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Büchse und Fernglas – was ein Jäger so braucht

Nun startet die Saison der Bewegungsjagden. Landwirt und Jäger Hannes-Friedrich gibt Euch einen kurzen Einblick in das Werkzeug eines Jägers.

Liebe Hofhelden und Hofheldinnen,

Hannes-Friedrich ist leidenschaftlicher Jäger und Landwirt.

Hannes-Friedrich ist leidenschaftlicher Jäger und Landwirt.

nicht nur in der Landwirtschaft zieht der Technikfortschritt ein, auch in der Jagd ändert sich teilweise Grundlegendes. Jagdliche Ethik steht mir dabei jedoch weiterhin im Vordergrund. Wild vor Wald und Hege vor Abschuss. Immer mehr müssen wir unsere Wildbestände pflegen und für den Erhalt der Artenvielfalt sorgen. Durch wandelnde Bewirtschaftungsintensivität der land- und forstwirtschaftlichen Flächen, aber auch durch den Zuwachs der Prädatoren, nehmen unsere Hoch- und Niederwildbestände weiterhin ab. Verantwortungsbewusstsein bei der Jagd steht also an oberster Stelle!

In der Steinzeit diente die Jagd des Überlebens und Wild war Hauptnahrungsmittel. Heutzutage wird es von der Gesellschaft eher als Besonderheit deklariert. Dabei ist es gar nicht so besonders und für jedermann zugänglich. Ob beim befreundeten Jäger oder über die Vermarktung in Hofläden und über Wildlieferanten – jeder kann es erreichen und es ist richtig zubereitet eine absolute Delikatesse.  Für die Beschaffung des Wildes bedarf es aber nicht wie früher Speer mit Steinspitze, in der heutigen Zeit greifen wir auf moderne Unterstützung zurück. Meine täglichen Jagd-Begleiter möchte ich Euch deshalb nicht vorenthalten:

1.Die Büchse mit moderner Jagdoptik ermöglicht eine präzise Schussabgabe auf waidgerechte Entfernung. Um Belästigung der Anwohner im Jagdgebiet zu vermeiden, Stress beim Wild zu reduzieren und die eigene Gesundheit hoch zu halten, benutze ich einen Schalldämpfer während der Jagd.

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Hannes- Friedrich mit der Büchse.                                                                                                                                 Quelle: Böse

2. Kleidung und Jagdoptik: Um alles im Auge zu haben, benötigt man ein Ordentliches Fernglas, hier setze ich auf einen der renommiertesten Optikproduzenten. Zwar ist hier die Anschaffung etwas teurer, im Laufe der Jahre und Jagdsituationen, macht sich die Investition jedoch immer wieder bezahlt. Um Tag- und Nachtjagd Herr zu werden, habe ich mich für eine 8,5 fache Vergrößerung mit einem 42er Objektiv entschieden.  Auch richtige Kleidung darf bei der Jagd nicht vernachlässigt werden. Hier greife ich auf schwedische Jagdkleidung zurück, diese ist nicht nur funktionell, sondern bietet ebenfalls ein gutes Preis- Leistungsverhältnis.

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Für den richtigen Blick.                                                                                                                                                       Quelle: Böse

3. Die Munition entscheidet: Das allerwichtigste bei der Jagd ist die Munition. Wir als Jäger streben bei jeder Situation ein schmerzfreien und waidgerechten Schuss an. Umgangssprachlich „das Tier hat den Schuss nicht gehört“. Anders als in der Landwirtschaft, müssen Wildtiere vor dem Töten nicht zum Schlachthof transportiert werden, sind also keinem Stress ausgesetzt. Um dabei ein schmerzfreies Verenden anzustreben, greife ich auf Teilmantelgeschosse im Kaliber .308 Win des deutschen Munitionshersteller RWS zurück.

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Auch auf die Munition kommt es an.                                                                                                                            Quelle: Böse

4. Jagd ohne Hund ist schund: Um auf den Bewegungsjagden das Wild auf die Läufe zu bekommen, habe ich den wichtigsten Jagdfreund immer dabei – meinem Dackel. Sie macht Ihrem Ruf alle Ehre. Schlecht hörend und etwas durcheinander streift sie durchs Leben, hat mich jedoch schon in der Schulzeit täglich zum Unterricht begleitet und dort auch über die Landwirtschaft eine Menge gelernt – auf den Kopf gefallen ist sie nicht. Sobald sie Jagd nur ahnt, schärft sie ihre Sinne und stöbert an einem gewöhnlichen Jagdtag bis zu 15km dem Wild nach und bringt es in meine Nähe, das Ganze überwacht vom GPS-Sender.

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Hannes-Friedrich in seiner besten Begleitung.                                                                                                           Quelle: Böse

Das war ein kleiner Einblick ins alltägliche Werkzeug einen Jägers. Nun startet jedoch für mich und viele weitere Jagdfreunde die Saison der Bewegungsjagden und ich freue mich, Euch schon bald davon berichten zu können.

Bis dahin beste Grüße und Waidmannsheil,

Euer Hannes

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