Nachdem Niko seinen Bachelor in der Tasche hat, ist er jetzt wieder als Erntehelfer in Mecklenburg-Vorpommern am Start. Und da geht's gleich mal turbulent los: mit Rapsernte, Grubbern und Spuren aufmeißeln.

Endlich wieder Erntehelfer

Nachdem Niko seinen Bachelor in der Tasche hat, ist er jetzt wieder als Erntehelfer in Mecklenburg-Vorpommern am Start. Und da geht’s gleich mal turbulent los: mit Rapsernte, Grubbern und Spuren aufmeißeln.

Quereinsteiger Niko aus Baden-Württemberg.

Quereinsteiger Niko aus Baden-Württemberg.

Moin Hofhelden,

nachdem der erste Arbeitstag meines diesjährigen Erntehelfer-Sommers vorüber ist, melde ich mich nun mit einem ersten Lagebericht.

Endlich ab in den Norden!

Unter diesem Motto und voller Vorfreude hieß es für mich nach der erfolgreichen Verteidigung meiner Bachelorarbeit, meine sieben Sachen zu packen und die Reise nach Mecklenburg-Vorpommern anzutreten, wo ich diesen Sommer wieder als Erntehelfer arbeite. Wie die Jahre zuvor auch bin ich auf einem aus meiner Sicht sehr interessanten und innovativen Ackerbaubetrieb gelandet, wo die Arbeit für mich auf den 4.500 zu bewirtschaftenden Hektar wohl nicht ausgeht, was auch gut so ist.

Seitdem ich (vor nunmehr einem Jahr) für den Job zugesagt hatte, konnte ich es kaum mehr erwarten, endlich wieder das volle Ernte-Feeling erleben zu können: Tolle Sonnenaufgänge, lange Tage (naja, vor allem Nächte 😊), Teamgeist und ganz viele nette Leute und interessante Erfahrungen.

So bezog ich also mein Zimmer in unserer Erntehelferbude, wo ich nun die ersten Tage noch allein wohnen werde, bis die anderen Erntehelfer hier ankommen. Insgesamt sind wir diesen Sommer drei Erntehelfer.

Nachdem Niko seinen Bachelor in der Tasche hat, ist er jetzt wieder als Erntehelfer in Mecklenburg-Vorpommern am Start. Und da geht's gleich mal turbulent los: mit Rapsernte, Grubbern und Spuren aufmeißeln.

Bildunterschrift: wechselndes Wetter nervt zwar in der Ernte, bringt aber auch schöne Regenbögen. Foto: Ziegler

Und los! Die Rapsernte ist in vollem Gange

Den ersten Tag hieß es für mich Spuren aufzumeißeln, also mit einem Tiefenlockerer alle Fahrspuren auf den frisch geernteten Rapsschlägen tiefgründig aufzulockern. Denn das ganze Jahr über haben schwere Maschinen für Pflegemaßnahmen wie Pflanzenschutz und Düngung die Fahrspuren befahren. Dies führt zu einer starken Verdichtung dieser Bereiche, dem wir durch das tiefe Lockern aber gut entgegenwirken können. Um das zu erreichen, ist die Arbeitstiefe hier bei ca. 45 cm, also nochmal um einiges tiefer als bei der Grundbodenbearbeitung. Entsprechend groß ist die Kraft, die auf das Gerät wirkt und so schleiche ich momentan mit 3 bis 4 km/h durch die Gegend – ein Job, bei dem man also keine Geschwindigkeitsrekorde aufstellt … das wäre hier wohl eher kontraproduktiv.

Nachdem Niko seinen Bachelor in der Tasche hat, ist er jetzt wieder als Erntehelfer in Mecklenburg-Vorpommern am Start. Und da geht's gleich mal turbulent los: mit Rapsernte, Grubbern und Spuren aufmeißeln.

Niko setzt das Schneidwerk um. Foto: Ziegler

Währenddessen kann ich quasi vom Trecker aus die anderen beobachten, die gerade dabei sind, mit mehreren Dreschern den restlichen Raps zu ernten. Über Funk bekomme ich hierbei immer die neuesten Infos: Viele Wildschweine und gute Bestände. Je nach Sorte und Saatzeitpunkt kann der Abreifetermin um bis zu 8 Tage variieren. Zwischendurch muss ich regelmäßig die Schneidwerke für die vier Drescher von Feld zu Feld bringen. Ihr seht: Hier laufen viele Tätigkeiten parallel.

    Advertorial: 3 Tipps zum Erntezeitpunkt von Raps
  1. Generell gilt: Bei der Rapsernte Geduld bewahren. Wer zu früh erntet, riskiert Ertragsverluste.
  2. Beurteile die Stoppelfärbung kritisch. Optisch grüne Stängel können bereits relativ trocken sein.
  3. Schoten im oberen Bereich des Haupttriebs sind oft vorzeitig Reif. Achte jedoch bei der Wahl des Erntezeitpunkts auf die Schoten der Seitentriebe.
    Ausführlichere Informationen zur Wahl des richtigen Erntezeitpunkts gibt’s hier im Advertorial vom Rapool.

Gute Aussichten …

Und das meine ich wörtlich. Das „Grubbern mit Meerblick“ genieße ich schon sehr und freue mich auf die nächste Zeit! Nach der Rapsernte geht es für die Drescher direkt im Weizen weiter, während auf mich dann einige Tage und Nächte in der Bodenbearbeitung warten.

Nachdem Niko seinen Bachelor in der Tasche hat, ist er jetzt wieder als Erntehelfer in Mecklenburg-Vorpommern am Start. Und da geht's gleich mal turbulent los: mit Rapsernte, Grubbern und Spuren aufmeißeln.

Während dem Grubbern genießt Niko den Blick aufs Meer am Horizont. Foto: Ziegler

Ab Ende August beginnt dann bereits die Aussaat des Winterrapses und später des Getreides, auf die ich aufgrund des vielfältigen und modernen Fuhrparks des Betriebs sehr gespannt bin!

Ich melde mich demnächst wieder mit einigen Infos zur Rapsaussaat bzw. der Bodenbearbeitung.

Immer munter bleiben,

Euer Niko

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