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Brina hat letztes davon berichtet, wie sie in der Grundschule gemobbt wurde. Nun erzählt sie, wie es damit in der weiterführenden Schule weiterging.

Mobbing: Vergangenes hinter sich lassen und nach vorne schauen

Brina hat letztes davon berichtet, wie sie in der Grundschule gemobbt wurde. Nun erzählt sie, wie es damit in der weiterführenden  Schule weiterging.

Brina berichtet über ihre Ausbildung und ihr Leben in der elterlichen Schäferei.

Brina berichtet über ihre Ausbildung und ihr Leben in der elterlichen Schäferei.

Hey Hofhelden,

habt ihr meinen letzten Beitrag gelesen? Darin habe ich ja erzählt, wie es bei mir mit dem Mobbing in der Grundschule angefangen hat. Hier ist nun der zweite Teil meiner Geschichte.

Das fünfte Schuljahr ging gut um, ich habe neue Freunde gefunden und war zufrieden. Vor den Sommerferien hieß es, das wir einen neuen Schüler bekommen. Dabei dachte ich mir nichts Schlimmes … Bis wir ihn nach den Sommerferien kennenlernten.

Ich kam am ersten Tag nach den Sommerferien in die Klasse und freute mich schon darauf erzählen zu können, was ich alles erlebt habe, doch dann sah ich den neuen Schüler. Es war genau der Schüler, der mich in der Grundschule mobbte.

Was Ihr mit Leidenschaft und Liebe macht, soll und darf Euch keiner vermiesen. Denn nur, was Ihr von Herzen macht, ist das Richtige im Leben!

Natürlich musste ich erstmal tief durchatmen und dachte es geht genauso weiter wie die Jahre vorher. Er tat so, als würde er mich nicht kennen und ließ mich in Ruhe. Zuerst hatten wir allerdings nochmal ein “Gespräch”.

Ihr müsst wissen das ich zu dieser Zeit schon nicht auf den Mund gefallen bin und mir nicht alles gefallen lassen habe.

Er meinte, wieder was gegen mich sagen zu müssen und ich konterte zurück. Das kannte er so noch nicht. Nachdem der Rest der Klasse mir Recht gab, merkte er das ich kein dummes Bauernkind bin, die nichts kann und keine Freunde hat.

Ihr seid nicht alleine

Ich möchte Euch nahe bringen, so etwas nicht einfach hin zu nehmen oder zu akzeptieren. Natürlich sollt ihr Euch nicht mit den Fäusten wehren oder, wie es heutzutage oft ist, in den sozialen Medien diese Person bloß stellen und zurückmobben. Ihr wollt Euch ja schließlich nicht auf deren Niveau herablassen.

Auch, wenn es schwer fällt: versucht, wegzuhören und sprecht mit anderen darüber, egal ob Freunde oder Eltern. Vergrabt Euch nicht in einer Höhle. Zeigt, wie stark Ihr seid und dass Ihr Euch nichts aus so einem Geschwätz macht, schließlich kommt alles im Leben irgendwann mal zurück und es hat jeder sein Päckchen zu tragen. Lasst das Vergangene hinter euch und schaut in die Zukunft. Seid stark, das Leben bleibt meist gerecht.

Und an alle Eltern: ihr solltet euer Kind nicht zum Reden drängen, wenn ihr merkt das etwas ist. Wartet stattdessen, bis es von alleine kommt.

Ich hoffe meine zwei Beiträge zu diesem Thema haben euch Mut gemacht oder manch anderen die Augen geöffnet. Merkt euch: was Ihr mit Leidenschaft und Liebe macht, soll und darf Euch keiner vermiesen. Denn nur, was Ihr von Herzen macht, ist das Richtige im Leben!

Eure Brina

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