Der erste Eindruck zählt - das gilt nicht nur für persönliche Treffen, sondern auch für Bilder. Sabine von agrarheute verrät, was es bezüglich Hintergrund, Personen und Tieren zu beachten gibt.

Checkliste: So machst Du gute Bilder

Der erste Eindruck zählt – das gilt nicht nur für persönliche Treffen, sondern auch für Bilder. Sabine von agrarheute verrät, was es bezüglich Hintergrund, Personen und Tieren zu beachten gibt.

Originalbeitrag von Sabine Leopold, agrarheute.

Wie bereitet man sich vor, wenn ein Fotografenbesuch ins Haus steht? Und wie schießt man selbst gute Bilder? Moderne Technik allein reicht da nicht aus. Ein Foto ist ein eingefrorener Moment, der beim Betrachter einen starken Eindruck hinterlässt. Da zählt der Blick fürs Ganze – und auch fürs Detail.  Vor allem für repräsentative Fotos lohnt sich da eine sorgfälitge Vorbereitung. Dabei solltest Du Umfeld, Menschen und Tiere genau checken.

Hintergrund und Umfeld

  • Überlege Dir, was aufs Bild soll – und was besser nicht. Auch scheinbar Nebensächliches beeinflusst die Bildstimmung.
  • Farbe und Landschaft im Hintergrund können für freundliche Stimmung sorgen, sollten aber nicht das eigentliche Motiv im Vordergrund dominieren.
  • Ein (betriebs-)fremdes Auge kann helfen, unschöne und ungeeignete Bildstellen zu entdecken. Was man selbst jeden Tag sieht, „guckt sich weg“.
  • Für Aufnahmen auf dem Hof oder im Stall solltest Du besser noch mal kurz mit dem besen durchgehen. Und ja, das gilt auch für die Bilder, die auf den Betrachter besonders authentisch wirken sollen.

Personen

  • Überlege Dir, wer ins Bild soll und auch, wer will. Auch bei Familienmitgliedern und Mitarbeitern gilt: Solld as Foto veröffentlicht werden, muss der Abgebildete einverstanden sein.
  • Auch bei Arbeitsfotos sollte die Kleidung sauber sein. Ein ungepflegtes Äußeres sorgt für falsche Schlüsse hinsichtlich des Betriebszustands.
  • Bring Farbe ins Spiel! Graue Overalls und schwarze Jacken machen Fotos düstern. Schon ein buntes Tuch oder eine farbige Kappe lockern das Bild auf.
  • Schieße vor allem bei mehreren Personen im Bild besser immer eine Fotoserie. Einer hat fast immer die Augen zu oder guckt in die falsche Richtung.

Tiere

  • Style die Tiere nicht, aber säubere sie. Mist und Schlamm wirken bestenfalls bei Freilandschweinen positiv auf den Betrachter.
  • Achte auf einen ruhigen, freundlichen Hintergrund, der das Model betont, es aber nicht erschlägt.
  • Suche Dir Helfer! Professionelle Tierfotografen kommen nicht umsonst mit einem ganzen Tross. Um eine Kuh, ein Schaf oder ein Pferd aufmerksam gucken zu lassen, braucht es oft Zeit und Mühe.
  • Wie bei Personengruppen gilt auch hier: Serien schießen und am Ende das beste Bild auswählen. Dabei zählen vor allem der Blick und die Haltung.

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