Blogger Leo hat sich für den Ceres Award 2020 beworben. Er hat es unter die drei Finalisten der Kategorie Junglandwirt geschafft. Wie es dazu kam und was ihn für seine Bewerbung motiviert hat, erzählt er uns hier.

Als Junglandwirt im Finale des CeresAward

Blogger Leo steht in der Kategorie Junglandwirt im Finale des CeresAward 2020. Er erzählt, wie es dazu kam und was ihn zu seiner Bewerbung motiviert hat.

Energielandwirt und AgrarScout Leo aus Bayern.

Energielandwirt und AgrarScout Leo aus Bayern.

Liebe Hofhelden,

heute darf ich von einem besonderen Erlebnis berichten. Mitte Juni erfuhr ich, dass ich einer von drei Finalisten der Kategorie Junglandwirt beim CeresAward 2020 bin. Wahnsinn! Damit hatte ich wirklich nicht gerechnet.

Das war meine Motivation für die Bewerbung

Zugegeben, beworben habe ich mich nicht ganz freiwillig. Ich wurde quasi nominiert. Eine Bekannte hat mich auf die Bewerbung angesprochen und mich motiviert die Bewerbungsunterlagen auszufüllen und schließlich auch abzuschicken. Mit einer guten Freundin habe ich ebenfalls über die Bewerbung gesprochen. Auch sie meinte, es wäre eine gute Idee mitzumachen.

Viele Stunden habe ich dann damit verbracht nachzudenken: Ob ich mich wirklich bewerben soll? Mit welchen Themen soll ich mich bewerben? Was mache ich besser als andere? Immer wieder habe ich mir die Bewerbungsunterlagen angesehen und irgendwann dann doch beschlossen sie einzureichen.

Blogger Leo hat sich für den Ceres Award 2020 beworben. Er hat es unter die drei Finalisten der Kategorie Junglandwirt geschafft. Wie es dazu kam und was ihn für seine Bewerbung motiviert hat, erzählt er uns hier.

Die Bewerbung viel Zeit in Anspruch, aber es ist zugleich eine gute Möglichkeit sich und seinen Betrieb zu reflektieren. Foto: Privat

Entschieden für die Bewerbung in der Kategorie Junglandwirt habe ich mich ganz bewusst. Ich möchte jungen Leuten Mut machen. Ich will ihnen zeigen, dass die Landwirtschaft hier bei uns eine Zukunft hat. Ich möchte ihnen zeigen, dass wir junge und gut ausgebildeten Fachkräfte sind, die sich den Herausforderungen der Zukunft stellen. Und ich will zeigen, wie innovativ wir hierfür Lösungen anbieten.

Bei der Bewerbung zählen viele Fakten

Mit genau dieser Motivation habe ich schließlich die Bewerbungsunterlagen ausgefüllt. Der Bewerbungsbogen hat acht Seiten und viele Fragen. Abgefragt werden Angaben zu seiner Person, zum Betrieb, zu den Besonderheiten des Betriebes, Zahlen und Fakten, und natürlich zur Motivation, warum man sich bewerben will. Neben dem ausgefüllten Bogen kann man noch ergänzende Unterlagen einsenden. Hierbei ist man völlig frei und man kann mitschicken was man selbst für wichtig hält. Zusätzlich sollte man den Kalender im Blick behalten und den Bewerbungsschluss nicht verpassen. Sobald die Unterlagen eingereicht sind, beginnt die lange Zeit des Wartens bis eine Rückmeldung kommt.

Die Shortlist bestimmt die Finalistinnen und Finalisten

Nach dem Bewerbungsschluss wurde es bei mir ruhig um den CeresAward. Nachdem ich mitbekommen hatte, dass über 200 Bewerbungen eingegangen sind, hatte ich keine Hoffnung mehr ins Finale einzuziehen. Ich hatte den Wettbewerb für 2020 abgehakt. Bis zum 16. Juni. Da wurde eine Landkarte mit den Finalisten veröffentlicht – allerdings noch ohne Namen.

Darauf gab es einen Punkt, der schon sehr nah an meiner Heimat lag. Meine Nervosität stieg immer weiter an bis zu dem Zeitpunkt, als die Shortlist am nächsten Tag veröffentlicht wurde. Um Punkt 14 Uhr sollte es soweit sein. Da war ich gerade im Auto unterwegs. Als ich dann kurz nach 14 Uhr aufs Handy schauen konnte, habe ich doch glatt meinen Namen auf der Shortlist der Junglandwirte entdeckt. Meine Freude darüber war riesengroß!

Blogger Leo hat sich für den Ceres Award 2020 beworben. Er hat es unter die drei Finalisten der Kategorie Junglandwirt geschafft. Wie es dazu kam und was ihn für seine Bewerbung motiviert hat, erzählt er uns hier.

Zur Feier des Tages gab es eine Flasche Secco. Meiner Familie habe ich erst am Tag der Veröffentlichung der Shortlist von meiner Bewerbung erzählt. Foto: Privat

Wie geht es weiter?

Am Abend habe ich dann meiner Familie von der sehr erfreulichen Nachricht erzählt. Die wussten bis dahin noch gar nicht, dass ich mich für den CeresAward 2020 beworben habe. Wir haben mit einem Glas Sekt auf den Erfolg angestoßen. Bis zur großen Nacht der Landwirtschaft, Ende Oktober, dauert es allerdings noch ein wenig. Viele Termine stehen bis dahin noch auf dem Plan. Ein Highlight ist natürlich der Besuch der Fachjury bei mir auf dem Betrieb.

Davon berichte ich euch in meinem nächsten Beitrag!

Bis Bald!

Euer Leo

Instagram-LogoFolge uns auch auf Instagram und werde Teil der Hofheld-Community!

Schreibe einen Kommentar