Fräulein Deere kocht und backt

Fräulein Deere probiert sich an Rinderschmorbraten mit Spätzle und Gemüse. Ob das gut geht?

Julia Gillner alias Fräulein Deere, unsere Bloggerin!

Julia Gillner alias Fräulein Deere, unsere Bloggerin!

Hallo meine Lieben,

Wie manche von euch bei Instagram oder auf meiner Facebook Seite „Fräulein Deere“ gelesen haben, hatte ich einen „Privatkochkurs“. Es wird eine Kategorie „Fräulein Deere kocht und backt“ geben, in welcher es Blogeinträge über meine Koch und Backkünste geben wird. Künste ist vielleicht ein bisschen übertrieben, aber Hand aufs Herz: wer kann schon von sich sagen, dass er super Kochen und Backen kann? Für die normale „Hausfrauenkost“ reichts schon bei mir, aber mit dem Pünktchen auf dem I kann ich nicht dienen. Einzelkochkurse gibt’s ja so normal nicht, aber meine gute Freundin Sabrina hat für mich ein solches „Einzelcoaching“ in ihrer Küche veranstaltet. Passend zur langsam kommenden „staden und kälteren Zeit“ passt ein guter Schmorbraten. Gesagt getan und es ging los mit dem Projekt „Rinderschmorbraten mit Spätzle und Gemüse“.

Foto: Gillner

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Die ersten Schritte sind Fleisch anbraten und Gemüse schneiden. Das krieg ich noch hin; ihr auch, keine Angst. Zwar nicht so akkurat wie Sabrina, aber die Hauswirtschaftsschule und Kochlehre dauert ja nicht umsonst drei Jahre 🙂

Foto: Gillner

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Das Fleisch haben wir scharf von allen Seiten angebraten und die gewürfelten Karotten, Sellerie und Lauch in den gleichen Topf gegeben. Alles einige Minuten anbraten und dann mit guten Rotwein (ein Glas für den Koch und eins für den Topf 😉 ) aufgießen und einköcheln lassen. Das Fleisch stammt von unseren Rindern und die Eier haben meine Hühner gelegt (www.facebook.de/juliaseierkastl).

Foto: Gillner

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Klappe zu, Affe tot – der Braten schmort nun ca. 40 Minuten im Schnellkochtopf vor sich hin.

Die Zeit wurde genutzt zum Herrichten der Beilage; außer den Karotten- und Selleriewürfeln gab es selbergemachte Spätzle. Zu Meiner Schande muss ich gestehen, dass ich eher der Fauli bezüglich Spätzle selbermachen war. Aber so schwer ist es gar nicht und lange dauerts auch nicht. Für ca. vier Portionen haben wir 6 Eier und 300 gramm Weizenmehl genommen.

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Foto: Gillner

Nach insgesamt ca. zweieinhalb Stunden war der Rinderschmorbraten mit Gemüse und Spätzle fertig und es war Zeit zum Anrichten. Es schaut nicht nur schön aus sondern hat auch richtig lecker geschmeckt. Klar richtet man nicht jeden Tag so schön an, aber es macht gleich einiges mehr her.

Foto: Gillner

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Zu Hause bemühe ich mich nun, die Tipps fürs Kochen und Anrichten auch anzuwenden. Da muss der Rest der Familie durch, ich will ja jetzt das Gelernte umsetzen 😀 Ich freue mich schon richtig auf meinen nächsten Kurs. Mal schauen, was wir da zaubern. Okay ja, Sabrina zaubert und ich versuche, es mir zu merken. Habt keine Scheu und probiert auch selbst was aus: besucht Kurse, lest Kochbücher – es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen.

Liebe Grüße,
Eure Fräulein Deere

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