Die 20-jährige Landwirtin Julia will nicht ihr gesamtes Praxisjahr auf dem elterlichen Betrieb verbringen. Stattdessen sammelt sie während eines Alpsommers neue Erfahrungen. Was sie dabei erlebt, teil sie mit Dir ab sofort auf Hofheld.

Ein Sommer auf der Alp

Die 20-jährige Landwirtin Julia will nicht ihr gesamtes Praxisjahr auf dem elterlichen Betrieb verbringen. Stattdessen sammelt sie während eines Alpsommers neue Erfahrungen. Was sie dabei erlebt, teil sie mit Dir ab sofort auf Hofheld.

Julia Göggelmann sammelt neue Erfahrungen auf dern Alp - und teil sie mit dir auf Hofheld.

Julia Göggelmann sammelt neue Erfahrungen auf dern Alp – und teil sie mit dir auf Hofheld.

Hallo Hofhelden,

ich freu mich riesig, dass ich euch schon bald als Projektbloggerin auf ein Abenteuer der ganz besonderen Art mitnehmen darf. Um was es sich dabei handelt? Erzähle ich euch gleich. Doch zunächst ein bisschen was über mich.

Ich heiße Julia, bin 20 Jahre alt und komme aus dem schönen Schwaben. Im letzten Sommer habe ich meine Ausbildung zur Landwirtin erfolgreich abgeschlossen und halte nun zuhause auf unserem Milchviehbetrieb meine Eltern mit immer neuen Ideen ordentlich auf Trab.

Die 20-jährige Landwirtin Julia will nicht ihr gesamtes Praxisjahr auf dem elterlichen Betrieb verbringen. Stattdessen sammelt sie während eines Alpsommers neue Erfahrungen. Was sie dabei erlebt, teil sie mit Dir ab sofort auf Hofheld.

Bulldogg-Fahren ist als Leistungspflügerin eine meiner Leidenschaften. Foto: privat

Manchmal sind sie deshalb glaub ich ganz froh, wenn ich hier und da wieder eine Weile mit meinen unzähligen Hobbys beschäftigt bin 😉 Dazu gehören unter anderem die Blasmusik, die Freiwillige Feuerwehr, das Reiten und der Jungzüchterclub. Ganz weit oben steht bei mir aber das „Bulldog-Fahren“ , denn wie mein Hofheld-Blogger-Kollege Florian bin auch ich im Leistungspflügen aktiv. Da sind volle Konzentration und ein guter Bezug zur Technik gefragt, um einen Sieg mit nach Hause nehmen zu können. Und zuhause auf unserem Betrieb und auf dem Feld fahre ich natürlich auch gerne „Bulldog“ – ist ja klar.

Aber um ehrlich zu sein bin ich doch am allerliebsten im Stall bei meinen Kühen. Denn auch wenn ich selber einen stressigen Tag hatte, lassen sich die Damen meistens nicht aus der Ruhe bringen. Und genau diese Ruhe ist es, was mich immer wieder fasziniert. In manchen Situationen hätte ich gerne ein Stückchen dieser wahnsinnigen Gelassenheit …

Die 20-jährige Landwirtin Julia will nicht ihr gesamtes Praxisjahr auf dem elterlichen Betrieb verbringen. Stattdessen sammelt sie während eines Alpsommers neue Erfahrungen. Was sie dabei erlebt, teil sie mit Dir ab sofort auf Hofheld.

Am allerliebsten bin ich aber im Stall bei meinen Kühen. Foto: privat

Aber jetzt zurück zum eigentlichen Thema. Und zwar hab ich von Anfang an gesagt, dass ich nicht mein ganzes Praxisjahr daheim verbringen möchte, sondern ein bisschen über den Tellerrand hinaus schauen will. Deshalb hatte ich mir in den Kopf gesetzt, dass ich für eine Weile am liebsten nach Kanada auf eine Farm möchte, um dort mitzuarbeiten. Doch leider hat sich das alles nicht so ergeben wie ich mir das vorgestellt habe.

Irgendwann hab ich dann mit meiner Mama so drüber geredet und sie hat mich auf die Idee gebracht doch meinen Sommer auf einer Alm zu verbringen. Irgendwie fand ich den Vorschlag gar nicht schlecht und so hab ich am gleichen Abend eine Anzeige auf www.zalp.ch online gestellt. Innerhalb weniger Tage haben sich über 35 verschiedene Alpen gemeldet und nun war es daran, die für mich passende auszusuchen.

Lustiger Weise hat das Schicksal es aber ein bisschen anderst mit mir gemeint. Denn ich war mit meiner Familie auf dem Viehscheid in Bad Hindelang, als mich der Wolfgang auf meine Anzeige hin angerufen hat. Der hat mir dann erzählt, dass er im letzten Jahr über den Sommer schon auf einer Alp in Liechtenstein gewesen ist und gerne den nächsten Alpsommer auch wieder dort verbringen möchte. Doch die Leute aus seinem Team können leider alle nicht noch einmal kommen und deshalb sucht er nun nach einem neuen Alpteam. Als er mir dann noch erzählt hat, dass er mit der Leni, die ich auch kenne, zusammen in der Berufsschule war und die auch mit auf die Alp kommen würde, war ich sofort dabei.

Die 20-jährige Landwirtin Julia will nicht ihr gesamtes Praxisjahr auf dem elterlichen Betrieb verbringen. Stattdessen sammelt sie während eines Alpsommers neue Erfahrungen. Was sie dabei erlebt, teil sie mit Dir ab sofort auf Hofheld.

Beim Viehscheid in Bad Hindelang bekam ich den entscheidenden Anruf – seitdem war der Alpsommer sicher. Foto: privat

So nun wisst ihr, wie das alles gelaufen ist – und von welcher spannende Phase meines Lebens ich euch hier bei Hofheld berichten werde. Man sieht mal wieder: es kommt immer alles ganz anderst, wie man es sich eigentlich gedacht hat. Aber vielleicht ist es auch Schicksal, dass ich nun meinen ersten Alpsommer zusammen mit der Leni und dem Wolfgang verbringen darf.

Ich freu mich auf jeden Fall riesig auf meine Aufgabe als Hirtin und ich hoffe, dass ich am Ende des Sommers zufrieden sagen kann: Das war eine tolle Zeit und wir haben unsere Sache gut gemacht.

Und wenn ihr es bis zu meinem nächsten Blogbeitrag nicht mehr erwarten könnt, dann schaut doch mal auf Instagram vorbei.

Bis bald,

Eure Julia

Was Julia auf der Alp alles erlebt, liest Du bald hier.

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