Mehr Dreschtrommeln, mehr Leistung und eine Ziffer mehr in der Bezeichnung - das ist die zweite Generation der Class Mähdrescher mit dem Namen Lexion. Hier ist ein Überblick, was alles neu ist.

Trommelwirbel für den neuen Lexion

Mehr Dreschtrommeln, mehr Leistung und eine Ziffer mehr in der Bezeichnung – das ist die zweite Generation der Class Mähdrescher mit dem Namen Lexion. Hier ist ein Überblick, was alles neu ist.

Originalbeitrag von Thomas Göggerle, agrarheute.

Vor 25 Jahren stellte Claas seinen ersten Mähdrescher mit dem Namen Lexion vor. Jetzt entwickelte das Unternehmen die zweite Generation. Und das ist daran neu:

Schneidwerk

Mehr Dreschtrommeln, mehr Leistung und eine Ziffer mehr in der Bezeichnung - das ist die zweite Generation der Class Mähdrescher mit dem Namen Lexion. Hier ist ein Überblick, was alles neu ist.

Das Schneidwerk. Foto: Göggerle

Die neuen Draper-Schneidwerke Convio haben einen flexiblen Tisch und bringen Soja oder Getreidehalme mit Gummibändern zur Schneidwerksmitte.

Dreschtrommeln

In allen neuen Lexions rotiert eine Dreschtrommel mit 755 mm Durchmesser. Das ist ein Zuwachs um 15,5 cm und die Trommel gehört zu den größten auf dem Markt.

Die kleineren Lexions (5000 und 6000) haben eine weitere 600-mm-Separationstrommel dazubekommen und arbeiten somit mit insgesamt vier Trommeln.

Reifen

So große wie auf den neuen Lexions gab es bisher noch nie! Vorne sind Durchmesser bis 2,15 m möglich. Hinten dürfen auf die großen Maschinen 1,75 m. Wer keine Reifen möchte, kann jetzt auch für kleine 5-Schüttler Terra-Trac-Laufbänder ordern.

Schrägförderer

Mehr Dreschtrommeln, mehr Leistung und eine Ziffer mehr in der Bezeichnung - das ist die zweite Generation der Class Mähdrescher mit dem Namen Lexion. Hier ist ein Überblick, was alles neu ist.

Die Schrägförderer bieten 15 mm mehr Durchgang. Foto: Göggerle

Hier sind weniger Abdeckbleche verbaut, die den Einzug verschmälern. Statt Ketten sind in allen Lexions Gummiriemen verbaut. Die laufen ruhiger, müssen selten nachgespannt werden, verschleißen weniger und zicken nicht bei Fremdkörpern.

Getriebe

Das Getreiebe für das Dreschwerk muss beim Wechsel von Getreide auf Mais nicht mehr umgebaut werden. Ein Hebel ändert das Übersetzungsverhältnis, auf Wunsch sogar hydraulisch aus der Kabine.

Korntank

Der größte Lexion 8900 schnallt sich einen Korntank mit gigantischen 18.000 l auf den Rücken. Randvoll lasten je nach Erntegut rund 11 bis 15 t auf den Schultern.

Field Sensor

Mehr Dreschtrommeln, mehr Leistung und eine Ziffer mehr in der Bezeichnung - das ist die zweite Generation der Class Mähdrescher mit dem Namen Lexion. Hier ist ein Überblick, was alles neu ist.

Der Field Sensor hängt mittig über der Kabine und lenkt den Drescher. Foto: Göggerle

Dieses elektronische Auge kann weit mehr als sein Vorgänger; der Laser Pilot steuerte die alten Lexions steitlich am Schneidwerk entlang der Bestandskante. Der Field Sensor hängt mittig auf der Kabine und kann links oder rechts entlang der Schnittkante oder der Fahrgasse folgen. Der Sensor muss nicht kalibriert werden und ist für ältere Modelle nachrüstbar.

Motor

Alle Motoren der Drescher erfüllen die ab Januar 2020 aktuelle Abgasnorm der Stufe V. Im größten Lexion 8900 und in den leistungsstärksten Modellen der 7000er – und 6000er-Serie verbaut Claas jetzt MAN-Motoren mit 12,4 und 16,2 l Hubraum.

Überladerohr

Mit dem Volumen des Korntanks wuchs die Leistung für das Überladerohr. Auf Wunsch gibt es statt 130 l/s enorme 180 l/s Überladeleistung. Rechnerisch sind das gerade mal 1,7 Minuten für eine Füllung.

Den gesamten Fahrbericht sowie weitere spannende Beiträge aus den Bereichen Pflanze, Technik, Politik, Managament, Markt liest du in der Septemberausgabe von agrarheute.

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