Im Herbst war Hofheld-Bloggerin Julia ganz schön viel los. In Triesdorf stand das traditionelle Fest zur Kirchweih an, bei der sie und ihre Klassenkameraden der ersten Technikerklasse gut eingespannt waren. Und dann war da noch die Eurotier.

Eurotier und Triesdorfer Rituale

Im Herbst war Hofheld-Bloggerin Julia ganz schön viel los. In Triesdorf stand das traditionelle Fest zur Kirchweih an, bei der sie und ihre Klassenkameraden der ersten Technikerklasse gut eingespannt waren. Und dann war da noch die Eurotier.

Nach ihrem Alpsommer ging's für Julia Göggelmann direkt auf die Technikerschule in Triesdorf.

Nach ihrem Alpsommer ging’s für Julia Göggelmann direkt auf die Technikerschule in Triesdorf.

Hoi Hofhelden,

leider habe ich es (mal wieder :)) nicht früher geschafft. Deshalb werde ich meinen Blog zur Kerwa jetzt gleich noch mit meinen Erlebnissen auf der Eurotier kombinieren.

Also zuerst einmal zur Kerwa. Für diejenigen unter Euch, die nicht wissen, was Kerwa bedeutet (kannte ich vor Triesdorf auch nicht): das ist das Fest zur Kirchweih. Wie läuft das Ganze ab? Die 1er Technikerklassen mussten das Loch für den Baum graben, beim Kerwa-Tanz mitmachen und die Kränze für den Baum binden. Den Baum besorgt und geschnitzt haben die Höhere Landbauschule (HLS) und die 2er Technikerklassen.

Im Herbst war Hofheld-Bloggerin Julia ganz schön viel los. In Triesdorf stand das traditionelle Fest zur Kirchweih an, bei der sie und ihre Klassenkameraden der ersten Technikerklasse gut eingespannt waren. Und dann war da noch die Eurotier.

Damit wir ihn aufstellen konnten, mussten wir zuerst das Loch für den Baum schaufeln und traditionellerweise bewachen. Foto: privat

Das Loch hat meine Klasse gegraben und naja wie soll ich sagen … das ganze war auf jeden Fall interessant. Ganz nach Brauch sind die Jungs mit Spaten und Schaufel angerückt, doch aufgrund des trockenen Sommers war der Boden steinhart und die Graberei hat sich ziemlich mühsam gestaltet. Mit ein zwei Bier lief die Sache aber dann doch und irgendwann war das Loch ausgegraben. Zur Belohnung gabs dann für alle Pizza und die Nachtwache konnte kommen. Denn das Loch musste ja bewacht werden, um zu verhindern, dass andere Klassen es ganz nach Triesdorfer Brauch wieder versuchen zuzuschaufeln.

Am Festabend selber haben dann die Fachakademie für Hauswirtschaft, die HLS und die Techniker aber, nachdem der Baum aufgestellt und der Kerwa-Tanz aufgeführt wurde, alle zusammen ein tolles Fest gefeiert. Es war also wieder mal ein gelungener „Triesdorfabend“ an dem alle viel Spaß hatten.

Auch sehr interessant war natürlich die Fahrt auf die Eurotier. Donnerstagmorgen sind 4 Busse von Triesdorf in Richtung Hannover losgefahren. Vormittags und Nachmittags wurden pro Bus jeweils verschiedene landwirtschaftliche Betriebe oder andere Ausflugsziele besichtigt.

Im Herbst war Hofheld-Bloggerin Julia ganz schön viel los. In Triesdorf stand das traditionelle Fest zur Kirchweih an, bei der sie und ihre Klassenkameraden der ersten Technikerklasse gut eingespannt waren. Und dann war da noch die Eurotier.

Der Betrieb, den wir in Thüringen besichtigt haben, baut fast 200 ha Kartoffeln an. Foto: privat

Zuerst durften wir im Thüringer Becken bei Erfurt einen über 1200ha großen Betrieb mit 320 Milchkühen, 1.600 Gänsen und 4.000 Enten anschauen. Auf der Ackerfläche (85er Böden) werden fast 200ha Kartoffeln zur Direktvermarktung, Weiterverarbeitung und Saatgutvermehrung angebaut. Außerdem werden circa 550 ha Winterweizen (davon 150 Saatgutvermehrung), 220 ha Wintergerste (davon 100 Saatgutvermehrung), 20 ha Sommergerste, 150 ha Raps, 7 ha Hafer und 19 ha Zuckerrüben angebaut. Die restliche Fläche setzt sich aus 69 ha Futterfläche und 36 ha Grünland zusammen. Ich muss sagen, ich als bayerisches Madl war von der Größe des Betriebs echt beeindruckt. Schön war zu sehen, dass auch dieser große Betrieb Wert auf Verbraucherkontakt legt. Gegenüber der Hofstelle befand sich gleich der Hofladen mit eigenen und anderen regionalen Produkten.

Am Nachmittag haben wir dann das Konzentrationslager in Buchenwald angeschaut. Einerseits finde ich es interessant an solchen Gedenkstätten und Orten Geschichte zu erleben, doch andererseits ist es vor allem erschreckend, was damals in diesen Lagern alles passiert ist und wir können denke ich nur hoffen und unser Möglichstes tun, dass es so etwas Schreckliches nie wieder geben wird.

Im Herbst war Hofheld-Bloggerin Julia ganz schön viel los. In Triesdorf stand das traditionelle Fest zur Kirchweih an, bei der sie und ihre Klassenkameraden der ersten Technikerklasse gut eingespannt waren. Und dann war da noch die Eurotier.

Auch das Konzentrationslager Buchenwald stand bei uns auf dem Progrmam. Foto: privat

Am Abend ging es nach einem kleinen Drink zusammen mit den Klassenkameraden aber auch schon bald ins Bett, denn ich wollte ja fit und ausgeschlafen für die Eurotier sein.

Ja die Eurotier. Was soll ich sagen. Ich denke viele von Euch waren selber dort und jeder hat sich bei den unterschiedlichsten Firmen informiert und beraten lassen. Ich selbst war zusammen mit einem Klassenkameraden unterwegs und habe mich natürlich vorwiegend in den Hallen der „Rinder- und Milchkuhwelt“ aufgehalten, denn leider schafft man in einem Tag ja doch nicht alle Hallen und muss sich deshalb ein bisschen einschränken.

Im Herbst war Hofheld-Bloggerin Julia ganz schön viel los. In Triesdorf stand das traditionelle Fest zur Kirchweih an, bei der sie und ihre Klassenkameraden der ersten Technikerklasse gut eingespannt waren. Und dann war da noch die Eurotier.

Ein Selfie mit Ole durfte auf der Eurotier natürlich nicht fehlen. Foto: privat

Ich habe viele nette Gespräche geführt und einiges mitgenommen – und nein damit meine ich nicht Unmengen an Werbegeschenken :), sondern viele Infos über verschiedenste Produkte und Unternehmen. Ganz besonders hat es mich aber gefreut die liebe Dagmar, die diesen ganzen Hofheldblog mit ihren Helfern managt, endlich mal persönlich kennenzulernen und ein bisschen mit ihr zu quatschen. Und natürlich haben wir uns auch mit Ole ablichten lassen.

In diesem Sinne wünsche ich euch noch eine schöne Woche!

Bis bald,

Eure Julia

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