Business Benimm Dich

Gerade im Geschäftsleben gilt: wer Eindruck schinden will, muss die Benimm-Regeln kennen. Wir stellen Euch die Basics vor.

Zwei Landwirte am Messestand, der eine stellt den anderen vor. Geschäftlich gilt: der Ranghöhere wird zuerst begrüßt. Foto: B.Beuermann

Zwei Landwirte am Messestand, der eine stellt den anderen vor. Geschäftlich gilt: der Ranghöhere wird zuerst begrüßt. Foto: B.Beuermann

 

Beim Geschäftstermin

  • Hier bist du oft mit anderen unterwegs. Nachdem Du gegrüßt hast, stell Deine Begleitung vor. „Das ist mein Kollege, Herr/Frau ….“ Verzichte auf „Gestatten“ oder „Darf ich vorstellen“.
  • Hast Du einen Namen nicht verstanden, frag nach, statt Dich mit einer Notlösung zu behelfen.
  • Findet das Gespräch im Stehen statt, sind die Füße maximal Hüftbreit voneinander entfernt. Eine Hand darf in der Tasche sein, so lange der Daumen draussen bleibt, und auch nicht bei der Begrüßung.
  • Im Sitzen: nutze die ganze Sitzfläche; der Knöchel gehört nicht aufs Knie.
  • Bei wichtigen Terminen sollte man fünf bis zehn Minuten vorher erscheinen, außer zum Essen.
  • Verspätungen so früh wie möglich mitteilen. Bei der Ankunft bittet man um Entschuldigung und gibt kurz einen Grund an.

 

Beim Geschäftsessen

  • Wer zum Essen lädt, geht im Restaurant voran. Die Gäste nehmen aber zu erst am Tisch Platz.
  • Ob Handy oder abschweifende Blicke, Unaufmerksamkeit ist unhöflich. Wenn jemand mit Dir spricht, schenke ihm die volle Aufmerksamkeit.

 

dm: mehr Kontrast, mehr Farbe

Bloß nicht: Telefonieren am Tisch. Wer reden muss, zieht sich zurück. Foto: B. Beuermann

  • Am Tisch sitzt man aufrecht und entspannt, eine Handbreit von der Kante entfernt und legt die Hände nur bis zum Handgelenk auf den Tisch.
  • Die Serviette einfach falten und mit der offenen Seite zum Oberkörper auf den Schoß legen.
  • Erst trinken, wenn der Gastgeber den ersten Schluck nimmt.
  • Zu viel Alkohol senkt die Hemmschwelle: Du könntest Dinge sagen, die du später bereust.
  • Ein Weinglas wird am Stiel gehalten. Und damit wird nicht angestoßen, man prostet sich lediglich zu.

 

dm: mehr Kontrast, mehr Farbe

So nicht: Das Weinglas wird nicht in die ganze Hand genommen, sondern nur am Stiel gefasst. Foto: B. Beuermann

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