Janne schreibt heute über Problemzonen und wie man sie beseitigt. Sie hat eine Drainage verlegt, damit überschüssiges Wasser die Befahrbarkeit des Ackers nicht einschränkt und die Pflanzen nicht vor zu viel Wasser "ertrinken".

Eine Drainage für den Acker

Janne schreibt heute über Problemzonen und wie man sie beseitigt. Sie hat eine Drainage verlegt, damit überschüssiges Wasser die Befahrbarkeit des Ackers nicht einschränkt und die Pflanzen nicht vor zu viel Wasser „ertrinken“.

Janne berichtet für Dich über Landwirtschaft aus aller Herren Länder.

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Hallo Hofhelden,

für einige mag es bloß belangloser „Dreck“ sein, doch für Landwirte stellt der Boden die wichtigste Existenzgrundlage dar. Damit überschüssiges Wasser die Befahrbarkeit des Ackers nicht einschränkt und die Pflanzen vor zu viel Wasser „ertrinken“, haben wir nun Drainage verlegt.

Das Drainieren von Ackerflächen läuft im Prinzip so ab, wie das von Häusern auch. Es wird der gleiche gelbe Schlauch mit vielen kleinen Löchern verwendet. Unserer ist zudem noch mit Vlies ummantelt, der dafür sorgen soll, dass Sand die Drainage nicht verstopft.

Janne schreibt heute über Problemzonen und wie man sie beseitigt. Sie hat eine Drainage verlegt, damit überschüssiges Wasser die Befahrbarkeit des Ackers nicht einschränkt und die Pflanzen nicht vor zu viel Wasser "ertrinken".

Das Drainieren von Äckern läuft im Prinzip genauso ab wie bei Häusern. Foto: privat

Mit dem Bagger haben wir einen Graben gezogen – von einem Schacht, der das Wasser anschließend weiterleiten soll, bis zur ständig nassen „Problemzone“ des Ackers. Mithilfe eines Lasers verläuft dieser leicht abschüssig zum Schacht hin.

Wir haben also schrittweise ein Stück Graben gebaggert, die Tiefe geprüft und korrigiert, den Drainagestrang hineingelegt und mit dem zweiten Bagger diesen mit Sand fixiert. Der Sand dient einerseits zur Fixierung, damit sich die Drainage durch das ansammelnde Wasser im Graben nicht nach oben drückt und andererseits dazu, dass das überschüssige Wasser leichter vom umliegenden Unterboden in die Drainage übergeht und abtransportiert werden kann.

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Schritt für Schritt haben wir den Graben gebaggert und die Tiefe geprüft. Foto: privat

Das Wetter war anfangs trocken, doch ab Mittag kommt dann doch der Regen dazu. Aber egal – wir wollen das Projekt nicht unterbrechen und trotzten dem Wetter! Ich habe mit dem zweiten Bagger Sand an den Graben gebracht. Die genauen Arbeiten habe ich die Männer machen lassen, so kann ich bei Fehlern jedenfalls nicht daran Schuld sein 😀

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Ich habe mit meinem Bagger Sand an den Graben gebracht. Foto: privat

Trotzdem musste ich auf einigen Komfort verzichten, da die Heizung im Bagger nicht funktioniert und man besser gucken kann, wenn die Frontscheibe offen ist. So saß ich nur je nach Fahrtrichtung trocken und windgeschützt. Dennoch wurde meine Hilfe gebraucht und so habe ich mich eben in die Wolldecke gemummelt und weiter gemacht. Die hat mich wenigstens einigermaßen trocken und warm gehalten.

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Dank kaputter Heizung war es ganz schön kalt auf meinem Bagger. Foto: privat

Was mich dennoch immer wieder beim Verlegen der Drainage fasziniert ist das Bodenprofil im Querschnitt zu sehen! Es ist echt spannend zu sehen wie es unterhalb der obersten Zentimeter aussieht. Ein geübtes Auge kann aus einem Bodenprofil so einiges lesen. Der Boden erzählt quasi seine eigene Geschichte und die verändert sich auch in kürzester Distanz ständig. Das habe ich Euch ja schonmal in einem meiner Beiträge erklärt.

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Das Bodenprofil zu sehen, fasziniert mich immer wieder. Foto: privat

Nachdem wir 250 m Drainage verlegt und den Graben mit der zuvor ausgehobenen Erde wieder dicht gemacht haben, kommt der spannende Moment; Läuft die Drainage denn überhaupt?! Von weitem hat man das Plätschern bereits gehört. Der Blick in den Schacht gab dann Bestätigung: Unsere Arbeit und das Trotzen des nasskalten Wetters haben sich gelohnt!

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Ich finde es faszinierend, was sich so alles im Boden befindet. Foto: privat

Nun kann die Bodenbearbeitung also bald los gehen und die Gefahr sich festzufahren sollte doch deutlich reduziert sein. Das zeigt sich dann demnächst 😉

Bis dahin,

Eure Janne

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