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Christina-Podcasts

Wie ein Podcast mir bei der Hofübernahme hilft

Mit Hilfe von Podcasts entwickelt Christina ihre Visionen vom eigenen Hof weiter. Zudem helfen sie ihr das „innere Kind zu heilen“. Wie das funktioniert und welcher Podcast ihr besonders geholfen hat, erfährst Du hier.

Landwirtstochter Christina aus Nordrhein-Westfalen.

Landwirtstochter Christina aus Nordrhein-Westfalen.

Hallo Ihr fleißigen Hofhelden,

ich hoffe, Ihr hattet trotz der ein- oder anderen Arbeit schöne und besinnliche Feiertage und konntet gut ins Jahr 2020 starten. Welches ich sehr gerne mit einem weiteren Beitrag über meinen Weg zur finalen Entscheidung „Übernahme: Ja oder Nein?“ starten möchte.

In meinem letzten Hofheld-Beitrag habe ich euch von meinem Urlaub in Südtirol berichtet und Euch erzählt, wie wichtig es aus meiner Sicht ist, solche Reisen zu tätigen. Auch wenn uns unsere landwirtschaftlichen Pflichten manchmal nur wenig Freiräume lassen, hat sich aus meiner Sicht schon häufig bestätigt, wie wichtig es ist, sich trotz aller Widerstände Zeit für sich zu nehmen. Denn der Blick über den eigenen Tellerrand hinaus ermöglicht es eben, neue Ideen zu entwickeln und einen gewissen Abstand vom eigenen „kleinen“ Hof zu bekommen.

Die Motivation und Inspiration, die ich von solchen Reisen mit nach Hause bringe, wollen aber auch im Alltag aufrechterhalten werden. Dies war besonders im Trott der Uni, in welchem ich schneller wieder angekommen war, als ich es mir erwünscht hatte, nicht einfach.

Auch wenn ich mir mit dem Thema meiner Bachelorarbeit „Rollenkonflikte bei Generationenwechsel in Familienunternehmen“ – wovon ich im kommenden Beitrag mehr berichten werde – schon ein Thema ausgesucht hatte, das mit meiner Entscheidungsfrage zu tun hatte, hielt dies die aus dem Urlaub mitgebrachte Motivation leider nicht im erhofften Maße aufrecht. Ich musste also etwas finden, was meine persönliche Motivation für eine Übernahme steigerte oder zum mindestens dazu beitrug, diese zu erhalten.

Podcasts sollten meine Motivation aufrecht erhalten. Foto: imago

Podcasts sollten meine Motivation aufrecht erhalten. Foto: imago

So habe ich mich dazu entschlossen, mit Podcasts die Ereignisse, die ich während meines Traineeships im elterlichen Betrieb erfahren habe, zu verarbeiten und damit gleichzeitig meine Vision weiterzuentwickeln. In solchen Podcast-Folgen geben dir unterschiedliche Autoren Tipps an die Hand, wie du mit deinen vielen Gedanken und Ideen im Kopf umgehen und sie verschriftlichen kannst.

Im Bereich Lifestyle und Gesundheit bin ich dann auf Laura Malina Seiler gestoßen. Sie ist mit ihrem „Happy, holy and confident“-Podcast eine der bekanntesten Personen in diesem Bereich und bietet neben vielen visuellen Möglichkeiten auch sehr gute Meditationen – für den Fall, dass ihr dafür offen seid.

Gewappnet mit meinem noch leeren Notizbuch, mit der Aufschrift „I can do this”, in welchem ich alle meine Ideen für GeHo 2.0 festgehalten habe, und einem Tee, hörte ich mir stets voller Spannung die Podcastfolgen an. Besonders hilfreich war für mich z.B. die Folge „Wie du blockierende Glaubenssätze auflösen kannst“ von Laura Malina Seiler.

Beim Anhören des Podcasts habe ich mich mit einem leeren Notizbuch bewaffnet. Foto: imago

Beim Anhören des Podcasts habe ich mich mit einem leeren Notizbuch gewappnet. Foto: imago

Denn mal ganz ehrlich – wer in einem Generationenwechsel kennt nicht die Phrasen von: „Bin ich überhaupt geeignet dazu, die Nachfolge anzutreten?“ oder „Kann ich überhaupt mit meinen Eltern, die dann auch gleichzeitig meine Chefs sein sollen, zusammenarbeiten, ohne dass berufliche Konflikte auf die Familie übergreifen?“ Laura spricht in dieser Folge davon, dass man seine Gedanken im Griff haben sollte und gleichzeitig auch den Grund dieser Gedanken finden sollte.

Dabei geht es in erster Linie darum, das „innere Kind zu heilen“. Vielleicht hat der ein oder die andere von Euch das schon einmal gehört. Hierbei wird versucht, in den Moment zurückzukehren, in welchem Glaubenssätze wie „Du bist nicht geeignet, die Nachfolge anzutreten“ verankert wurden. Das mag vielleicht etwas esoterisch klingen und der Fantasie bedürfen, aber wenn man sich darauf einlässt, kann es viel anstoßen. So war und ist es auf jeden Fall bei mir. Vielleicht schließen sich ja auch bei Euch die ein- oder anderen Kreise im Kopf.

Mir hat der Einsatz von Podcasts dahingehend geholfen, auch im Alltag bewusst Zeit mit meinen Visionen zu verbringen und diese weiterzuentwickeln. So konnte ich die in der Freizeit / im Urlaub entstandenen Ideen „alltagstauglich“ machen. Welchen Einfluss meine Bachelorarbeit und die damit verbundene ausfüüüührliche Literaturrecherche auf die Entscheidungsfindung hatte, erfahrt ihr im nächsten Blogbeitrag.

Daher wünsche ich Euch allen trotz vielleicht liegengebliebener Arbeit während der Weihnachtsfeiertage, dass ihr die Zeit für das Hören von Podcasts findet (die gibt’s nämlich auch zu landwirtschaftlichen Themen wie z.B. von Hofhuhn, farmcast oder der Agrarweltreise) und dann motiviert und inspiriert in das Jahr 2020 starten könnt!

Ganz herzliche Neujahrsgrüße vom Niederrhein,

Eure Christina

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