Die Jury des CeresAward nimmt zurzeit alle Finalisten im gesamten deutschsprachigen Raum unter die Lupe. So waren die Juroren der Kategorie Junglandwirt auch bei Finalist Leo auf dem Hof. Er berichtet, wie er sich auf den Jurybesuch vorbereitet hat und wie er sich danach gefühlt hat.

CeresAward 2020: Die Fachjury war da

Die Jury des CeresAward nimmt zurzeit alle Finalisten im gesamten deutschsprachigen Raum unter die Lupe. So waren die Juroren der Kategorie Junglandwirt auch bei Finalist Leo auf dem Hof. Er berichtet, wie er sich auf den Jurybesuch vorbereitet hat und wie er sich danach gefühlt hat.

Liebe Hofhelden,

Mitte Juli war es so weit! Der Besuch der Fachjury vom CeresAward stand an. Wie ich mich darauf vorbereitet habe und welche Gedanken mir dabei durch den Kopf gegangen sind, das möchte ich Euch in diesem Beitrag erzählen.

Die Vorbereitung

Gleich ein paar Tage nachdem ich erfahren hatte, dass ich im Finale des CeresAward bin, haben wir einen Termin für den Jurybesuch vereinbart. Der Termin Mitte Juli war noch weit weg, aber es gab für mich noch genügend zu tun bis dorthin. Nebenbei läuft ja auch die ganz normale Arbeit am Hof weiter.
Beim Besuch der Fachjury wollte ich am liebsten alles herzeigen und erzählen, was ich so mache. Das hätte den Rahmen des Besuchs aber gesprengt, somit musste ein Konzept her, damit ich das Wesentliche (was ich auch in die Bewerbung geschrieben habe) gut rüberbringen kann und ich mich nicht in Kleinigkeiten verzettle.

Die Jury des CeresAward nimmt zurzeit alle Finalisten im gesamten deutschsprachigen Raum unter die Lupe. So waren die Juroren der Kategorie Junglandwirt auch bei Finalist Leo auf dem Hof. Er berichtet, wie er sich auf den Jurybesuch vorbereitet hat und wie er sich danach gefühlt hat.

Die „Chefin der Abteilung Hauswirtschaft“ am Hof, Leos Mama, hat für das leibliche Wohl gesorgt. Foto: Leo Rösel

Somit habe ich mich dazu entschlossen, einzelne Themen meiner Bewerbung als Stationen am Hof und auf dem Feld zu verteilen. Ich wollte einen klassischen Rundgang über den Betrieb machen und an den einzelnen Stationen die Themen vertiefen.

Neben der fachlichen Vorbereitung (die ich alleine gemacht habe) hat natürlich die ganze Familie zusammengeholfen und den Hof aufgeräumt und etwas verschönert. Es soll ja alles gut aussehen wenn so hoher Besuch kommt.

Der große Tag

Bis zum Tag vor dem Besuch war ich eigentlich kaum nervös oder aufgeregt. Alle am Betrieb haben ihre Arbeit gemacht und wenn mal etwas Zeit war wurde ein bisschen aufgeräumt oder etwas sauber gemacht.

Am Abend zuvor wurde ich dann doch schlagartig nervös, da ich mit meinen Vorbereitungen nicht so weit war wie ich sein wollte. Und vor allem hat der Wetterbericht für den kommenden Tag Dauerregen gemeldet, was meinen gesamten Plan über den Haufen geworfen hätte.

Die Jury des CeresAward nimmt zurzeit alle Finalisten im gesamten deutschsprachigen Raum unter die Lupe. So waren die Juroren der Kategorie Junglandwirt auch bei Finalist Leo auf dem Hof. Er berichtet, wie er sich auf den Jurybesuch vorbereitet hat und wie er sich danach gefühlt hat.

Leos Herzensthema Öffentlichkeitsarbeit „bildlich“ dargestellt mit der Agrarscout Weste und einem Plakat, auf dem er seine Aktivitäten beschrieben hat. Foto: Leo Rösel

Natürlich kam es wie es kommen musste, am Vormittag hat es zu regnen begonnen und es wollte auch nicht mehr aufhören. Wenige Stunden vor der Ankunft der Jury musste ich meinen Plan ändern und möglichst alles unter Dach verstauen was ich so vorbereitet hatte. An eine Feldbegehung war auch nicht zu denken.

