Der Bundesvorstand des Bunds der deutschen Landjugend war beim Arbeitskreis Agrarpolitik mit vier Teilnehmern gut vertreten.

Die GAP mitbestimmen

Hofheld-Bloggerin Kathrin Muus erzählt Dir hier, warum eine Sitzung des Arbeitskreis Agrarpolitik viel aufregender ist, als es sich anhört.

Kathrin Muus, unsere Bloggerin aus den Reihen der deutschen Landjugend

Kathrin Muus, unsere Bloggerin aus den Reihen der deutschen Landjugend

Hallo ihr Lieben,

am Wochenende habe ich mich auf den weiten Weg nach Regensburg zum BDL-Bundesarbeitskreis Agrarpolitik gemacht. Was ich da alles Schönes erlebt und gelernt habe, dass erfahrt ihr jetzt hier.

Am Samstagmorgen nach dem Frühstück konnte man in viele gespannte und fröhliche Gesichter blicken, denn die Tagesordnung für das Wochenende hielt ein abwechslungsreiches Programm bereit. Neben aktuellen Themen der Landes- und Bundesebene und einigen Nachbesprechungen war vor allem ein Thema von sehr großem Interesse: Die Gemeinsame Agrarpolitik nach 2020.

Hofheldin Kathrin Muus war bei der Sitzung des Arbeitskreis Agrarpolitik.

Wir folgten gespannt dem Vortrag von Matthias Borst. Foto: privat

Im Laufe des Vormittags konnten wir gespannt zwei Vorträgen zu dem Hauptthema GAP lauschen, die auf großen Diskussionsbedarf gestoßen sind und zum Nachdenken angeregt haben. Aufbauend zu diesem Thema sollten nämlich am Sonntag Forderungen und Inhalte zu einem Positionspapier erarbeitet werden.

Doch davor galt es erst einmal den Samstagnachmittag zu füllen. Wie bei fast jedem mehrtägigem Arbeitskreis stand auch dieses Wochenende eine Exkursion an und die war für viele ein ganz neues Erlebnis, auch für mich. Wir haben nämlich den Hopfenbetrieb Metzger besichtigt und da die Teilnehmer des Arbeitskreises aus dem ganzen Bundesgebiet kommen, hat nicht jeder schon mal Berührungspunkte mit dem Hopfenanbau gehabt.

Im Rahmen der Sitzung des Arbeitskreis Agrarpolitik hat Hofheldin Kathrin Muus einen Hopfenbetrieb besichtigt.

Wie jedes Mal stand auch eine Exkursion auf dem Programm. Die führte uns diesmal auf einen Hopfenbetrieb. Foto: privat

Angekommen auf dem Hof wurden wir auch sogleich von dem Betriebsleiter empfangen. Neben vielen Erklärungen zum Anbau, zur Ernte, zur Trocknung und zur Vermarktung, hatten wir das Glück zur Erntezeit auf dem Betrieb zu Besuch zu sein. Auf dem Feld konnten wir beobachten, wie der Hopfen mit Trecker und Wagen zum Hof transportiert und dann dort in die Erntemaschinen befördert wurde.

Aber auch die Vorgänge danach, den Weg des Hopfen über viele Fließbänder und durch die Trocknung bis hin zur Abfüllung konnten wir mit großen Augen verfolgen. Das war wirklich ein eindrucksvoller und neuer Einblick!

Im Rahmen der Sitzung des Arbeitskreis Agrarpolitik hat Hofheldin Kathrin Muus einen Hopfenbetrieb besichtigt.

Der Betriebsleiter (rechts) führte uns über seinen Betrieb. Foto: privat

Am nächsten Morgen, dem letzten Teil des Arbeitskreises, standen die Vorbereitungen zu einem Positionspapier zum Thema GAP auf dem Plan. Es wurde beratschlagt, welche Themen uns Junglandwirten besonders wichtig sind und was wir in so einem Papier alles aufgreifen wollen. Nach einigem Sammeln von Themen waren zum Beispiel Oberpunkte wie die beiden Säulen, die Direktzahlungen, das Greening, die Junglandwirteförderung und noch viel mehr zu finden. Wir waren uns auf jeden Fall alle einig, dass wir nach 2020 wieder eine verlässliche Agrarpolitik brauchen, die den Leistungen der Landwirtschaft gerecht wird.

Bis bald,

Eure Kathrin

Was Kathrin bei der Landjugend sonst noch Spannendes erlebt, erfährst Du hier!

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