in der Fritteuse machen, meiner Erfahrung nach ist es aber einfacher, man nimmt eine große Bratpfanne, füllt diese großzügig mit Fett und lässt die Fischfilets einfach hineingleiten. Dazu nehmen wir die bemehlten Filets, tunken sie in den Bierteig, bis sie komplett bedeckt sind und ab in die Pfanne oder Fritteuse (Achtung, Riesen-Sauerei und Verbrennungsgefahr). Brutzeln lassen, bis sie goldbraun sind. Man kann sie prima im Backofen bei etwa 100 Grad warm halten, bis die Pommes fertig sind.

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Apropos – zurück zu den Pommes. Nun geben wir dem Frittierfett einmal Vollgas. In der Fritteuse heißt das etwa 190 Grad Celsius. Wenn die Temperatur erreicht ist, geben wir die Pommes noch einmal für etwa zwei Minuten hinein, bis sie nach eurem Geschmack knusprig genug sind (ich mag sie am liebsten so, dass die EU sie schon wieder verbieten würde).

Das war es eigentlich schon. Klassisch kann man dazu noch grüne Erbsen blanchieren und zu einem Erbspüree verarbeiten. Und wer es ganz authentisch mag, besprenkelt den knusprigen Fisch vor dem Servieren noch mit etwas (Malz-)Essig. Wohl bekomm’s. Was man zu diesem absolut englischen Kneipen-Essen am besten trinkt, wisst ihr sicher schon selbst ;). Enjoy your Meal!

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