Maisaussaat

Maisaussaat mal anders

Hofheld-Blogger Daniel Hasler alias Dänu beginnt mit der Maisaussaat. Dieses Jahr möchte er komplett auf ein Totalherbizid verzichten. Wie er das wohl anstellt?

Unser Blogger Dänu aus der Schweiz

Unser Blogger Dänu aus der Schweiz

Hallo zäme!

Der erste Schnitt auf den ebenen Flächen liegt bereits seit einer Woche in Rundballen auf unserem Lagerplatz. Nach was schreit das? Genau. Endlich Maislegen! Doch was wäre eine Kultur ohne irgendein kleines Experiment? Dieses Jahr versuchen wir bei der Direktsaat von Mais auf ein Totalherbizid zu verzichten.

Im letzten Jahr hat unser Nachbar in einen GEOHOBEL der Firma RATH investiert. Dieses Gerät schält den Boden mit Zapfwellenantrieb und speziellen Werkzeugen auf 2-5 cm ab. Das soll die Pflanzen (in unserem Fall die Kunstwiese) in einem empfindlichen Bereich treffen und sie so möglichst zum absterben bringen.

Erstes Fazit: Die Maschine ist schwer wie Blei, lässt sich extrem exakt auf 3cm Arbeitstiefe einstellen und arbeitet tatsächlich in diesen paar Zentimetern Erde 20cm Bewuchs plus 15 Tonnen Mist pro Hektar ein.  An einem etwas steileren Stück (ca. 20° Neigung) lässt sich die Maschine auch mit einem 3,5 Tonnen 95 PS Schlepper gut führen.

Das Ziel dieser Aktion: Ohne große Bodendurchmischung, pfluglos und ohne Totalherbizid Mais anbauen zu können.

Ich weiss, Pestizide sind richtig eingesetzt nicht gefährlich. Die Bevölkerung als Konsumenten, Nachbarn und Freunde in der Schweiz, speziell im Kanton Bern, möchten aber, dass wir weniger dieser PSM einsetzen. Deshalb wurde auch das Pflanzenschutzprojekt im Kanton Bern lanciert. Ich finde: Tolle Sache, weil wir alle am selben Strick ziehen! (und mal eine Zusatzleistung, welche auch bezahlt wird…)

Auf diese Geschichte werde ich noch mehr eingehen beim nächsten Blog zur Gerste!

Bis dann 😉

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