Hofheldin Janne Richling hat sich in Indonesien eine Seegrasfarm angesehen.

Seegrasfarm in Indonesien

Hofheld-Bloggerin ist gerade in Indonesien unterwegs und hat sich hier eine Seegrasfarm genauer angesehen.

Janne Richling

Hofheldin Janne berichtet für Dich aus der ganzen Welt.

Selamat Detang! Willkommen im Land der Roller, Tempel und Räucherstäbchen.

Australien habe ich nun hinter mir gelassen und befinde mich jetzt in Indonesien. Hier werde ich Inselhopping machen und weiterhin unter landwirtschaftlichem Interesse reisen.

Einen Tag habe ich jetzt auf der kleinen Insel Nusa Lembongan verbracht. Diese liegt südöstlich von Bali und ist in 30 Minuten mit dem Schnellboot zu erreichen. Innerhalb einer Stunde hatte ich die Insel mit dem Roller umrundet, aber dennoch gibt es hier etwas ganz besonderes, weswegen ich her gekommen bin: Die Seegras Farmen.

Hofheldin Janne Richling hat sich in Indonesien eine Seegrasfarm angesehen.

Das Seegras wird bei Ebbe gepflückt – leider war bei meinem Besuch gerade keine Erntezeit. Foto: privat

Ja richtig, so etwas wird professionell angebaut, denn die Algen die an den Strand angespült werden, können nicht weiter verarbeitet werden. Wüsstest du, wo überall Algen drinnen sind?! Sie werden als Geliermittel (Agar) verwendet, finden sich in Kosmetika, Zahnpasta, Feuerlöschschaum und Eiscreme wieder. Algen haben ebenfalls einige gesundheitliche Vorteile und beinhalten Mineralien und Spurenelemente die in Gemüse nicht wirklich vorkommen.

Es gibt unterschedliche Algen Sorten, einige sind essbar, andere wiederum nur für die Weiterverarbeitung vorgesehen. Hier auf Lembongan wird die „Grünalge“ (codium fragile) angebaut, welche sich später in Kosmetika wiederfinden wird.

Hofheldin Janne Richling hat sich in Indonesien eine Seegrasfarm angesehen.

Das Seegras wächst an Tauen, die an Pollern im Meer befestigt sind. Foto: privat

Bei Ebbe gehen die Frauen zu ihren Feldern und pflücken das Seegras. Da die Gezeiten jeden Tag ein bisschen später sind, heißt das auch manchmal nachts raus zu gehen und zu ernten. In einem großen Korb auf dem Rücken oder auf dem Kopf transportierend bringen sie die Ernte an Land um sie in der Sonne auszubreiten. Das Seegras wächst an Tauen die an Pollern im Meer befestigt sind. Durch die seichte Strömung von Ebbe und Flut sowie die warmen Temperaturen wachsen die Algen ideal und können einen Monat, nachdem sie zur Vermehrung an die Taue gebunden wurden, geerntet werden.
Die Frauen werden pro Kilogramm bezahlt wofür sie je 1000 Rupiah bekommen. Das sind gerade einmal 6ct. Am Tag verdienen sie etwa 70.000 – 100.000 Rupiah.

Hofheldin Janne Richling hat sich in Indonesien eine Seegrasfarm angesehen.

Weil Algen, die angespült werden, nicht zu verarbeiten sind, wird in Seegras zur Weiterverarbeitung extra angebaut. Foto: privat

Leider ist derzeit anscheinend keine Erntezeit und so kann ich euch nur Bilder der Seegras Farmen zeigen und nicht auch von der Ernte. Hat mich selbst etwas enttäuscht aber das lässt sich nun mal nicht ändern. Wenn ihr noch mehr Bilder dazu sehen wollt müsst ihr die Suchmaschine befragen. Es lohnt sich.

Wer gerne mehr über das Leben, Reisen und die Landwirtschaft in Indonesien erfahren möchte, der folgt mir am Besten auf Instagram. In meiner Story nehme ich euch mit in meinen abwechslungsreichen Reisealltag. Mein Instagram Name ist: exkursion_landwirtschaft

Übrigens: Sollte irgendjemand landwirtschaftliche Kontakte nach Indonesien haben; her damit! Terima kasih 🙂

Was Janne im Ausland alles erlebt, findest Du hier heraus!

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