Aber als Landwirt muss man immer mit Wetterkapriolen rechnen, also auch hier. Pünktlich bevor die zwei Damen (Dagmar Deutsch und Mara Walz) und der Herr (Jens Steinhart) eintrafen, hatte ich alles halbwegs wetterfest gemacht und wir konnten mir der Führung über den Hof starten. Ich habe versucht, alles das, was ich sonst auf dem Feld gezeigt hätte, auf den Hof zu holen und alles, was ich auf dem Hof zeigen wollte, habe ich unter diversen Vordächern und Hallen positioniert. Für den Rundgang über den Hof hatte das Wetter dann ein Einsehen und es hat nur leicht geregnet.

Die Jury des CeresAward nimmt zurzeit alle Finalisten im gesamten deutschsprachigen Raum unter die Lupe. So waren die Juroren der Kategorie Junglandwirt auch bei Finalist Leo auf dem Hof. Er berichtet, wie er sich auf den Jurybesuch vorbereitet hat und wie er sich danach gefühlt hat.

Das Wetter war gnädig und gönnte Jury und Junglandwirt eine kleine Regenpause, damit er das Prinzip des Komposttees erklären konnte. Foto: Dagmar Deutsch

Ich konnte fast alles was ich sonst auf dem Feld gezeigt hätte auch auf dem Hof zeigen Die Zeit mit der Jury am Hof verging wie im Flug, mir wurden viele Fragen gestellt und ich konnte viel erzählen (ja das kann ich  )

Ich hoffe, ich konnte den Mitgliedern der Jury mein Tun und Handeln so vermitteln wie es wirklich ist. Ich finde es nämlich sehr schwierig etwas, was man über Jahre aufbaut in so kurzer Zeit darzustellen. Und wenn dann das Wetter nicht mitspielt … wir werden sehen, was draus wird.

Nach dem Hofbesuch

Meine ersten Gedanken, nachdem die Jury wieder weg war, war nicht etwa „Erleichterung dass es vorbei ist“. Nein ich muss sagen, ich war stolz und glücklich! Darüber, dass ich mich und den Betrieb vorstellen durfte, dass ich zeigen konnte wie ich meinen Teil dazu beitragen will, die Landwirtschaft in Deutschland zukunftsfähig zu gestalten. Dass die Jury sehen (und vielleicht auch spüren) konnte, mit wie viel Herzblut und Leidenschaft ich für die Landwirtschaft und unseren Betrieb da bin.

Die Jury des CeresAward nimmt zurzeit alle Finalisten im gesamten deutschsprachigen Raum unter die Lupe. So waren die Juroren der Kategorie Junglandwirt auch bei Finalist Leo auf dem Hof. Er berichtet, wie er sich auf den Jurybesuch vorbereitet hat und wie er sich danach gefühlt hat.

Eigentlich stehen die Feldschilder, wie der Name schon sagt, am Feld. Wegen des Wetters hat Leo die Feldfrüchte samt Schildern auf den Hof geholt. Foto: Leo Rösel

In der Vorbereitung dachte ich, der Jurybesuch wird wie eine Prüfung damals in der Ausbildung. Aber wenn ich jetzt darauf zurück blicke muss ich sagen, dass es ganz anders war. Ich hatte nicht das Gefühl „geprüft“ zu werden, sondern ich hatte das Gefühl, dass ich zeigen kann, was Landwirtschaft für mich ist!

Wie geht es weiter?

Die Fachjury hat ihr Urteil schon gefällt! Aber wer von den drei Finalisten das Rennen um den Titel gemacht hat werden wir alle erst im Oktober bei der Gala zur Nacht der Landwirtschaft erfahren.

Bis dahin steht noch eine spannende Zeit mit Fotoshooting und Videodreh an. Und mein Betrieb und die Landwirtschaft bleiben bis dahin ebenfalls noch spannend. Ich halte Euch auf dem Laufenden.

Bis Bald!

Euer Leo

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